Europäische Business ist eine Lektion in Askese. Air Dolomiti reiht sich da in eine lange Liste seltsamer Produkte ein …

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München (MUC) – Prag (PRG)
Embraer195 – Business
Lufthansa Osteuropa First Ticket nach Washington
Champagner: No

Man nehme irgendein Flugzeug. In den ersten Reihen lässt man jeweils einen Sitz frei. Dann verschenkt man eine Zeitung und einen Snack. Voila die europäische Business ist geschaffen.

Mein First Ticket von Washington über München hat mich in die Air Dolomiti Business nach Prag gebracht. In der Lufthansa First Lounge im Satellitengebäude (Review) habe ich es mir gutgehen lassen. Zum Gate nach Prag war es dann auch nur ein kleiner Spaziergang. Von der Lounge habe ich sogar das Flugzeug gesehen ;)

Das Boarding war absolut problemlos. Ein wenig seltsam war die schiere riesige Anzahl von Kunden mit Status oder auf einem Business Flug. 14 Business Tickets hat man verkauft. Daneben hat scheinbar die andere Hälfte des Flugzeuges einen Star Alliance oder Lufthansa Status besessen. Naja, wenn alle einen Status haben, dann haben alle wieder nix ;) Irgendwie relativiert sich Priority Boarding so.

Eine Dame hat beim Boarding beim Eingang Kekse verteilt. Ich hatte ja meine zwei Handgepäckstücke und damit keine Hand frei. Also kein Keks für mich.

In Reihe 7 war ich am Ende der Business. Ein kleines Schild hat Business von Economy getrennt. Da ich ja relativ schnell im Flugzeug war, hatte ich Platz für mein Handgepäck. Die Economy Passagiere haben aber dann ca. von Reihe 3 an angefangen den Raum in den Gepäckfächern zu belegen. Den Air Dolomiti Ladies war alles egal.

Kurz vor dem Start gab es ein Magazin. Nach dem Start einen Obstsalat und ein Getränk. Mit einer Verkäuferin im Supermarkt tausche ich mehr Worte aus und ist man freundlicher zu mir.

Nett fand ich den Obstsnack. Gerade da zeigt sich oft der Unterschied von Business bzw. First zu Economy. Eine Economy bekommt nur Kohlehydrate: Muffins oder Sandwiches.

Positiv ist mir die Getränkekarte mit regionalen norditalienischen Weinen aufgefallen. Regionale Produkte finde ich in einer Business immer ganz nett.

Fazit: Eine europäische Business eben. Wieder einmal eine Lektion in Sparsamkeit, Askese und Genügsamkeit.

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