Review: Intercontinental New Orleans

Nach meinem Auszug aus dem W Hotel im French Quarter musste schnell ein Hotelzimmer her. Der Vorteil von Intercontinental Royal Ambassdor ist ja, dass man einfach in ein Hotel hüpfen kann und garantiert sein Upgrade bekommt. Der Preis des Intercontinentals hat auch gestimmt und ich habe kurzfristig ein Zimmer gebucht.

Der Check-in war extrem freundlich. Zeitnahe Buchungen überfordern das IHG System, das war mir schon bewusst und es hat auch einige Zeit gedauert die Reservierung zu finden. Das ist aber ein Problem der Kette und der Reservierungssysteme und nicht des Hotels. Man hat sich tausend Mal entschuldigt, dass man keine renovierte Suite zur Verfügung hat (das Hotel wurde umgebaut) und mir die Alternative renoviertes Zimmer oder unrenovierte Suite gegeben. Ich habe mich für die nicht-renovierte Suite entschieden und die Entscheidung war nicht schlecht.

Klar, die Suite war nicht neu, aber interessanterweise in einem ganz passablen Zustand. Mich stören keine alten Möbel, aber mich stören z. B. Flecken auf Polster, aber die hat’s nicht gegeben. Die Suite war sonst sehr sauber. Als Royal Ambassador konnte ich zwei Minibars entleeren.

Das Frühstück am nächsten Morgen hat nur einige Dollar mehr gekostet. Es hat eher in die Kategorie Holzfäller gepasst, aber für den Preis kann ich nicht einmal in einem Diner frühstücken.

Fazit: Ich habe einen sehr guten Eindruck gewonnen. Wenn es voll renoviert ist, muss es dann wirklich gut sein. Die bereits erneuerte Lobby lässt gutes erwarten.

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Review: W New Orleans French Quarter

Ich bin kein großer Fan von W Hotels, aber die Fotos des W im French Quarter waren vielversprechend, also habe ich mir das mal angesehen. Reserviert habe ich mit Virtuoso, dadurch gab es ein Upgrade, das Frühstück und einen Restaurant Gutschein. Virtuoso ist eine eigene Buchungsplattform, bei der es zusätzliche Benefits gibt. Dazu kommt, dass ein Virtuoso Aufenthalt auch Punkte und Stays bei der jeweiligen Kette bringt. Es ist ein wenig schwierig Virtuoso Zimmer zu buchen, da man das eigentlich über einen Virtuoso Partner (= Reisebüro) machen muss und die normalerweise die Zimmerpreise nicht publizieren. Classictravel.com zeigt die Benefits, die Zimmerpreise und man kann auch gleich buchen. Das ist echt super und zeitsparend.

Ich bin eigentlich zur Check-in Zeit gekommen. Der Check-in war zwar sehr freundlich, aber man wollte mir unbedingt als SPG Platinum Upgrade eine Suite geben und die war eben noch nicht fertig. Ich hatte sowieso diesen Gutschein noch zu verbrauchen und habe gemütlich im Restaurant etwas gegessen. Leider war das Zimmer noch immer nicht fertig und ich durfte in diesem Hof noch eine weitere Stunde auf die Suite warten. Wahrscheinlich war der Gast vorher ein SPG Platinum mit Late Checkout, weil das Zimmer war dann kurz vor fünf Uhr fertig.

Leider war die Suite dann keine Suite, sondern ein Zimmer. Ja, es war ein Zimmer und keine Suite. Es war nicht einmal eine Junior Suite. Das störende Problem war aber, dass dieses Zimmer Österreichisch: grindig, Deutsch: siffig war. Und für dieses Zimmer habe ich so lange gewartet? Munter hat man aber echte Suiten noch verkauft. Eine Nachfrage bei der Rezeption hat mir eine Suite gebracht, weil zufällig ist gerade eben ein Gast ausgezogen und ich konnte in diese Suite. Wie immer, auf einmal ziehen Gäste aus und die Zimmer sind zur Verfügung.

Das war jetzt dann wirklich eine Suite, aber auch diese Suite war ekelerregend. Was mich aber wirklich irritiert hat war der Table Dance Raum. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was man im liberalen Louisiana dort macht :/

Relativ rasch habe ich die Flucht ergriffen. Ein netter Zug war, dass man nichts verrechnet hat.

Fazit: Das Hotel hat zwar eine gute Lage, aber gröbere Probleme. Und ich denke mir: Nach meinen letzten W Hotels Erfahrungen werden diese Hotels und ich keine Freunde werden.

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Review: Hyatt French Quarter New Orleans

In New Orleans wurde es das Hyatt French Quarter. Wieder hat man ein estandby-Upgrade angeboten und da musste ich natürlich zuschlagen. Ich kann da nicht anders, wenn es eine Suite gibt, dann muss ich dort schlafen ^^ Auf ein mögliches Upgrade als Hyatt Diamond verlasse ich mich ungern.

Der Check-in war extrem freundlich und ja, es gab das Upgrade in eine Suite.

Die Suite war riesig, bestand aus einem größeren Zimmer und einem enormen Wohnzimmer. Es hat alles gepasst, war sehr sauber und eine sehr wohnliche Suite. Gut gefallen haben mir die zwei Badezimmer, das ist in einer Suite immer nett. Warum es keine gefüllte Minibar gab, weiß ich nicht. Wäre in New Orleans eigentlich gut, gabs aber nicht.

Der große Vorteil des Hotels ist die Lage am Rand des French Quarter. Man ist gleich in Downton, aber auch gleich in der Bourbon Street und damit im French Quarter. Das Hotel ist nicht direkt an der Bourbon Street wie das Four Points und hat damit ein wenig mehr Ruhe, aber man geht einmal um einen Häuserblock und kann sofort feiern. Und wenn man während der Party etwas vergessen hat, dann geht man einfach schnell aufs Zimmer, sehr cool.

Das Hyatt Diamond Frühstück wird in einem Coffee Shop angeboten. Es ist wie eine Art Starbucks im Hotel, d. h. die ganze Angelegenheit ist sehr leger. Es dürften im Hyatt French Quarter nicht sehr viele Diamonds schlafen, weil alleine die Aussage “Diamond Frühstück” zu einiger Verwirrung geführt hat. Auch hat es einer Diskussion bedurft, damit ich auch noch zum Lachs Bagel noch Obst bestellten durfte. Was meint “Full Breakfast”, ein sehr dehnbarer Begriff. Obst gehört für mich schon zu einem Frühstück. Trotz der kleinen Patzer ein ganz ordentliches Frühstück, eben sehr ungezwungen.

Fazit: Super Hotel im French Quarter. Ich fahre sicher wieder nach New Orleans und dann wieder in das Hyatt French Quarter. Like!

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