Hyatt Regency Delhi

Ich bin wieder zurück vom Hyatt Regency Delhi. Als Hyatt Diamond hatte ich mir ein Suite Upgrade gegönnt. Vor allem weil der Airport Transport im Preis dabei war. Bei der Ankunft im Indira Gandhi Airport wartete ein Angestellter beim Eingang des Airports. Der hat dann erst den Wagen gerufen. Das dauerte dann nochmal sicher 20 Minuten bis der Wagen da war. Der Anfang war damit nicht so gut und es sollte so weitergehen. Im Hotel angekommen, wurde ich sofort in die Hyatt Club Rezeption geführt. Der restliche Check-in war dann sehr flott und ich kam schnell in meine Suite. Ich kenne das ITC und das Oberoi in Delhi. Das Hyatt Regency Delhi war nicht ganz auf der gleichen Höhe wie diese beiden Hotels. Die Club Ebene war übervölkert und alles war irgendwie nicht sauber. Das Zimmer bestand aus zwei zusammenhängenden Zimmern am Ende des Ganges. Dadurch war es sehr leise, aber auch im Zimmer war leider wie auf der ganzen Club Ebene doch ein gewisser Mangel an Sauberkeit zu merken.

Die Club Lounge war zum Frühstück und am Abend überfüllt. Die anderen Gäste hatten das Essen in die Zimmer mitgenommen. Ich habe dann schon im großen Restaurant im Erdgeschoss gefrühstückt, um den Menschenmassen zu entgehen. Aber auch dort hatte man nicht viel Ruhe, da das Hotel gern und gut gebucht ist. Ich hatte für einen Tag eine Hotellimousine gebucht. Auf die hatte ich eine dreiviertel Stunde zu warten. Die Rückfahrt zum Flughafen war dann wieder pünktlich und ohne Probleme.

Fazit: Ich würde wahrscheinlich das Hyatt Regency nicht mehr buchen. Auch nicht wenn ich ein Suite Upgrade bekommen würde. Das ITC und das Oberoi hatten mir besser gefallen. Sehr bezeichnend für den Stay: Mein Diamond Geschenk waren Lutschbonbons (sonst war da nicht viel in der Suite).

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Intercontinental Paris Le Grand

Bin wieder zurück vom Intercontinental Paris – Le Grand. Ich hatte um 300 Euro die Nacht ein Clubzimmer gebucht, da ich den Club mal testen wollte und ein besseres Upgrade in diesem Hotel haben wollte. Das Hotel machte bei der Ankunft einen ganz wahnsinnig tollen Eindruck. Das Le Grand ist ein echtes Grand Hotel. Grand aufgrund der luxuriösen Einrichtung und weil es so groß ist. Die Restaurants, Empfangshalle und Cafes im Eingangsbereich imponierten. Als RA wollte ich um 9 Uhr einchecken um noch das Frühstück im Club zu bekommen. Ich ging zu Rezeption und wartete. Das Le Grand war bis jetzt das einzige Hotel bei bei der ich sogar bei der Priority Club Rezeption lange warten mußte. Nach ca. 10 Minuten kam ich dran. Der nette Herr an der Rezeption schickte mich in die Club Lounge zum einchecken, ok das hätte ich eigentlich selbst wissen können. Ich ging in den Club und wollte einchecken. Ich hatte meine Royal Ambassador Karte nicht mit. Das machte das Einchecken zu einem kleinen Problem. Die Dame im Club meinte, dass mein Zimmer noch nicht frei sei. Ich solle derweil mal im Club frühstücken. Das wollte ich sowieso machen und habe mir mehr als eine Stunde Zeit genommen, um dem Hotel ein wenig Luft zu geben. Nach eineinhalb Stunden wollte ich dann einchecken. Die Dame meinte, dass das Zimmer noch nicht frei sei und ich noch zu warten hätte. Ich wartete nochmals eine halbe Stunde. Dann wollte ich nach zwei Stunden Wartezeit um 11 Uhr einchecken. Die Dame meinte, dass ich noch weiter zu warten hätte. Dann wollte ich eben ein Übergangszimmer, da mir zwei Stunden schon ein wenig zu viel waren. Die Dame meinte, dass das nicht ginge. Ok, jetzt habe ich das Problem verstanden, man hatte nicht mitbekommen, dass ich ein Royal Ambassador war. Klar Karte war nicht mit, deswegen kein RA. Gut ich versuchte der Dame klar zu machen, dass ich jetzt ein Übergangszimmer gern hätte und ich RA bin. Daraufhin fing ein herumtelefonieren an. Nach einem Gespräch mit der Managerin bekam ich ein besseres Upgrade als Kompensation für die Unannehmlichkeiten. Die Suite war dann wirklich cool.

Der restliche Stay war sehr toll. Ein Silber Schlüsselanhänger als RA Geschenk, dazu etwas Schokolade und Obst. Zwei Minibars in der Suite, alle Getränke frei, Turn down Service, ganze Flaschen und Seifen von L’Occitane, also nicht die kleinen Versionen für Hotels, guter Club, sehr hochwertiges Essen. Die Suite war trotz Straßenblick sehr ruhig. Das Hotel wird sehr stark frequentiert, aber für die starke Nutzung ist es eigentlich gut in Schuss. Das beste an der zwei Zimmer Suite war aber sicher der Ausblick auf den Eiffelturm.

Fazit: Schlußendlich aufgrund des tollen Upgrades auf die Suite ein echt guter Stay.

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Intercontinental Prag

Wenn ich nach Prag fahre, bevorzuge ich das Intercontinental Prag, da die Lage des Hotels absolut top ist. Man kann zu Fuß die ganze Stadt besichtigen und die Lage des Hotels ist super. Das Hotel selbst ist ein alter Bau aus der kommunistischen Ära Prags und war damals das Haus am Platz in Prag. Man spürt in diesem Hotel den Glanz vergangener Zeiten. Dennoch muß man sagen, dass es ein wenig “Leben in den 80er Jahren ist”. Mir gefällt dieser Style, aber es ist wahrscheinlich dennoch nicht jedermanns Geschmack.

Der Checkin war flott, ohne große Nettigkeit. Mir wurde wie in den letzten Stays auch als Upgrade die gleiche Suite gegeben, Nummer 755. Um 160 Euro die Nacht ein fairer Preis für eine Suite in einem fünf Sterne Hotel in Prag. Die Suite hatte zwei Bäder, eines davon mit Whirlpool-Badewanne. Super sauber und gepflegt. Bei der Anordnung der Suite hat man einfach zwei Zimmer zusammengelegt. Ich fand die Suite bequem, nicht allzu groß, aber für meine Zwecke ausreichend. Für Royal Ambassadors gab es eine gratis Flasche Wein und die Minibar war komplett mit Snacks frei. Für einen schönen Blick über die Altstadt sollte man das Dachrestaurant besuchen, aber die Preise sind ein wenig gehoben. Das Restaurant tut als wäre es ein französisches Restaurant, aber ob es wirklich eines ist bezweifle ich.

Mein Fazit: Meine erste Wahl in Prag. Ich vermeide aber Zimmer mit Aussicht auf den Hradschin zu bekommen, da die aufgrund des Autolärms lauter sind. Besser finde ich die Zimmer mit Blick auf den Hof. Wenn Schulzeit ist, gibt es aber auch bei den Hofzimmern ein wenig Lärmbelästigung, da dort ein Schulhof ist.

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Intercontinental Cannes Carlton

Ich war um dem schlechten Wetter zu entfliehen einige Tage an der Cote d’Azur und was liegt näher, als als Royal Ambassador das Carlton Intercontinental auszuprobieren. Ich wollte schon länger in dieses Hotel, aber es ist halt nie dazu gekommen. Gleich bei der Vorfahrt mit dem Mietauto wurde das Auto vom Parkservice abgenommen. 38 Euro pro Tag ist im Vergleich zu den Parkhäusern an der Croisette ganz ok. Und Parkhäuser in der Innenstadt kosten einfach etwas. Gebucht habe ich zwei Nächte mit Weekend Gutschein und eine freie Nacht von der sweet dilemma Promotion. Das heißt effektiv 190 Euro für drei Nächte. Nach einiger Diskussion um das Upgrade, bekam ich eine zwei Zimmer Suite im dritten Stock. Ein wenig eigenartig fand ich die Minibar-Politik des Hotels. Als Royal Ambassador bekomme ich die Minibar gratis (im Carlton bekam ich nur die Getränke). Im Carlton bekam ich für die weekend Nächte die freie Minibar, aber für die reward Nacht nicht. D. h. nach Rückfrage war die Minibar erst um zwei Uhr am Morgen des ersten Tages frei. Ich habe mir trotzdem am ersten Tag etwas aus der Minibar genommen, aber das wurde freundlicherweise nicht auf die Rechnung aufgenommen.

Die Suite war dann echt ein Highlight. Eine zwei Zimmer Suite mit Blick auf die Cote d’Azur. Die Suite selbst war zwar nicht renoviert. Was ich gehört habe, hat man nur die öffentlichen Räume des Hotels und die Suiten im 7. Stock renoviert, aber dann aufgrund der Finanzkrise die restlichen Suiten und Zimmer noch nicht renoviert. Die Suite war zwar nicht am neuersten Stand, aber es ist das Carlton eben ein Hotel mit Geschichte und man möchte ja auch noch etwas von der Geschichte sehen. Die Suite hatte eben eine schon benutzte Einrichtung, aber solange es sauber ist, habe ich mit Kratzern usw. kein Problem. Ein solches Hotel hat eben eine Patina und das muß man akzeptieren. Um auf die Suite zurückzukommen: ca. 100 Quadratmeter im dritten Stock mit tollem Blick. Es hatte zwei Klimaanlagen, was ich persönlich schätze, da man dann die im Schlafzimmer abdrehen kann und es nicht so laut hat. Die Suite hatte zwei Toiletten, ein älteres aber gepflegtes Badezimmer und sehr viele Kästen für Gäste mit viel Gepäck.

Der Stay war über die drei Tage sehr angenehm. Einziger Kritikpunkt war, dass die Preise des Hotels für Speisen und Getränke komplett überzogen sind. Wie ich die Speisekarte des Room Service gesehen habe, dachte ich mir schon, was denn ein Club Sandwich um 40 Euro plus 5 Euro Zustellung können kann. Also ein Normalpreis für einen Club Sandwich ist weltweit zwischen 15 und 25 Euro, aber 45 Euro sind doch ein wenig zu viel. Diese Preisgestaltung zieht sich aber wie ein roter Faden durch das Hotel. Gut war, dass ich die Minibar dabei hatte, weil auch dort wurde für eine Dose Perrier 8 Euro verlangt.

Mein Fazit:  Ich wollte das Hotel unbedingt sehen und es hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Mir wurde jedoch gesagt, dass ich in der Hochsaison das Upgrade auf eine zwei Zimmer Suite nicht bekommen würde und man es mir nur in der Nebensaison geben könnte. Wie das mit der Upgrade Politik von IHG ein Executive Zimmer, Executive Suite oder Club Room für Royal Ambassadors zusammengeht verstehe ich nicht, aber egal, denn ich werde wahrscheinlich wieder in der Nebensaison kommen, da auch die Cote d’Azur nicht so touristisch überlaufen ist.

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