Eine Fahrt durch den Canal Grande mit dem Vaporetto kann man immer wieder mal machen. Ist doch ganz nice …

Im deutschsprachigen Raum gehört eine Tour nach Venedig einfach dazu. Das ist das kleine Einmaleins des Reisens. Schon kleine Kinder schleift man durch die Lagunenstadt auf Pfählen mit den schönen Häusern.  Mich treibt es ca. einmal im Jahr nach Venedig. Die Nähe zu Österreich macht dieses Ziel sehr einfach und easy zu bereisen.

Die großen Sehenswürdigkeiten lasse ich links liegen. Über die Rialtobrücke mag ich aufgrund der vielen Touristen gar nicht mehr gehen. Auch den Markusplatz halte ich wegen dem Trubel nicht lange aus. Vielmehr interessieren mich die guten Museen, die Kirchen und Ausstellungen. Kulturell ist Venedig eine unvergleichbare Top-Destination. Dem Massentourismus und den Tagesgästen gilt es aber auszuweichen.

Normalerweise will ich schnell in die Stadt. Zu Fuß ist das eigentlich gut machbar. Venedig hat aber auch ein einzigartiges Nahverkehrssystem. Mit den Vaporetto Booten wird wie bei Straßenbahnen die ganze Stadt verbunden. Die Haltestellen sind eben Anlegestellen und die Straßenbahnen sind Boote – eben die Vaporetto Schiffe. Die Hauptlinien gehen durch den Canal Grande. Man kann aber auch außen an der Stadt vorbeifahren und den Canal Grande auslassen. Das geht normalerweise schneller und ist bequemer.

Manchmal verschlägt es mich aber auf ein Vaporetto durch den Canal Grande. Da zeigt Venedig sich wirklich von der besten Seite. So eine Fahrt hat schon was.

Durch den Canal Grande werden die Schiffe sehr voll. Nimmt man den Bypass außen herum ist es leerer. Will man keine ewige Fahrt, dann sollte man eine schnelle Linie durch den Canal Grande wählen. Manche Vaporetto Schiffe dienen gleichzeitig als Ersatz von Brücken. Da dauert es dann schon sehr lange bis zum Markusplatz.

Die Fahrt über den Canal Grande ist durchwegs nice, oft sehr gedrängt und nicht die flotteste Variante. Dafür bekommt man eine volle Dosis Venedig ;)