Die Stadt an der Save und Donau wird weit unter dem Wert gehandelt. Ein Trip nach Belgrad lohnt aber durchaus …

In unseren Köpfen geistern noch die Bilder des Jugoslawien Krieges herum. Diese Zeit ist längst vergangen und eigentlich nicht mehr sichtbar. Heute ist Belgrad eine aberwitzige Mischung aus extremen Gebäuden aus der Zeit des Tito Kommunismus (1000 Places of Interest: Brutalismus in Belgrad) und einer klassischen europäischen Hauptstadt. Brutalismus, Klassizismus, Jugendstil und der Balkan geben sich die Hand.

Belgrad vibriert! Die Stadt wimmelt von Lokalen, Restaurants, Bars und Cafes. Die Menschen sind lebenslustig und wer in Serbien was erreichen möchte, muss nach Belgrad. Belgrad pulsiert regelrecht und das merkt man. Irgendwie ähnelt es ein wenig Berlin, das nach der Wende abgehoben ist und sich radikal verändert hat. So eine Transformation – vielleicht nicht so extrem wie in Berlin – spürt man in Belgrad auch gerade.

Sicher, Belgrad fehlen ein wenig die Museen und einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Der Tourismus hat Belgrad auch noch nicht entdeckt. Wer aber eine Stadt im Aufbruch erleben möchte, muss aber einfach nach Belgrad.