Die IHG Best Price Guarantee ist eine der tollsten Promotions. Finde einen günstigeren Preis und die erste Nacht ist theoretisch kostenlos. Das Indigo Berlin Alexanderplatz war günstiger bei einem Drittanbieter mit Frühstück zu buchen, die IHG App hat einen teuren Preis angezeigt. Das Problematische der IHG Best Rate Guarantee sind die sehr komplizierten und ungenauen Geschäftsbedingungen. Eigentlich wäre das ein Best Price Fall gewesen, war es aber dann nicht. Der Preis für das Doppelzimmer mit Frühstück war bei IHG teurer. Der alternative Anbieter hat sofort Reservierungen ausgestellt und die Stornierungsbedingungen waren gleich. Man hat aber diesen Fall dennoch abgelehnt, da IHG den Zimmerpreis in Einzelzimmer mit Zuschlag für Frühstück für zwei Personen aufgeteilt hat. Das war mir aber in der Iphone App nicht ersichtlich, erst mit der Reservierungs-Email hat man den Preis aufgeschlüsselt gesehen. D. h. ein Zuschlag für eine zweite Person ist nicht ein Teil des Zimmerpreises (Zuschläge sind nicht Teil der Best Rate Guarantee) und der Drittanbieter müsste das Doppelzimmer mit Frühstück billiger anbieten, als IHG das Einzelzimmer ohne Frühstück. IHG Best Rate wird von mir ein wenig wie ein Glücksspiel gesehen, man weiß nie genau warum ein Fall abgelehnt wird.

Der Check-in war wild. Das ganze Hotel ist im Chaos versunken. Eine lange Schlange von Gästen wurde von einer Mitarbeiterin betreut. Kein Priority Check-in weit und breit sichtbar. Nach einer halben Stunde Wartezeit durfte ich dann endlich einchecken. Das ganze war kühl und unfreundlich. Als Upgrade gab es eine sogenannte Executive Suite in der obersten Etage.

Schon beim Weg in die Suite hat sich ein gedrängter Eindruck des Hotels manifestiert. Nirgends war Platz. Auch die Suite hätte ich nicht als Suite bezeichnet. Es war ein größeres Zimmer mit Blick auf den Innenhof und die Jugendherberge. Die Einrichtung war modern, aber weit weg von einem Andaz oder W Hotel. Das große Problem war ein übler Geruch im ganzen Zimmer. Manchmal sind Zimmer lange nicht belegt und während ich ausgegangen bin, habe ich einfach gelüftet. Bei der Rückkehr hat es noch immer gerochen. Einen Tweet später gab es einen Anruf von der Rezeption und die Möglichkeit in eine andere Suite umzuziehen.

Die zweite Suite war zwar genauso klein, hatte aber den wirklich tollen Blick auf den Alexanderplatz und den Fernsehturm. Die Aussicht war grandios.

Das Frühstück am nächsten Tag war leider unbrauchbar, überlaufen und vermeidbar. Ich habe schnell versucht das Weite zu suchen, das wurde mir aber beim Check-out schwer gemacht. Als IHG Platinum Royal Ambassador ist ja das Internet kostenlos. Das wollte man im Indigo Alexanderplatz erst nach einiger Diskussion akzeptieren.

Fazit: Eher nicht wieder, auch wenn die Aussicht grandios ist.

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