Eines meiner Lieblingsfeatures von Hyatt Goldpassport ist die Möglichkeit mit 6000 Punkten eine Suite zu reservieren. Das funktioniert auch ohne Hyatt Diamond und ist damit für Reisende ganz interessant, die sich einmal eine Suite leisten möchten. Das Reservieren stellt eine gewisse Schwierigkeit dar, da man eigentlich nur telefonisch diese Upgrades buchen kann. Als Hyatt Diamond auf dem Weg zum Lifetime Diamond habe ich aber eine persönliche Betreuerin und habe zwei Suiten per Email reserviert.

Bei meinem letzten Aufenthalt gab es eine Upgrade Diskussion. Die Rezeption wollte partout nur in ein Club Zimmer upgraden, Club Deluxe Zimmer wurden aber munter verkauft und waren frei. Schließlich bekam ich damals nach einiger Diskussion ein Club Deluxe Zimmer, Diskussionen die mühselig sind und für die man sich auch entschuldigt hat. Das nächste Mal wollte man sich revanchieren. Jetzt war das nächste Mal.

Check-in Zeiten interessieren mich eigentlich nicht mehr, da ich doch einige Nächte in Hotels verbringe und mit einem guten Status ein früher Check-in kein Problem sein sollte und auch nur in Ausnahmen ein Problem bei Hotels darstellt. Der Check-in im Hyatt war freundlich, der Manager des Hotels hat sich vorgestellt und nach einiger Zeit und einem Frühstück im Club gab es meine erste Suite. Auf die zweite Suite mußte ich warten. Im Grand Hyatt Berlin wurde mir schon mehrfach vorgehalten (und auch dieses Mal), dass ich zu früh da bin und schon mehrfach gab es meine Suite erst eine Minute nach der offiziellen Check-in Zeit. Pünktlich wollte ich jetzt die Schlüssel zu meiner zweiten Suite und weil das Hotel ausgebucht war, bekam ich einfach die Präsidenten Suite, auch Maybach Suite genannt. So ein Upgrade ist ja nicht schlecht und diese Suite hat mich immer schon interessiert.

Es ist schwierig, diese Suite zu beschreiben. Grundsätzlich riesig, sehr modern eingerichtet, unberührt, absolut sauber, mit hervorragend ausgearbeiteten Details. Wirklich toll war, dass die Suite für eine ordentliche Party ausgerüstet war und das alles kostenlos war: ein richtig voller Kühlschrank, überall Snacks und Süßigkeiten, Alkohol in rauen Mengen, Champagner und mehrere Flaschen Wein. Ja, da könnte man feiern.

Die Suite mag für Präsidenten sehr praktisch sein, man hat drei Eingänge, mehrere Badezimmer, eine Küche, aber sie ist schon sehr groß. Gut war, dass man das Schlafzimmer extra versperren konnte, da man nicht mitbekommen kann, was sich am anderen Ende der Suite abspielt.

Fazit: Wirklich eine gelungene Suite!

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