Review: St. REGIS Abu Dhabi

In den VAE gibt es enorm viele Hotels, ein wahres Eldorado für Fans von Hotelketten. Hyatt Capital Gate (Review) und Park Hyatt Abu Dhabi (Review) fand ich bei meinem letzten Aufenthalt ganz gut, aber das St. Regis (Review) hat es mir angetan. Das St. Regis liegt in der Stadt, hat aber mehrere Pools und einen Strandabschnitt. Es verbindet irgendwie urbanes Leben mit Entspannung.

Ich bin echt spät gekommen. Man hat eigentlich nicht mehr mit mir gerechnet. Die Dame war ein wenig müde und verschlafen, aber das ist bei einer Nachtschicht und dieser Uhrzeit vollkommen verständlich. Auf diese Reservierung hatte ich ein SPG 50nights Upgrade draufgelegt, es war also alles klar und eine Suite reserviert. Der Check-in war komplett problemlos. Sie hat auch akzeptiert, dass ich mich im Hotel auskenne. Trotzdem wollte sie mir aber unbedingt einen Butler zur Seite stellen, aber den habe ich früh Morgens abgelehnt. Ich bin auch zu dieser Uhrzeit noch räumlich und zeitlich orientiert. Spaß beiseite, alles ganz chillig, alles ganz freundlich.

Das Hotel ist SPG Platinums gegenüber sehr grozßzügig und es gibt immer eher die schöneren Suiten. Auch in diesem Fall war es ein Upgrade in eine St. Regis Suite. Da war ich ganz dankbar, weil man hat doch mehr Platz als in einer Junior Suite.

Die Suite war sehr in Ordnung, groß, schön wohnlich eingerichtet. Alles in diesen hellen Farben zu halten ist natürlich eine Aufgabe für die Instandhaltung, aber die Suite war in einem guten Zustand.

Ein großer Pluspunkt ist die Lage. Das Hotel liegt direkt an der Corniche, in der Mitte der Stadt. Klar, Abu Dhabi ist eine Stadt der Taxis. Ein öffentlicher Verkehr ist nicht existierend. Aber es ist eben ein Unterschied ob man 40 Minuten im Taxi verbringt, oder nur 10 Minuten.

Für das Hotel spricht auch die Infrastrukur. Es gibt einen Beach Club, mehrere beheizte Pools und ein gutes Fitnesscenter. Die Pools haben aber manchmal schon einen Belagerungszustand von sehr vielen Gästen. Vielleicht noch einen Pool eröffnen, Platz hätte man ja.

Ein massives Problem des Hotels ist die teilweise schlechte Verarbeitung des Gebäudes. Das Hotel ist jung, muss aber derzeit renoviert werden. Und man merkt das wirklich, vieles ist nicht ordentlich gemacht. Die Schrauben an Türen sind locker, die Klimaanlagen haben Wasserflecken gemacht, manche Türen sind defekt, es gibt bereits abgewohnte Stellen. Im deutschsprachigen Raum hätte eine Baufirma das Hotel so nicht übergeben können, man hätte wahrscheinlich die Firmenzentrale angezündet und den Baumeister geteert und gefedert. Aber so ist es eben. Gut ist, dass man das Hotel gerade renoviert und ausbessert.

Fazit: Ich bleibe dabei, ein durchwegs empfehlenswertes Hotel in Abu Dhabi mit einem guten Preis- Leistungsverhältnis.

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Review: St. Regis Houston

Weil ich ja nicht im Driskill in Austin schlafen wollte war ich ja schon eine Nacht früher angereist und es war aufgrund der sehr kurzfristigen Buchung nur eine Junior Suite frei. Jetzt hatte ich darauf folgend eine Reservierungen mit der SPG Hot Escapes Promotion und auf die habe ich noch die SPG Platinum 50 nights Upgrades draufgelegt. Weil ich eben diese Upgrades verwendet habe, hat man mir eine Executive Suite angeboten. Eigentlich sehr nett und hätte man gar nicht machen müssen, da ja schon die Junior Suite eine Suite war.

Die Executive Suite war wirklich groß, aber eben genauso wie die Junior Suite eine ältere Suite. Letztlich war sie in Ordnung, aber eine kleine Renovierung und einmal Fenster putzen würden gut tun.

Was mich dann wirklich gestört hat war das Platinum Frühstück. Man konnte nur von dieser seltsamen Karte mit einem Guthaben bestellen. Tacos und Burritos haben mich an Taco Bell erinnert. Ein paar Scheiben Melonen waren ein Obstteller. Die Qualität war wirklich schlecht. Bei jedem Starbucks gibt es ein besseres Frühstück.

An diesem zweiten Morgen hatte dann eine Frühstückskellnerin ihren Auftritt, der mich nachträglich nur mehr den Kopf schütteln lässt. Natürlich unterhalte ich mich bei Tisch in meiner Muttersprache Deutsch. Wenn ich etwas möchte und mit dem Kellner spreche, wechsle ich klarerweise sofort ins Englische, sonst versteht man mich ja nicht. Dann spreche ich aber wieder bei Tisch Deutsch. Die Dame ist dann extra hergekommen und hat gemeint, ich dürfte bei Tisch nicht Deutsch sprechen, weil sie versteht das nicht. Ich habe auch nicht mit ihr gesprochen und wollte gar nichts von ihr, ich habe mich nur bei Tisch unterhalten. Schon das war relativ seltsam. Dann hat diese Dame mir Gläser mit den Fingern IN den Gläsern serviert. Noch einmal ganz langsam, sie hat mir das Wasserglas mit den Fingern im Glas hingestellt. Wie unhygienisch war das. Natürlich habe ich sie darauf angesprochen und wollte ein neues Glas. Sie hat mir das aber nicht gebracht und mir erklärt, dass sie sich die Hände wäscht und ich das akzeptieren muss. Ich habe dann gebeten, dass man die diensthabende Restaurant Managerin ruft, die sich natürlich entschuldigt hat und gemeint hat, dass sie diese Mitarbeiterin nochmals schulen muss. Ich habe dann an diesem Morgen nichts mehr dort gegessen und bin gegangen.

Am dritten Morgen habe ich mir das wieder gegeben und das Schauspiel mit dieser Kellnerin ist in die Verlängerung gegangen. Sie hat jetzt nicht mehr mit den Fingern in der Kaffeetasse serviert. Sie ist aber dann verschwunden und einige Minuten später ist sie mit einem Security gekommen, der mich gemaßregelt hat, ich dürfte die Mitarbeiter nicht fotografieren. Hallo, was interessiert mich diese Kellnerin. Man kann meinen ganze Blog durchsehen, es gibt kein einziges Antlitz. Und warum soll ich diese Kellnerin fotografieren, die mich nur geärgert hat? Ich bin aufgestanden und gegangen, das Frühstück konnten sie wegwerfen.

Nach dieser Geschichte bin ich unverzüglich abgereist. Die Mitarbeiter an der Rezeption haben noch eine ganze Breitseite abbekommen, aber so eine Mitarbeiterin, das geht meiner Meinung einfach nicht. Habe ich da überreagiert oder ist das Verhalten dieser Kellnerin ganz normal?

Fazit: Eher nicht besuchen. Ein hoher Preis für gröbere Mängel. Um gerecht zu sein: Es gibt auch gute Aspekte.

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Review: St. Regis Houston

Texas ist jetzt nicht mit vielen ausgezeichneten Hotels gesegnet. Auch in Houston ist die Hotellandschaft im Bereich sehr guter Hotels eher dünn. Aus dem Driskill bin ich ja geflohen, nach Houston ist jetzt nicht so weit, ich hatte sowieso eine Reservierung für die nächsten Tage im St. Regis Houston, deswegen habe ich gleich eine Nacht im St. Regis angehängt.

Das St. Regis liegt in der Nähe von The Galleria in einem Mix zwischen Vorort und Business District. Es gibt also rundherum nicht wirklich Leben und man darf sich kein Downtown Hotel vorstellen. Houston ist eine Stadt für Autofahrer und auch das St. Regis ist für Autofahrer ausgelegt. Man gibt das Fahrzeug beim Valet Parking ab und um woanders hinzukommen muss man wieder das Auto benutzen.

Der Check-in war distanziert höflich. Meine Reservierung war jetzt nur einige Stunden alt, aber trotzdem hat sich eine Junior Suite als SPG Platinum Upgrade für mich gefunden. Super!

Die Suite war jetzt nicht wirklich riesig, aber in Ordnung. St. Regis sollte ja die Nobelmarke von SPG sein, ob die Suite da noch mitkommt, darüber könnte man diskutieren. Letztlich war sie ok.

Am nächsten Morgen habe ich natürlich das SPG Platinum Frühstück ausprobiert. Das St. Regis hat eine Summe an US Dollar hergegeben, mit denen konnte man von der Frühstückskarte bestellen. Das Frühstück war nicht aufregend. Die Frühstückskarte hatte viele seltsame Gerichte. Ich habe dann auch so etwas bestellt und muss sagen, dass es mich stark an Taco Bell erinnert hat, nur dass bei Taco Bell die Bedienung freundlicher ist. Dazu kam eine Einrichtung wie bei einem Film Set zu Prince of Bel-Air. Es war schon dieses Frühstück sehr strange, aber es sollte an den folgenden Morgen noch absurder werden. Das werde ich im nächsten Review über das St. Regis Houston erklären, da das eigentlich eine andere Reservierung war.

Fazit: Während der Woche ist das St. Regis wirklich extrem hochpreisig, Preis und Qualität laufen da ein wenig auseinander.

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Review: St. Regis Abu Dhabi

Ich bin ein großer Fan der SPG Best Rate. Bei weitgehend allen meinen Aufenthalten darf ich mich über 2000 Bonuspunkte von SPG freuen. Ein großer Vorteil der SPG Best Rate liegt darin, dass man nicht-stornierbare Raten vergleichen kann, dann aber eine stornierbare Buchung vornehmen darf. Best Rates bei SPG zu finden ist auch nicht wirklich schwer. Wirklich einfach ist es aber, wenn ein Hotel wie in diesem Fall, 2013 die Preise für 2014 noch nicht richtig angepasst hat. Um das Ganze richtig komplett zu machen habe ich noch eine Anfrage für eine Suite (SPG 50 nights) gestellt.

Der Check-in war hervorragend. Die Koffer wurden abgenommen, auf einem Schreibtisch kurz die Formalitäten geklärt, es wurde geschenkt (500 Punkte, Frühstück!!! und Internet) und ich wurde einem Mitarbeiter des Butler Teams übergeben, der mich wiederum in die Suite begleitet hat. Ja, so stelle ich mir das vor.

Die Suite war groß, opulent eingerichtet, gut ausgestattet, sauber und hatte einen tollen Ausblick über Abu Dhabi.

Einige Minuten nach dem Bezug der Suite hat sich natürlich eine Mitarbeiterin des Butler Services vorgestellt und die Leistungen erklärt. Ein-, um- und auspacken habe ich dankend abgelehnt, aber ein Kaffee war gerade richtig. Einige Zeit später war auch der Kaffee zur Stelle, aber leider ein nicht so toller Kaffee aus einem Automaten. Bei meiner zweiten Bestellung am Abend wollte ich einen Pfefferminz-Tee, der wäre aber nicht kostenlos gewesen, alle anderen Teesorten schon. Ein Kamillen-Tee hat es schließlich auch getan. Was aber das Spezielle des Pfefferminz-Tees im St. Regis ist, frage ich mich noch heute.

Klar ist es sinnvoll, sich sportlich zu betätigen. Dieser Pool war im Vergleich zum Hyatt Capital Gate geheizt und war benutzbar. Sauna und Spa waren aber geschlossen.

Am nächsten Morgen musste ich früh raus und das habe ich das Hotel wissen lassen. Beim Check-out hat man bereits ein kleines Frühstücks Paket hergerichet, eigentlich hätte ich nur einen Kaffee bestellt, war aber ein netter Zug.

Fazit: Ein durchaus empfehlenswertes Hotel!

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Review: St. Regis Rom

Starwood hat Mitte der Woche immer einen netten Sale genannt “SPG Hot Escapes”. Das St. Regis hat mitgemacht und ich hab’ diese Buchung mit einem reservierten Upgrade (SPG 50 Nächte) versehen.

Der Check-in war gut. Die Mitarbeiterin hat die Formalitäten erledigt, klar war das beste Platinum Geschenk das Frühstück. Man hat mir meine Platinum Vorzüge erklärt und dann hat man mich in die Suite geführt. Zimmerführungen brauche ich eigentlich nicht und ich versuche diese Begleitungen normalerweise so schnell wie möglich wieder aus dem Zimmer zu bekommen. Gleich einige Minuten später hat sich dann auch die Frau Butler (Butlerin hört sich irgendwie komisch an) vorgestellt. Auspacken, einpacken und bügeln benötige ich nicht, aber sie hat mit der kostenlosen Getränkekarte mein Interesse geweckt. Kaffee, Mineralwasser, Tee und frische Säfte, das ist eigentlich ein wenig wie eine Club Lounge mit persönlicher Bedienung im Zimmer. Kurze Zeit später kam dann auch schon meine Bestellung, Kaffee, Wasser und ein frischer Grapefruitsaft. Und es sollte nicht die letzte Bestellung sein …

Während des ganzen Aufenthaltes hat es in Strömen geregnet und ich war im Hotel gefangen. Wer liest sich die automatisierten Emails von SPG durch? Gibt es irgendjemanden der das macht? Durch Zufall bin ich aber auf eine Promotion in der Reservierung gestoßen. 25 Euro für ein dreigängiges Mittagsmenü und 500 Punkte. Ein ordentliches Restaurant in Rom ist auch nicht billig und es hat geregnet, viel geregnet, damit war die Entscheidung nicht schwierig. Im Restaurant hat man noch nie von dieser Promotion gehört, nach einigen Telefonaten war es dann aber klar, dass es dieses Angebot gab. Jetzt hat man aber keine Karte dafür gehabt und ich sollte einfach irgendwelche drei Gerichte bestellen. Nicht beabsichtigt, war aber ein guter Deal.

Das Frühstück in der Lobby war toll. Gute Bedienung. Tolles Ambiente. Ordentliche Auswahl.

Fazit: Gerne wieder, obwohl die Lage nicht perfekt ist.

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St. Regis Bangkok 4

Auf diesen Aufenthalt habe ich mich wirklich gefreut. Ich habe schon einige Aufenthalte im St. Regis Bangkok hinter mir, immer ein Upgrade in eine Suite bekommen und meine Iphone App hat mir jetzt ein Upgrade in eine Caroline Astor Suite angezeigt. Es ist ganz normal, dass man bei häufigeren Aufenthalten einfach bessere Upgrades bekommt, ich habe also schon mit dieser Suite gerechnet.

Der Check-in war wirklich wild. Man hat mir mitgeteilt, dass man diese Suite vergeben hat. In normalen Hotels gibt es dann ein nochmaliges Upgrade in eine bessere Suite und ich kenne das eigentlich nur so. Im St. Regis Bangkok hat es ein Downgrade in ein Raucher Deluxe Zimmer gegeben???

Das Zimmer war wirklich muffig und hat nach Rauch gestunken. Ich habe mir erdreistet ein Nicht-Raucher Zimmer zu fordern, dafür wurde ich von der Managerin gemaßregelt, die sogar noch das Zimmer kontrolliert hat, ob dort wirklich jemand geraucht hat???

Das Frühstück am nächsten Morgen war so überlaufen, dass ich eine Stunde warten hätte müssen. Ich habe es mir in der Lobby bequem gemacht, dort gab es auch einen Tisch.

Fazit: Jetzt verstehe ich die negativen Reviews über das St. Regis Bangkok.

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