Ja, ich bin meinem Lieblingshotel in Bangkok untreu gewesen. Mehr als eine Nacht in einem Hyatt zu verbringen, ist eher nicht sinnvoll. Ich requalifiziere mich derzeit mit 25 Aufenthalten (statt 50 Nächten), also ist eine zweite Nacht eher verschenkte Liebesmüh’. Das Intercontinental ist ja gleich gegenüber und auch mein Royal Ambassador Status gehört erneuert, also war die Entscheidung für dieses Hotel nicht schwer.

Gleich in der Lobby merkt man, das ist ein riesiges Hotel mit vielen Gästen. Beim Royal Ambassador Check-in hat man mich geschnappt und ist mit mir in die Club Lounge gefahren. Die Neigung des IC Bangkok für Upgrades in ein Club Zimmer kannte ich bereits und den Club dort wollte ich mir sowieso einmal ansehen. Klar gab es die ganzen Royal Ambassador Geschenke dazu (schnelles Internet, Souvenirs, Wein, Obst, Wasser, Film usw.).

Das Club Zimmer war wirklich sehr in Ordnung, echt groß und obwohl das Hotel in einem modernen Hochhaus ist, hat man sich aufgrund der exzessiven Verwendung von Hölzern wie in einem klassischen Zimmer in Thailand gefühlt. Man muss ehrlich sagen, die Club Zimmer sind bereits schon so groß, dass sie in manchen Hotels als Junior Suite durchgehen würden. Alles war sauber. Es gab eine kostenlose gut gefüllte Minibar und ich hätte mich sogar mit den Literflaschen Schnaps betrinken können. Wer’s braucht! Mein Fall ist das eher nicht, da hätte ich mir lieber die Chips genommen. Aber man ist der Royal Ambassador Doktrin gefolgt: Nur Getränke aus der Minibar sind kostenlos. Man kann sagen, ein echt schönes sauberes Zimmer mit einer tollen Aussicht auf Bangkok.

Das Hotel hat wirklich zwei Highlights. Die Club Lounge ist grandios. Man sitzt da über den Dächern Bangkoks und bekommt einen der besten Evening Spreads der ganzen Marke serviert. Dort hat man sich wirklich ins Zeug gelegt und zeigt, was eine Club Lounge kann. Auch das Frühstück in der Lounge am nächsten Morgen war atemberaubend. Angetan hat es mir die japanische Frühstücks-Bento-Box. Die habe ich sogar zwei Mal bestellt …

Mein zweites Favourite ist das Fitnesscenter. Perfekt ausgestattet, immer mit Trainern besetzt und auch wieder auf einer der höchsten Etagen des Hotels mit der Hammer Aussicht. Trainieren hat da echt Spaß gemacht. Es gibt dazu noch einen Rooftop-Pool, der hat mich jetzt nicht so umgeworfen. Er ist sehr schön, aber nicht extrem außergewöhnlich. Ein Pool am Dach eines Hotels eben.

Fazit: Das Intercontinental Bangkok hat mir so gut gefallen, dass ich eine Reservierung im Indigo Hotel verfallen habe lassen und dort noch eine Nacht gebucht habe.

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