Review: Bangkok Airways Blue Ribbon Lounge Ko Samui

Ko Samui Airport ist das Drehkreuz von Bangkok Airways. Die kleine Fluglinie betreibt und besitzt diesen Flughafen. Der Airport ist wunderschön und eigentlich hätte ich gar keine Lounge benötigt, aber man hat für die Blue Ribbon Business Class eine Lounge eingerichtet.

Sofort fällt die Klimatisierung auf. Der Airport selbst ist ja eher ein riesiger Open-Air Vergnügungspark, die Lounge hat man runtergekühlt. Vom Design ist sie sicher nicht so ansprechend wie die Bangkok Airways Lounge in Bangkok. Bei der blau-weißen Farbgestaltung könnte man auch auf einem Regionalflughafen in Griechenland sein. Die Lounge hat aber etwas Liebliches.

In den Bangkok Airways Lounges wird serviert. Das gefällt mir gut. Eine thailändische Familie hat es sich dann auch in der Lounge bequem gemacht. Sie dürften heavy User der Lounge sein, denn sofort wurden Kokosnüsse als Getränk bestellt. Ich habe mir das ein wenig ungläubig angesehen, wurde aber dann eines Besseren belehrt als die Kellnerin mit vier Kokosnüssen vorbeigekommen ist.

Ok, das musste es auch sein. Vielleicht bin ich ein wenig einfach zu begeistern, aber hey, eine frische Kokosnuss in einer Lounge, dafür gibt es volle Punktzahl.

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Review: Intercontinental Samui Baan Taling Ngam Resort

Das Intercontinental Ko Samui wollte ich mir immer schon ansehen und jetzt war es soweit. Ein großer Vorteil von Royal Ambassador ist der Check-in um 08:00. Wenn es das Zimmer zu dieser Zeit noch nicht gibt, dann müsste man ein Übergangszimmer hergeben. Das Intercontinental Ko Samui habe ich echt überrascht. Ich bin einmal mit der ersten Maschine aus Bangkok geflogen. Mit der Business war ich der erste Gast im Flughafen. Gepäck checke ich nicht ein, damit war ich der Erste bei den Taxis und mein Taxifahrer war verrückt. Mit 100 Km/h ging es mit Techno Musik zum Intercontinental. Pünktlich um 08:00 stand ich dort in der Lobby. Von mir war das eigentlich nicht so geplant, aber es stimmt, ich kann sehr schnell reisen. Diese frühe Ankunft hat das Hotel ein wenig in Probleme gebracht. Chinesisches Neujahr dürfte das Intercontinental ausgebucht haben. Der Check-in war flott, es gab auch ein Getränk, aber dann musste ich  doch einige Zeit warten. Ich habe derweil Fotos der Lobby und der Gegend geschossen. Die Lobby ist wunderschön, genauso wie die Landschaft. So toll habe ich mir das gar nicht vorgestellt.

Die Wartezeit hat sich gelohnt. Es gab ein Upgrade in eine Beachfront Pool Villa. Aus irgendeinem Grund – ich weiß gar nicht welche Zimmerkategorie ich eigentlich gebucht habe, die Standard Zimmer waren ausgebucht – gab’s das Frühstück noch dazu. Dazu kamen noch die anderen RA Geschenke: freie Minibar, schnelles Internet, Geschenke, Wein, Wasser und Obst.

Die Anlage des Intercontinental Ko Samui muss man ein wenig erklären. Das Hotel liegt auf einem Hügel und ist ein wenig crazy aufgebaut. An der Spitze ist die Lobby mit dem Haupthaus, Bars und dem Restaurant. Dort oben sind die Zimmer, die Bungalows mit den Suiten und mehrere Pools. Über eine Treppe und eine Hängebrücke geht es hinunter in den zweiten Teil des Hotels. Direkt am Strand sind die Beach Bungalows, ein Pool, eine Bar und ein Restaurant. Durch das Hotel geht eine Art Feldweg (es ist eine sehr schwach befahrene öffentliche Straße) die den oberen Teil mit dem unteren Teil verbindet. Zwischen Strand und Haupthaus fährt man mit den Golfcarts des Hotels.

Die Pool Villa war echt cool, extrem sauber und neu renoviert. Das Bett war ein Hammer. Man hat da irgendein spezielles Produkt gekauft. Die Aussicht auf den Steg, den Strand und die Inseln im Meer perfekt. Die Details waren super gestaltet und durchdacht.

Das Intercontinental Ko Samui war während meines Aufenthaltes voll. Normalerweise ist ein volles Hotel ein wenig mühsam. Die starke Auslastung hat man nicht gemerkt. Die Gäste verteilen sich im ganzen Resort. Es gibt so viele Möglichkeiten sich aus dem Weg zu gehen, sehr toll. Definitiv muss man sich keinen Pool teilen, wenn man nicht möchte. Es gibt zwei große Pools, den Pool mit dem Blick über die Berge von Ko Samui beim Haupthaus und den Pool am Strand. Daneben gibt es aber unzählige Pools die irgendwo im Resort verstreut sind. Also man kann von Pool zu Pool zu Pool usw. wandern.

Wirklich gefallen hat mir die Offenheit des Hotels. Normalerweise sind solche Resorts sehr abgeschlossen. Das Intercontinental zeigt sich absolut offen. Man ist mit Ko Samui verbunden. Klar, es geht ja eine Straße durch’s Hotel. Das macht es irgendwie reizend. Auf der anderen Seite wird man natürlich immer gefragt, in welchem Zimmer man schläft. Das Hotel muss seine Infrastruktur aufgrund der Offenheit ein wenig verteidigen. Man macht das sehr diskret, aber man muss es machen.

Ganz nett verwandelt sich das Hotel am Abend in eine Restaurant-Landschaft. The place to bee ist sicher die Hotelbar. Diese offene Bar beim Haupthaus ahmt die Rooftop Bars von Bangkok nach. Hier aber hat man jedoch die Aussicht auf das Festland und die Inseln vor Ko Samui. Ich würde diese Inseln ja beleuchte, aber der Naturschutz macht da wahrscheinlich nicht mit ;)

Das Frühstück war gut und das Angebot für den asiatischen Raum entsprechend. Mit der restlichen Performance des Hotels kann es aber nicht mit. Ich würde das Frühstück noch mehr öffnen und dem ganzen noch mehr Platz geben. Es hat mich nicht gestört und es war auch nicht schlecht, aber da hat man die Auslastung schon gemerkt. Ich hatte jeden Morgen einen schönen Platz auf der Terrasse mit dem perfekten View, also ich möchte mich nicht beschweren.

Ko Samui war ja irgendwann einmal eine Hippie Hochburg und ist noch immer bei Backpackern sehr beliebt. Klar, ist das ein Luxusresort, aber man hat es geschafft, es mit der Gegend und der Insel zu verknüpfen. Das Hotel könnte nicht an einem anderen Platz in der Welt stehen, was man ja bei vielen Resorts leider feststellen muss. Es sieht dort nicht aus wie überall anders und das macht den Reiz dieses Hotels.

Die Pool Villa hätte es gar nicht sein müssen, auch die Zimmer und Suiten am Hügel gefallen mir aufgrund ihrer Aussicht. Definitiv möchte ich dort wieder hin.

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