Mit der innereuropäischen Lufthansa Business von München nach Budapest. Besser als Economy, aber weitgehend befreit von jeglichem Luxus …

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München (MUC) – Budapest (BUD)
A319 – Business
Günstiges Osteuropa Ticket Budapest – München – Tiflis (Return)
Champagner: Keiner

Nachdem ich einen Stopp im Hilton in München (Review) und in der Lufthansa Business Lounge (Review) ging es dann in der europäischen Lufthansa Business zurück in die Heimat nach Budapest.

Die Business Schengen Lounge in München war eigentlich ganz nett. Das Boarding hat super geklappt. Dafür muss man Lufthansa echt loben. Da gibt es kein Chaos und keine Verwirrung. Ich war der erste Passagier in der Maschine.

Auf die Gefahr mich zu wiederholen: Die europäische Business ist nicht so mein Lieblingsprodukt. Man lässt einen Mittelsitz frei und bringt einen Aufkleber “Ihr Freiraum” auf dem leeren Platz an. Damit ist diese Business erschaffen. Ein nicht immer geschlossener Vorhang soll den Hauch von elitärem Fliegen erzeugen. Das klappt aber irgendwie nur eingeschränkt.

Auf pre-departure Drinks verzichtet Lufthansa. Zeitungen hat man auch eingestellt. Man könnte sie online downloaden, habe ich aber nicht gemacht. Eigentlich gibt es somit sehr wenig Zeitvertreibung bis zu m Start. Irgendwann war man dann auch in der Luft und pünktlich auf dem Weg nach Budapest.

Auf so einem kurzen Flug erwarte ich jetzt keine high-end Catering. So etwas würde schon aber prinzipiell schon funktionieren. Qatar zeigt das auf den regionalen First Strecken vor. Da gibt es guten Champagner, ein volles Menü, Kaffee und Pralinen. Bei Lufthansa hat man einen kleinen Snack ausgeteilt. Wie immer alles auf einem Tray wird das sehr standardisiert rausgeworfen.

Der Snack war eigentlich ganz gut. Ich fand es sehr gesund angehaucht. Das gefiel mir gut.

Die Flugbegleiter auf dieser Strecke waren ganz witzig. Die hatten irgendeinen Beef miteinander. Schon vor dem Start gab es Diskussionen, wer an welchem Posten arbeiten muss. Die eine wollte irgendwo eingesetzt werden, aber das wollte die andere nicht. Dann sind sie sich in die Haare gekommen. Die eine Mitarbeiterin hat dann dem Chef-Steward aufgefordert eine Notiz in den Flugunterlagen über das interne Problem anzufertigen. Das war ein guter Ersatz für das fehlende Entertainment bei dem Flug. Ich hätte es abgetan als Streit von Menschen die nicht wirklich ausgelastet sind. Das hin und her war so sinnlos, aber bitte ein wenig Unterhaltung.

Ankunft in Budapest. Das Priority Gepäck kam natürlich erst am Ende.

Die Lufthansa Business in Europa ist sicher besser als die Economy. Ich verlange ja nicht, dass Lufthansa Qatar kopiert, aber ein Hauch mehr Raffinesse würde dem ganzen Produkt gut tun. Industrie Design und Ergonomie kann man auch übertreiben.

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