Die EU Fluggastrechte sind ein wenig magisch und die Fälle landen auch immer wieder vor Gericht. Die Grundsatzentscheidungen dazu sind schon ganz spannend …

In Deutschland liebt man es die Auseinandersetzungen um die Fluggastrechte vor Gericht auszutragen. Das ist auch das gute Recht der beteiligten Parteien. Drei Entscheidungen der letzten Zeit sind ganz interessant.

Randaliert ein Passagier und gibt es deswegen eine Verzögerung, gilt es als ein außergewöhnlicher Umstand und die Airline konnte diesen Umstand nicht berücksichtigen. Eine Ausgleichszahlung entfällt in diesem Fall dann.

Mehr bei Airliners.de: Randalierender Fluggast ist ein außergewöhnlicher Umstand

Muss eine Airline das Gepäck von nicht-erschienenen Passagieren ausladen, zählt das nicht als außergewöhnlicher Umstand. Eine Ausgleichszahlung steht zu.

Mehr bei Airliners.de: Verspätung durch Ausladen von Gepäck – Airline muss zahlen

Für die Ausgleichszahlung muss man einen stark verschobenen Flug nicht antreten. In diesem Fall war der Flug einen Tag später angesetzt. Die Ausgleichszahlung gab es auch ohne Antritt des Fluges.

Mehr bei Airliners.de: Verschobenen Flug nicht angetreten – Entschädigung fällig

Danke einem netten Leser ;)