Es gibt zwar sehr viele Hotels in London, aber die Hotellandschaft folgt dort leider ihrer eigenen Wirklichkeit. Mein letzter Aufenthalt im Intercontinental Park Lane als RA war nicht so der große Kracher und deswegen habe ich mir eine neue Bleibe gesucht. Ich liebe die Kette Hyatt und ich mag noch mehr Park Hyatt und Andaz. Es wurde das Andaz Liverpool Street und natürlich mit 6000 Punkten eine Suite. Weil ja gerade irgend so ein Sportevent stattfindet (ich glaube es heißt Olympia) waren die Zimmerpreise absolut verrückt.

Von sehr motivierten Andaz Hosts bin ich in Empfang genommen worden. Ich bin ein wenig konservativ und mag die Distanz die es bei einer Hotelrezeption gibt. Man war vollkommen darauf eingestellt, denn ich glaube die vielen Manager der nahen Banken die hier absteigen sind auch von dem Konzept ein wenig überfordert. Sie haben halt alle so gewirkt.

Ich lasse mich von Hotels gerne überraschen und vom Andaz Liverpool Street bin ich überrascht worden. Eine extrem leise und saubere Suite mit gutem Design hat auf mich gewartet. Über den Andaz E-Concierge habe ich eine Playstation und einen Ipod für die Suite bestellt. Eine sehr gute Idee …

Das Frühstück war ein absolutes Highlight. Es gab zwei Restaurants. In dem einem gab es das klassische Frühstücksbuffet. Das andere war jedoch eine Art Straßenkaffee gemischt mit einem Burgerrestaurant. Die Manager der nahen Londoner City sind dort eingefallen und haben sich nahrungstechnisch für das verspekulieren von Milliarden gerüstet. Als Hyatt Diamond habe ich die Karte rauf und runter bestellt und keiner hat halt gerufen.

Man sollte das Hotel schon allein wegen der Gäste besuchen. Die Manager der Londoner City habe es scheinbar zu ihrem Lieblingshotel gemacht: Ein wahres Panoptikum der Hochfinanz.

Fazit: Wow!

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