Review: W New Orleans French Quarter

Ich bin kein großer Fan von W Hotels, aber die Fotos des W im French Quarter waren vielversprechend, also habe ich mir das mal angesehen. Reserviert habe ich mit Virtuoso, dadurch gab es ein Upgrade, das Frühstück und einen Restaurant Gutschein. Virtuoso ist eine eigene Buchungsplattform, bei der es zusätzliche Benefits gibt. Dazu kommt, dass ein Virtuoso Aufenthalt auch Punkte und Stays bei der jeweiligen Kette bringt. Es ist ein wenig schwierig Virtuoso Zimmer zu buchen, da man das eigentlich über einen Virtuoso Partner (= Reisebüro) machen muss und die normalerweise die Zimmerpreise nicht publizieren. Classictravel.com zeigt die Benefits, die Zimmerpreise und man kann auch gleich buchen. Das ist echt super und zeitsparend.

Ich bin eigentlich zur Check-in Zeit gekommen. Der Check-in war zwar sehr freundlich, aber man wollte mir unbedingt als SPG Platinum Upgrade eine Suite geben und die war eben noch nicht fertig. Ich hatte sowieso diesen Gutschein noch zu verbrauchen und habe gemütlich im Restaurant etwas gegessen. Leider war das Zimmer noch immer nicht fertig und ich durfte in diesem Hof noch eine weitere Stunde auf die Suite warten. Wahrscheinlich war der Gast vorher ein SPG Platinum mit Late Checkout, weil das Zimmer war dann kurz vor fünf Uhr fertig.

Leider war die Suite dann keine Suite, sondern ein Zimmer. Ja, es war ein Zimmer und keine Suite. Es war nicht einmal eine Junior Suite. Das störende Problem war aber, dass dieses Zimmer Österreichisch: grindig, Deutsch: siffig war. Und für dieses Zimmer habe ich so lange gewartet? Munter hat man aber echte Suiten noch verkauft. Eine Nachfrage bei der Rezeption hat mir eine Suite gebracht, weil zufällig ist gerade eben ein Gast ausgezogen und ich konnte in diese Suite. Wie immer, auf einmal ziehen Gäste aus und die Zimmer sind zur Verfügung.

Das war jetzt dann wirklich eine Suite, aber auch diese Suite war ekelerregend. Was mich aber wirklich irritiert hat war der Table Dance Raum. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was man im liberalen Louisiana dort macht :/

Relativ rasch habe ich die Flucht ergriffen. Ein netter Zug war, dass man nichts verrechnet hat.

Fazit: Das Hotel hat zwar eine gute Lage, aber gröbere Probleme. Und ich denke mir: Nach meinen letzten W Hotels Erfahrungen werden diese Hotels und ich keine Freunde werden.

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W Hotel Taipei

Schöne Fotos und einige Reviews haben mich auf dieses Hotel aufmerksam gemacht. Klar habe ich eine Reservierung mit Best Price gemacht, der Preis war aber trotzdem noch immer sehr sehr stolz.

Gleich vorweg: Ich schreibe lieber gute Reviews, aber bis auf das Housekeeping war das eines der unprofessionellsten Luxus Hotels in dem ich je gewesen bin. Man lässt da ein ultra-modernes Hotel von Jugendlichen bar jeder Kenntnis internationaler Hotellerie führen.

Den Check-in kann man nur als absurd und unfreundlich beschreiben:
“Sie sind zu früh da.”
“Ich brauche das Zimmer jetzt noch nicht, ich kann auch warten.”
“Ich habe ein Zimmer mit Blick auf Taipei 101 für sie.”
“Ist ein besseres Upgrade verfügbar.”
“Sie sind zu früh da.”
“Ich habe gesagt, ich kann warten.”
“Wir sind ausgebucht.”
“Wann ist denn eigentlich die Platinum Happy Hour.”
“Gibt es nicht mehr.”

Gleich im Internet kontrolliert war das Hotel wirklich ausgebucht und so habe ich mein Spectacular Zimmer bezogen. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass alle anderen Gäste einen höheren Status haben oder die Zimmer gekauft haben.

Das Zimmer war gut eingerichtet und sauber, aber so groß wie eine Schuhbox. Der Preis im Verhältnis zu diesem Zimmer absurd überzogen.

Wenn man ein schlechtes Produkt kauft, beschwert man sich. Auch bei einem W Hotel muß ich nicht jedes Zimmer spectacular, wonderful oder fabulous finden. Das habe ich dem diensthabenden Manager mitgeteilt, nicht mit dem Hintergedanken ein besseres Upgrade zu bekommen, ein solches Vorhaben hätte ja keinen Sinn gehabt, sondern um mein Missfallen mitzuteilen. Bei diesem Gespräch kam ich auf die Platinum Happy Hour. Man hat sie abgeschafft, um die Gleichheit der Gäste herzustellen??? Ist Taiwan jetzt kommunistisch geworden? Habe ich etwas versäumt?

Wirklich unangenehm war die Distanzlosigkeit des Personals. So ist man beim Eingang mit überschwänglichen Phrasen begrüßt worden, als ob man einen langjährigen Freund wieder nach langer Zeit gesehen hat, wenn man dann aber nur “normal” gedankt hat, sind sie sofort ungehalten und aggressiv geworden. Einer hat mir sogar die Tür vor der Nase zugeschlagen, andere haben ins Chinesische gewechselt und gepöbelt.

Das Frühstück am nächsten Morgen: Ich habe auf einen Tisch mehr als eine halbe Stunde gewartet. Der Frühstücksraum war überfüllt, laut und hektisch. So kann ich keinen Tag beginnen und ich habe den Tisch beim Frühstück aufgegeben. Vom abgeräumten Buffet noch etwas geschnappt, bin ich in die menschenleere Lobby gezogen. Der Restaurant Manager hat das bemerkt und hat mir einen Kaffee in der Lobby servieren lassen. Der war dann aber wieder weg und die Kellnerin in der Lobby wollte eine Rechnung schreiben. Ich bin kopfschüttelnd gegangen …

Fazit: Jugend forscht, durchgefallen, setzen!

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W Bangkok

Ganz neue Hotels bergen immer ein gewisses Risiko. Das Personal ist manchmal noch nicht auf der Höhe, oder es funktioniert einfach nicht alles. Der Vorteil ist aber, dass man fast jungfräuliche Zimmer bekommt.

Der Check-in war überaus freundlich und zuvorkommend. Man hat mir mitgeteilt, dass man leider erst am Abend eine Suite frei hätte, ich könnte aber bis dahin in einem Corner Room warten. Bei SPG habe ich noch nie ein Zimmer zum Warten bekommen, das kenne ich nur von Intercontinental, ist aber eine gute Idee.

Die Suite war in einer der obersten Etagen, absolut einwandfrei und perfekt sauber. Es hat alles funktioniert. Diese Gesamtleistung hätte ich eigentlich nicht erwartet.

Teilweise ist das Hotel noch eine Baustelle und nicht fertig. Trotzdem hat man in der Soft Opening Phase eine gute Leistung abgeliefert.

Fazit: Meine neue Alternative in Bangkok.

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