In einer Tagestour kann man das wunderschöne Welterbe Montenegros – die Tara Schlucht mit dem Durmitor Nationalpark – machen. Eine spektakuläre Rundfahrt …

Ja, ja der Name Montenegro kommt von den schwarzen Bergen. Gschicht’l habe ich mir gedacht, aber es ist wirklich so, die Berge sind schwarz. Und neben den schwarzen Bergen hat Montenegro ganz viel Natur, Wälder und nochmals Berge. Wer Berge, Wälder und spektakuläre Straßen mag, der sollte nach Montenegro.

In einer Tagestour geht sich locker eine Rundfahrt durch die Tara Schlucht und den Durmitor Nationalpark aus. Die Straßen sind dank der EU in einem guten Zustand. Hie und da fallen ein paar Steine von den schwarzen Bergen runter und landen auf der Fahrbahn. Sonst ist das eine sehr angenehme Fahrt.

Zunächst geht es durch die Tara Schlucht. Diese 78 Kilometer lange Schlucht reiht sich in die Liste der weltgrößten Schluchten. Sie ist die längste und tiefste Schlucht Europas. Irgendwann überquert man die Durdevica Tara Brücke. 1940 hat man dort eine spektakuläre Stahlbetonbrücke hingestellt. Von der Brücke hat man eine beeindruckende Sicht auf die Tara Schlucht.

Dann einige Kilometer weiter verläßt man die Tara Schlucht und klettert auf ein Hochplateau hinauf. Die Straße führt dann durch den Durmitor Nationalpark. Dort oben ist es sogar im montenegrinischen Sommer noch recht winterlich. Viele Wiesen, Holzhütten und schwarze Berge begleiten die Reise.

Für Wanderungen ist die Gegend perfekt. Da könnte man sicher wochenlang die wunderschöne Gegend durchstreifen. In einem Tag kann man die Runde mit dem Auto bzw. Motorrad durch den Nationalpark und die Tara Schlucht locker machen. Würde ich empfehlen. Ist ne sehr schöne Fahrt ;)