Malediven / Seychellen GÜNSTIG in BUSINESS Class

Lifemiles hat schon wieder einen Meilensale. Ja, schon wieder. Bei dieser Aktion sogar mit 140% Bonus. Klar, ich habe meine Meinung nicht geändert. Die beste Verwendung sind natürlich First Flüge. Noch immer kann man bestimmte Lufthansa Flüge in der First kurzfristig reservieren (Lufthansa FIRST Deutschland – USA: 1200 Euro). Oder man fliegt ein wenig Asiana First (Asiana A380 FIRST SUITES Frankfurt – Los Angeles: 1390 Euro). Der Verfügbarkeit von Thai Airways in der First ist hervorragend (Thai FIRST Frankfurt – Hong Kong: 1600 Euro oder Thai FIRST Bangkok – Sydney: 900 Euro).

Für die versierten User im Lifemiles Programm sind natürlich die Tricks interessant. Was das genau ist: Bastel deinen eigenen Avianca Lifemiles TRICK! oder China ein Lifemiles TRICK Eldorado?

Für viele Business Flüge ist jedoch auch dieser Meilensale kein Geschäft. Man ist da mit regulären Tickets einfach günstiger unterwegs.

Es gibt jedoch Ausnahmen: Die Malediven und Seychellen. Mit Stil, bequem und nicht allzu teuer dorthin zu reisen ist eher schwierig. Diese Destinationen werden nicht häufig angeflogen und die Tickets auch nicht billig unter die Reisenden gebracht. Man weiß um die Außergewöhnlichkeit dieser Orte und lässt sich berechtigterweise gut bezahlen. Mit dem Sale von Lifemiles sieht die Sache jetzt ein wenig anders aus.

Malediven

Um 45 000 Meilen (Oneway) geht es von Europa nach Male. 19 000 Meilen (= 45 000 Meilen mit dem Bonus) kommen auf 570 Euro. Rechnen wir noch ca. 50 Euro irgendwelche Spaßgebühren ist 620 Euro eigentlich ein ganz ordentlicher Preis. Turkish Airways fliegt diese Strecke und hat da auch eine gute Verfügbarkeit über das ganze Jahr.

Seychellen

Da möchte man 55 000 Meilen (Oneway). Die 23 000 Meilen (= 55 000 Meilen mit dem Bonus) kosten 690 Euro. Wieder mit ca. 50 Euro Spaßgebühren, kommt man auf den Preis einer Strecke von 740 Euro. Der Flug führt uns mit dem Ethiopian Dreamliner nach Addis Abeba und von dort weiter nach Mahe. Es gibt auch da über das ganze Jahr eine Verfügbarkeit.

Wer die Meilen jetzt kaufen möchte sei ein wenig vorgewarnt. Informiert eure Kreditkartenfirma vorher. Große Abbuchungen aus Kolumbien sind gern ein Grund für Probleme bei der Bezahlung (LIFEMILES möchte mir keine Meilen verkaufen – UPDATE).

ParkHyattMaldives34

Review: Maldivian Moonimaa Domestic Lounge Male

Auf den Malediven wartet man, man wartet sehr oft und man wartet lange. Die Transfers zu den Resorts sind kompliziert, Wasserflugzeug, Inlandsflüge, Speed Boote, Golfcarts, der Kreativität der Transporte ist scheinbar keine Grenze gesetzt. Die Anreise zum Park Hyatt Malediven (Review) würde ich als recht spektakulär bewerten. Man wird von einem Mitarbeiter am Flughafen in Empfang genommen. Dann geht es weiter mit einem Inlandsflug nach Kooddoo (Review) und von dort weiter mit dem Speed Boot. Um die Wartezeit auf den Inlandsflug in Male ein wenig netter zu gestalten, parkt (meine Wortwitze werden immer besser) man die Gäste des Park Hyatt in der Moonimaa Lounge am Domestic Terminal.

Der Domestic Terminal ist nicht klimatisiert und deswegen ist eine angenehm temperierte Lounge ein großer Vorteil. Es gibt Getränke, es gibt Kaffeee. Von den Snacks würde ich aber abraten, die haben nicht sehr aufregend ausgesehen. Wer aber auf einem Inlandsflug Magenprobleme haben möchte, der sollte dort voll zuschlagen. Es wird dann sicher ein spektakulärer Flug werden ;) Im International Terminal gibt es aber einen Burger King und einen Coffee Shop. Ich habe mir einen Snack von dort geholt.

Die Infrastruktur ist leicht problematisch. Man wird von ausfallendem Licht, defekter Klimaanlage und langsamen W-Lan geplagt. Aber die Lounge ist noch immer besser, als der restliche Domestic Terminal.

MoonimaLoungeMale1 (more…)

Review: Leeli Lounge Male

Wenn man auf die Malediven fliegt, muss man sich auf einige Zeit in Lounges einstellen. Die Transfers sind einfach kompliziert und wetterabhängig, deswegen wird immer ein Puffer eingeplant. Diese Wartezeit muss man dann irgendwo verbringen, meistens am Flughafen.

Eigentlich war ich auf auf vieles vorbereitet. Die Reviews dieser Lounge sind weitgehend schlecht. Mein Cathay Pacific Business Ticket Male – Hong Kong hat mich aber in eine ganz ordentliche Lounge gebracht. Der Flughafen Male ist ja ein wenig beengt und überfüllt. Da war diese Lounge eine nette Oase. Eine Oase ohne Alkohol, den gibt es ja auf dem Flughafen Male nicht.

Was ein wenig seltsam war, waren die vielen Gäste der Lounge die dorthin essen gegangen sind. Es hat so ein wenig den Eindruck wie eine Werkskantine gemacht. Wer die Leute jetzt wirklich waren, das hat sich mir nicht erschlossen, sie haben aber irgendwie wie Flughafen Mitarbeiter gewirkt. Mich hat das Essen jetzt nicht wirklich umgehauen, aber denen hat’s geschmeckt.

LeeliLoungeMale1 LeeliLoungeMale2 LeeliLoungeMale3 LeeliLoungeMale4 LeeliLoungeMale5

Review: Park Hyatt Malediven Hadahaa

Das Park Hyatt Malediven ist ein high-end Hotel mit anspruchsvollen Preisen. Es gab eine Verfügbarkeit mit Punkten, also war die Entscheidung diesen Aufenthalt so zu buchen, nicht schwer.

Der Transfer zum Park Hyatt war schon eine kleine Rundreise über die Malediven und über den Welcome Drink im Park Hyatt habe ich mich gefreut. Die Formalitäten waren schnell erledigt und mein persönlicher Guide hat mich mit einer kleinen Tour durch das Hotel zu meiner Villa geführt. Es gab kein Hyatt Diamond Upgrade, aber ich habe auch nicht wirklich damit gerechnet. Das war jetzt auch nicht wirklich so schlimm, da letztlich alle Villen eigentlich Suiten sind. Ich habe schon viel gesehen, aber der Transfer, der Rundgang über die Insel und die Suite, das waren schon sehr starke Eindrücke.

Die Villa war ausgezeichnet. Reduziertes Design, penible Sauberkeit, Detailgenauigkeit und ein starker Hang zur Perfektion haben sie ausgemacht. Nett waren natürlich die Gimmicks wie Snacks, Obst und Sekt.

Der große Vorteil des Hotels ist die geringe mögliche Anzahl von Besuchern. Für diese wenigen Gäste gibt es aber eine extreme Hardware. In den riesigen Pools ist man eigentlich immer alleine gewesen. Auch beim Schnorcheln hatte ich meine vollkommen Ruhe. Am Strand konnte man nur selten jemanden sehen.

Als Hyatt Diamond gab es natürlich das Restaurant Frühstück und damit fängt schon ein wenig Kritik an. Das Frühstück war einfach nicht gut. Man konnte zwar von einer Karte bestellen, aber die Gerichte waren teilweise ungenießbar oder einfach nur billige Convenience Produkte. Und das Hotel hat die ganze Zeit so getan, als wäre es so schwierig eine ordentliche Küche anzubieten. Aber liebes Park Hyatt ihr seid nicht die ISS, ich komme aus einem Land, wo ein ganzes halbes Jahr nichts im Freien wachsen kann und man kann trotzdem ordentlich kochen. Als Hyatt Diamond gab es auch einen kostenlosen Drink am Abend. Aber was bringt mir ein Mojito mit verdorbener Minze, und so ging es die ganze Zeit weiter.

Nach vier Tagen war ich einerseits froh und auch traurig wieder weiterzureisen. Super, war natürlich das Schnorcheln am Hausriff und die Hardware des Hotels. Kulinarisch hat mich das Hotel an die Grenzen gebracht. 400 km von Male entfernt mit einer schlechten Küche, war ein wenig problematisch. Und man ist von der Küche dort abhängig.

Fazit: Das Hotel ist top. Die Natur wunderschön. Die Insel perfekt. Die Küche leider echt nicht gut.

ParkHyattMaldives1 (more…)