Saudi Arabien plant eine eigene Touristenzone am Roten Meer. Mit eigenen Gesetzen und gelockertem Visum …

Saudi Arabien ist ein schwieriges Reiseland. Ein Visum ist eigentlich nicht gut zu bekommen. Es gibt ein paar Schlupflöcher mit z. B. Transitvisum, aber so richtig nach Saudi Arabien rein als Tourist ist weitgehend unmöglich.

Näher als in den Airports in Saudi Arabien bin ich dem Land auch noch nicht gekommen. Es fasziniert mich irgendwie schon, aber ideologisch finde ich das Land äußerst schwierig. Es widerspricht so ganz stark dem aufgeklärten Europa. Und da geht es jetzt gar nicht um den Islam und ist keine Islamkritik.

Über Tourismusprojekte in Saudi Arabien lese ich jetzt schon seit Jahren. Man wollte das Visum lockern. Es hätte Rundreisen zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten geben sollen. Irgendwie ist das alles im Sand verlaufen.

Jetzt gibt es einen erneuten Anlauf. Man möchte eine eigene Touristenenklave am Roten Meer schaffen.

Kein Alkohol, keine Musik und vorgeschriebenes monastisches Leben in der Öffentlichkeit Saudi Arabiens sind jetzt nicht so der große Renner für Tourismus.

Man plant da ein wenig lockerer zu werden:

“Tourists will either not require a visa or will be able to obtain one online. One of the documents referred to the project as a “semi-autonomous” area governed “by independent laws and a regulatory framework developed and managed by a private committee,” a sign that it could ease strict rules applied elsewhere in Saudi Arabia. The kingdom’s austere interpretation of Sunni Islam bans alcohol, imposes a dress code, limits gender mixing and prevents women from driving cars.”

Zum Bloomberg Artikel: Saudi Arabia Plans a Huge Red Sea Beach Tourism Project

Für mich hört sich das wie eine Mini-Variante von Dubai an. Na bitte, dann ein paar Kettenhotels, ein lockeres Visum, ein internationaler Airport, eigene Gesetzte für die Touristen und wir sind schon dort. Aber wie oben schon gesagt, habe ich solche Tourismus Projekte  Saudi Arabiens schon häufiger gelesen.