Hyatt Regency Kiev

Der Aufenthalt im Hyatt Regency Kiev war von langer Hand geplant. Mit meiner persönlichen Hyatt Betreuerin wurde mit einem Hyatt Diamond Upgrade Gutschein eine Suite reserviert und der Wunsch nach einem Zusatzbett mit dem Hotel vereinbart. Das Zimmer habe ich drei Monate vor meinem Aufenthalt bezahlt, Bestätigungen hatte ich in meinem Email Account und alles schien soweit ok.

Bei meiner Anreise war dann doch alles irgendwie anders. Man hat mir mitgeteilt, dass das Hotel die Reservierung einer Suite nicht mehr aufrechterhalten könnte und man mir eben ein Deluxe Zimmer mit Zusatzbett geben würde. Warum buche ich eine Suite mit zwei Räumen? Eben um sie auch zu bekommen und nicht damit ich dann in ein Zimmer mit Zusatzbett gesteckt werde. Die Rezeptionsmanagerin hat mir aber mehrfach mitgeteilt, dass sie absolut ausgebucht sind und ich wohl oder übel damit leben müsste.

Ich muß ehrlich zugeben, dass ich nicht wirklich sehr begeistert über diese Situation war. Meine letzte Hoffnung war die Diamond Hotline in den USA. Über das vollkommen überlastete Internet habe ich der Dame dort mein Problem erklärt. Für diese Mitarbeiterin war das ein echtes Novum, zunächst hat sie gemeint, dass sie mir nicht helfen könnte, dass Hyatt die Hotels nicht dazu zwingen könnte Reservierungen aufrecht zu erhalten und dass alle internationalen Hyatts eigenständig geführt werden. Nach dieser standardisierten Abwehr durch die Dame im Callcenter, noch dazu mit dem Hinweis es sei gerade Morgen in den USA, war ich echt genervt und wollte ihren Namen und die Information, wann man sich denn auch über die Hyatt Diamond Line beschweren könnte. Das dürfte einen Schalter bei ihr umgelegt haben und auf einmal hat sie selbstständig gemeint, sie würde im Hotel anrufen und das klären. Nach über einer halben Stunde in der Warteschleife, gab es dann eine positive Rückmeldung. Der diensthabende Manager würde sich persönlich der Sache annehmen und es zu meiner Zufriedenheit erledigen.

Dieser Manager war wirklich sehr unzufrieden über die Situation. Die Regierung hat sein Hotel vollkommen ausgebucht und keine genauen Angaben über die wirkliche Anzahl der Hotelgäste gemacht. Er hat mich scheinbar schon eine geraume Zeit in der Lobby gesucht, während ich im Café mit der Hyatt Diamond Line telefoniert habe. Die neue Lösung waren zwei Zimmer, Rückgabe des Diamond Gutscheines, für beide Zimmer Club Zugang mit Frühstück im Restaurant und für alle Gäste eine einstündige Massage. Ok, das war wirklich ausgesprochen großzügig, aber man hätte das wirklich einfacher haben können, hätte man mir die Lösung mit zwei Zimmern gleich bei der Anreise mitgeteilt, hätte man mir Ärger und sich selbst die Kompensationen erspart.

Nach einer kurzen Wartezeit im Club ging es in das Deluxe Zimmer (und das Standard Zimmer). Das Zimmer war wirklich toll, ruhig, absolut sauber und folgte in der Gestaltung dem reduzierten Design von Hyatt. Der Evening Spread war sehr gut. Das Frühstück im Restaurant ein wenig unter dem Durchschnitt der Kette.

Fazit: Eigentlich ein ganz gutes Hotel!

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Intercontinental Kiev

Diese Woche war ich im Intercontinental Kiev. Ich habe schon länger geträumt diese Stadt zu bereisen, da sie in Europa noch als Geheimtipp gilt. In Kiev sind eigentlich nur zwei Luxus Hotelketten anwesend: Hyatt oder Intercontinental. Da sich bei beiden Hotels die Preise bei ca. 400 Euro bewegen, war die Entscheidung nicht sehr schwer, das Intercontinental zu wählen und die Nächte mit Punkten zu bezahlen. Für das Intercontinental sprach auch, dass das Intercontinental mit seinem opulenten Stil eher der Stadt entspricht.

Für den Transport zwischen Borispol Airport und dem Hotel habe ich mir den Limousinenservice gegönnt. Mit 70 Euro für einen Transport ganz schön stolz, aber wer schon mal am Flughafen Borispol angekommen ist, weiß dass es sehr gut ist, sich dort abholen zu lassen. Der Flughafen hat etwas von einem Bahnhof und es lungern dort auch ähnliche Gestalten herum. Die Limousine war wie bei Intercontinental gewohnt pünktlich da und hat gewartet. Mit einem tollen BMW ging es in die Stadt und bei der Fahrt merkte ich, warum man 70 Euro verlangt: Borispol und Kiev liegen sehr weit auseinander. Nach einer Stunde Fahrt war ich in der City von Kiev. Das Hotel liegt toll und man es kann gar keinen besseren Ort für ein Hotel in Kiev geben. Mitten in der Stadt, von Sehenswürdigkeiten umgeben und mit einer atemberaubenden Aussicht. Der Check-in gestaltete sich sehr professionell und das Hotel machte gleich auf den ersten Blick einen wahnsinnig tollen Eindruck. Ich hatte eher den Eindruck in einem Ritz Carlton als in einem Interconti zu sein. Der opulente Stil der Hotels dürfte auch ein Grund für die Belagerung des Hotels durch die Kiever High Society sein.

Der Rezeptionist gab mir ein Upgrade auf ein Zimmer mit Aussicht in einer hohen Etage. Die Entscheidung des Rezeptionisten war, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, sehr gut, da die Zimmer auf die Straße sehr laut sein müssen. Das Zimmer war sehr opulent, alles neu, super sauber, sehr bequem und mit einer freien Minibar. Dass es keine Suite war, war mir eigentlich egal und ich war sogar froh, da die Suiten in den obersten Etagen sind und gleich unter einer sehr lauten Dachgeschoss Bar liegen.

Das Hotel war für meinen Aufenthalt perfekt. Es gab ein gutes italienisches Restaurant, eine coole Dachgeschoss Bar und eine Lobby Bar. Überall konnte man das Treiben der ukrainischen oberen 10 000 beobachten, was den Aufenthalt sehr interessant gemacht hat. Check-out war ohne Probleme und sehr professionell, wie auch der Rücktransport zum Flughafen. Einziger Kritikpunkt bei meinem Stay war, dass die Post, die ich im Hotel aufgegeben habe verschwunden ist.

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