Ein nicht so ganz perfekter Aufenthalt im Intercontinental Dubai Festival City. Schönes Hotel, aber mit einigen Schwächen …

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Ich war schon einmal im Intercontinental, damals aber nur für einen ganz kurzen Stopp in Dubai. Es ist schon so, dass meine Top-Tier Mitgliedschaften meine Hotelwahl beeinflussen. Als IHG Spire Elite Royal Ambassador wurde es deswegen das Intercontinental Dubai Festival City.

Der Check-in war nicht gut. Die Dame beim Ambassador Check-in hat mir den Spire Elite Brief des Hotels hingeknallt und mir die Spire Elite Benefits aufgezählt. Ich habe mir das höflich angehört, aber dann schon eingewandt, dass ich einen Royal Ambassador Status habe und die Benefits unterschiedlich seien. Darauf ist sie nicht eingegangen. Erst auf Nachfrage hat sie die Minibar Regeln und das Upgrade erklärt. Ich brauche jetzt keinen super langen Small-Talk beim Check-in, aber es wäre schon gut, wenn man die Vorteile des richtigen Status erklären würde. Gerade Royal Ambassador ist ja der eigentliche Intercontinental Status.

Als Upgrade gab es eine Suite. Das hört sich zwar jetzt gut an, war aber nicht gut. Die Suite hatte die Aussicht auf den Eingang und war irgendwie nicht in einem guten Zustand. Es war ein wenig so “wir müssen dir eine Suite geben”, aber IHG sagt nicht welche Suite. Die Suite hat mir echt nicht gefallen und mich in eine depressive Stimmung gebracht. Ich bin dann wieder zurück zur Rezeption und habe um den General Manager gebeten. Die Managerin der Rezeption hat sich dann vorgestellt. Ich wollte jedoch den in der Hierarchie diensthabenden Manager des Hotels sprechen. Sie meinte, dass es keinen anderen Manager in dem Hotel gerade geben würde. Was sich beim Check-out als nicht so volle Wahrheit herausgestellt hat. Es war eigentlich die ganze Crew im Dienst. Das liebe ich, wenn man den General Manager oder den Stellvertreter verleugnet.

Es ist dann nach dem Motto “wir wollen dir eigentlich kein schönes Upgrade geben, aber wir müssen es” weitergegangen. Schlussendlich gab es ein Club Zimmer mit Club Zugang.

Das Club Zimmer war super. Sehr schön eingerichtet und es hatte eine Aussicht auf die Skyline von Dubai. Ja, die Club Zimmer sind wirklich schöne Zimmer, das kann man schon sagen.

Dann kam das große Highlight: Ich konnte mich nicht ins W-Lan einwählen. Ich habe mehrfach um Hilfe gebeten. Es kam ein Mitarbeiter, der aber nichts anderes gemacht hat, als meinen Namen und Zimmernummer in das Anmeldefenster einzutippen. Ja, das kann ich selber auch. Nach dem 20. Versuch habe ich ihn dann rausgeworfen. Das war nicht von Erfolg gekrönt. Ich habe schon meine Sachen wieder gepackt und mich für eine Abreise fertig gemacht. Nach einer geschlagenen Stunde, als ich schon mit dem Koffer mich auf den Weg machen wollte, hat es auf einmal funktioniert.

Vom Hotel gab es keine Entschuldigung. Es hat nur irgendwann ein Mitarbeiter angerufen, ob man den Obstkorb vorbei gebracht hätte.

Der Club ist sehr schön. Evening Spread und Frühstück haben besser ausgesehen, als sie dann wirklich waren. Es hat mich irgendwie erinnert, wie wenn man Gerichte für das Fotografieren eines Kochbuchs essen würde. Die schauen auch super aus, aber der Geschmack ist zweitrangig.

Die Hardware des Hotels ist ganz gut. Es gibt ein ordentliches Fitnesscenter. Man teilt sich mit dem Crowne Plaza einige Pools auf einem Sonnendeck mit Ausblick auf die Skyline von Dubai. Es gibt einen direkten Zugang zur Festival City Mall.

Im Fitnesscenter ist dann noch etwas Lustiges passiert.. Der Mitarbeiter ist einfach gegangen, aber es hat irgendwer angerufen. Nachdem das Telefon 5 Minuten (ich übertreibe nicht!) geläutet hat, bin ich rangegangen. Es war der Concierge, der gefragt hat, wo denn der Lifeguard des Pools sei. Ich meinte, ich wüsste es nicht, aber ich sei auch nur ein Gast. Dann hat er aufgelegt. Er hat dann nochmals angerufen und es läuten lassen, ich habe wieder abgehoben, er hat wieder aufgelegt.

Ich war dann eigentlich froh, dort wegzukommen. Das Hotel ist eigentlich wirklich schön, aber hat einige Service Probleme. Für mich als Royal Ambassador ist die Recognition immer auch ein Thema. Die fand ich dort beschämend. Wenn alle Intercontinental Hotels so unterwegs wären, wäre ich kein Royal Ambassador mehr.

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