Eine Rechnung von 3900 Euro in einem japanischen Maid Cafe zu produzieren ist schon eine stolze Leistung! Verrücktes Japan in Reinkultur …

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Japans Vergnügungs- und Rotlichtviertel sind legendär. Dort gibt es nichts, was es nicht gibt. Ältere Herren und ihre Prostituierten im Partnerlook. Blumen und Pralinengeschäfte, wo man Geschenke für die Damen des ältesten Gewerbes kaufen kann, die diese Damen dann wieder zurückgeben und Geld dafür bekommen. Maid Cafes wo Herren von Frauen im Schulmädchenkostüm bedient werden. Host Lokale, wo Burschen den Mädchen den Freund vorspielen. Lokale für Frauen, wo Jungs vorgeben homosexuell zu sein, es aber gar nicht sind. Fake Imbissbuden die nur ein Umschlagplatz für Drogen sind. Eine Unmenge an Restaurants und Lokalen. Dazu noch eine Shopping Meile, wo sich das Rotlicht mit den Shoppern mischt. Das alles in einer eigentlich ganz ordentlichen japanischen Manier, sehr geordnet und auf der Straße jugendfrei. Durch diese Viertel könnte man sogar mit Kindern gehen. Eigentlich ist es aber eine ganz düstere Gegend.

Als Europäer werden wir es nie verstehen. Wie vieles in der japanischen Kultur erkennen wir nur die Spitze des Eisbergs.

In einem Maid Cafe in Tokyo hat jetzt ein Besucher eine Zeche von 3 900 Euro produziert:

Rocketnews24.com hat es übersetzt und es liest sich absolut verrückt:

“Male customer charge: ¥1,100
Male customer 30-minute time extension (8 times): ¥4,400
Ueei: ¥1,200
Photograph: ¥1,200
Tsu-chan highball: ¥1,200
The One Everyone Likes: ¥1,500
Tsu-chan highball: ¥1,200
Dom Perignon P2: ¥160,000
Nina-chan: ¥1,000
Dom Perignon Rose: ¥84,000
Cocoa: ¥1,000
Dom Perignon: ¥44,000
Ame-chan: ¥1,200
Strong Wind: ¥1,200
Dom Perignon: ¥44,000
Ame-chan: ¥1,200
Meno-chan: ¥1,200
Dom Perignon Rose: ¥84,000
Dom Perignon: ¥44,000”

Quelle: Tokyo maid cafe customer drops more than US$4,000 on champagne-fueled bender

Da hat mal wirklich wer Spaß gehabt, aber eigentlich war er nur in einem Kaffeehaus.

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