Review: Air Seychelles Pearl Business Class A330 Abu Dhabi – Mahe

Abu Dhabi (AUH) – Mahe (SEZ)
A 330 – Pearl Business Class
Error Fare Rom – Abu Dhabi – Mahe
Champagner: Joseph Perrier Marquis de Joncry Brut NV

Das zweite Teilstück meiner Error Fare zum Ausgangspunkt der Error Fare Mahe – Dublin war ein wenig problematisch. Bereits bei der Buchung ist mir aufgefallen, dass das Umsteigen knapp ist und es wurde durch eine Flugzeitänderung noch knapper. Das ist nach einigen Monaten auch Etihad aufgefallen und ich wurde kontaktiert. Man hat mir verschiedene Variationen angeboten, der Flug über Belgrad war nicht so mein Favorit, schließlich wurde ein Stopover in Abu Dhabi eingefügt. Die Tickets wurden ausgestellt und Bestätigungsemails versandt. Wie wenn ich es geahnt hätte, habe ich noch von Rom aus in Abu Dhabi angerufen, um das Ganze nochmals zu bestätigen. So etwas mache ich sonst nie. Interessanterweise wurde das letzte Teilstück gelöscht. Auf der Etihad Seite war das Ticket aber noch immer ersichtlich und ohne Probleme. Etihad und das Reisebüro haben sich noch schnell gegenseitig die Schuld zugewiesen, jeweils der andere hätte das Ticket verändert und beide Seiten haben behauptet, sie könnten das Teilstück gar nicht löschen. Erst mit der Hilfe eines Supervisors von Etihad konnte wieder ein Ticket ausgestellt werden, jetzt aber mit einem kürzeren Stopover da die ursprüngliche Maschine bereits ausgebucht war.

Air Seychelles hatte zwar ein Priority Boarding, es wurden dann aber alle mit dem gleichen Bus gefahren, was so etwas dann immer ein wenig absurd macht. Viele der Fluggäste sind mit Nachtmaschinen in Europa zusammengesammelt worden und haben wie Zombies ausgesehen. Ich hatte ja einen Stopover von Etihad geschenkt bekommen und war ausgeruht, in guter Laune. Ein freundlicher Flugbegleiter hat mich unter der Popeye Musik Begleitung der Air Seychelles zu meinem Sitz geführt und mir sofort ein Glas Champagner angeboten. Jetzt war klar, das konnte nur ein guter Flug werden. Der Steward hatte wirklich die Begabung die Wartezeit nicht langweilig zu machen. Es gab ein neues Glas Champagner, Magazine, Landing-Card, Menu, noch ein Glas Champagner und dann war ich zum Start bereit. Ja, der Kapitän war wahrscheinlich auch bereit und ab ging es nach Mahe.

Meine fertigen Mitreisenden haben es sich alle bequem gemacht und geschlafen. Ich habe jedoch einmal das Frühstück rauf und runter bestellt. Jetzt ist der Steward zur Höchstform aufgelaufen. Das Verhältnis von wachen Passagieren und Flugbegleiter war besser als in einer First Class und der Steward hat First Class in einer Business geboten.

Nach einem kurzen Nickerchen war ich schon in Mahe. Auf dem kleinen Airport hat man das Flugzeug einfach vor den Terminal gestellt und zu Fuß ging es zur Einreise.

Fazit: Eine First Reise im Gewand einer Business Class.

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