Mit Airberlin lassen sich im Topbonus Programm über eine gute Streckenführung schön Meilen sparen. Ist Airberlin vielleicht das neue Lifemiles?

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Bei der letzten Krisensitzung von Airberlin wird man ein Brainstorming zur Verbesserung von Topbonus gemacht haben. Man wird gesagt haben, schauen wir uns ein beliebtes Meilenprogramm an und machen wir einfach die Dinge nach. Vielleicht hat man bei Lifemiles ein wenig zu gut kopiert, auch Topbonus lässt sehr interessante Streckenführungen zu.

Meine Leser machen das schone eine geraume Zeit und treiben diesen Airberlin Trick auf die Spitze. Der sehr einzigartige und gleichzeitig gute Blog butzi bereist… hat sich diesem Thema auch angenommen: AB Sweet Spot

Der klassische Lifemiles Trick funktioniert so: Man sucht sich Strecken zwischen zwei Airports ohne direkte Verbindung im Lifemiles Programm. Dann wirft Lifemiles Strecken über andere Meilenzonen aus. Im besten Fall fliegt man von einem Land in ein anderes Land innerhalb der gleichen Meilenzone über eine ganz andere Meilenzone. Nicht so gut, aber ähnlich ist es, wenn man von einer Meilenzone in eine andere Meilenzone über eine dritte Meilenzone fliegt. Der klassische Lifemiles Trick ist erklärt.

Bei Topbonus kann man das auch. Auch Airberlin legt mitunter Flüge über ganz seltsame Airports. Machen wir mal zwei Beispiele durch!

Es geht von Tokyo nach Bangkok. In der Business kommt das auf 40 000 Meilen. Airberlin legt den Flug über den Partner Etihad aber über Abu Dhabi. Statt 100 000 Meilen für die Strecke Tokyo – Abu Dhabi regulär auszugeben, fliegen wir am Papier nach Bangkok. Den letzten Flug lassen wir verfallen.

Beispiel: Etihad Business Tokyo – Abu Dhabi – Bangkok: 40 000 Meilen + 31 Euro
12.04. Etihad 787 Business 17:50 Tokyo Narita – 00:25 Abu Dhabi
13.03. Etihad 777 Business 08:40 Abu Dhabi – 18:25 Bangkok

Beim nächsten Beispiel geht es theoretisch von Singapur nach Bangkok. Regulär in der Business um 20 000 Meilen. Airberlin legt den Cathay Pacific Flug aber über Hong Kong. Für die Strecke nach Hong Kong würde man aber eigentlich 40 000 Meilen benötigen.

Beispiel: Cathay Pacific Business Singapur – Hong Kong – Bangkok: 20 000 Meilen + 58 Euro
12.04. Cathay Pacific A330 Business 06:45 Singapur – 10:40 Hong Kong
12.03. Cathay Pacific 777 Business 17:05 Hong Kong – 19:00 Bangkok

Ich denke die Beispiele erklären das System. Man sucht sich einfach Strecken über lustige Meilenzonen und lässt den letzten Flug verfallen. Es kann uns ja keiner zwingen, einen Flug anzutreten. Wir leben in einer freien Welt.

Es gilt aber einige Dinge zu berücksichtigen!
+ Das funktioniert nur mit Handgepäck. Aufgegebenes Gepäck würde am eigentlichen Zielort ankommen.
+ Für die Airline gelten die Visa Regeln des echten Fluges. Wenn ihr z. B. in ein Land mit Visapflicht fliegt, dann kann die Airline natürlich das gültige Visum kontrollieren. Man kann dann natürlich nicht sagen, dass man nach dem ersten Teilstück aussteigt.
+ Bestimmte Länder verlangen von Airlines den Beweis der Ausreise eines Passagiers bereits bei der Einreise. D. h. eine Airline muss ein gültiges Weiterflugticket belegen können. Auch das könnte ein Problem sein.

Eine echt witzige Sache! Sehr ausbaufähig! Meine Leser spielen sich gerade mit Airberlin ;)

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Der echte Sweet Spot vom Airberlin Topbonus Programm erklärt: Der Airberlin Topbonus SWEET SPOT

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