Review: Intercontinental TEL AVIV David

Nachdem ich ja aus dem Indigo Hotel in Tel Aviv (Review) freiwillig nach einer Stunde ausgezogen bin, musste ein neues Hotel her. Die Preise der Hotels in Israel kann man nur als atemberaubend bezeichnen. Eine klare Situation zum Einsatz von Punkten. Das Intercontinental hatte eine Verfügbarkeit, also bin ich wieder zurückgekehrt. Mein letzter Aufenthalt hat mir ja sehr gut gefallen (Review).

Es war kein Feiertag mehr und auch kein Shabbat, die Schlange an der Rezeption hat sich aufgelöst. Die Dame war super freundlich. Es gab ein Royal Ambassador Upgrade in eine Executive Suite mit Club Zugang, freier Minibar und den anderen Ambassador Geschenken. WOW, so großzügig müsste man sich bei einer Punktübernachtung nicht zeigen.

Diese Executive Suite war jetzt gleich geschnitten, wie die Suite davor, hatte aber die bessere Aussicht auf die Stadt Tel Aviv. Diese Suiten würde ich als sehr konservativ bezeichnen, aber das finde ich eigentlich ganz gut. Die Suite war super sauber, sehr hell, lichtdurchflutet und hatte gut ausgearbeitete Details (Nespresso, Früchte, Wasser, Meersalz Pflegeprodukte, Magazine, Blumen, Schokolade, Wein).

Das Highlight des Hotels stellt die VIP Club Lounge dar. Das Hotel hat zwei Club Lounges, die Royal Ambassador Kunden dürfen jedoch die VIP Club Lounge (= die echte Lounge) in der obersten Etage benutzen. Dort hat man große kulinarische Geschütze aufgefahren. Die Stimmung, das Angebot, der Service, das hat mir sehr gut gefallen.

Das Intercontinental Tel Aviv ist ein riesiges Hotel. Die Hardware dementsprechend gut ausgebaut. Es gibt einen riesigen Pool, ein ordentliches Fitnesscenter und eine einige Restaurants.

In israelischen Hotels wird manchmal nicht alles so genau genommen. Manche Hotels sind echt schlampig und verlottert (auch sehr gute Hotels). Das Intercontinental hat einen vollkommen ordentlichen und ausgezeichnete Eindruck gemacht.

Fazit: Gerne wieder. Exzellente Royal Ambassador Recognition!

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Review: DAN Lounge Tel Aviv

Eine frühe Anreise zum Flughafen Tel Aviv Ben Gurion ist ratsam. Man weiß wirklich nicht, wie lange die Sicherheitskontrollen dauern. Manchmal ist man schnell durch, aber immer wieder wird die Sicherheitsstufe erhöht und dann dauert es ewig.

Eine Lounge am Flughafen ist deswegen sehr brauchbar. Aber die gibt es mit der Dan Lounge auch. Natürlich sind auch die übrigen Lounges immer relativ voll, weil auch andere Reisende früher kommen und dann die Zeit am Flughafen verbringen.

Die Dan Lounge bietet die üblichen Getränke. Es gibt sehr brauchbare Snacks. Die Einrichtung ist stylish und durchwegs bequem. Das Internet funktioniert. Es gibt eine Aussicht auf den Flughafen. Die Basics sind erfüllt.

Wie schon erwähnt wird die Lounge aber immer wieder sehr voll. Das muss man akzeptieren.

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Review: INDIGO Tel Aviv Diamond District

IHG versucht wie SPG mit den W Hotels auch eine Lifestyle Marke aufzubauen, Indigo der klingende Name dafür bei Intercontinental Hotels Group. Über das Indigo Tel Aviv findet man nicht viele Reviews, wie überhaupt Israel ein blinder Fleck für die Blogger zu sein scheint. Mir haben die Fotos vom Hotelpool gefallen und so habe ich eine Nacht dort reserviert. Einfach um es einmal gesehen zu haben.

Der klingende Beiname Diamond District lässt vieles erwarten. Leider liegt das Hotel einfach nur hinter der Stadtautobahn und damit sehr weit weg vom restlichen Geschehen der Stadt. Zum Tel Aviv Stadtstrand muss man einmal durch die ganze Stadt. Diamond District stimmt, die Diamant-Händler und Edelstein-Schleifer haben dort ihre Werkstätten und Büros.

Der Check-in war wild. Ein Gast hat vor mir eingecheckt und so musste ich warten. Die Mitarbeiterin war alleine, hatte dann aber nach einem Telefonat, das sie scheinbar auch zu machen hatte, Zeit für mich. Man hätte auf mich gewartet, alles hat gut ausgesehen. Ich habe mich aber erdreistet und nach einem Upgrade in eine Suite gefragt. Eigentlich eine ganz normale Frage mit IHG Platinum Royal Ambassador Status, aber auf einmal ist die Stimmung gekippt. Man hätte mir bereits ein Double Upgrade gegeben und überhaupt würde mir ein solches weiteres Upgrade nicht zustehen, denn die Geschäftsbedingungen sagen ich sollte eigentlich nur ein einfaches Upgrade bekommen. Soviel Unfreundlichkeit war mir zuviel. Ich habe nach der Managerin gefragt und nochmals um ein Upgrade gebeten. Nochmals bekam ich zu hören, ein weiteres Upgrade würde mir nicht zustehen, das Hotel würde mir bereits mehr geben, als mir zusteht, IHG Platinum Royal Ambassador ist nur ein Status bei Intercontinental und das Hotel sei ausgebucht. Bei der Story, das Hotel sei ausgebucht ist man dann geblieben.

Während des Check-ins und die ganze nächste Stunde gab es Fehlalarme. Ein Techniker hat sich am Lift zu schaffen gemacht. Alle haben aber diesen Alarmen keine Beachtung geschenkt, ein wenig seltsam.

Das Zimmer war winzig. Wenn das bereits ein doppeltes Upgrade gewesen sein soll, dann möchte ich die normalen Zimmer nicht sehen. Vielleicht bestand das Upgrade in den zwei Stühlen, sonst hat das wie ein echt sehr einfaches und kleines Zimmer ausgesehen. Wenig Einrichtung, viele Fliegen, wenig Platz, alles nicht so mein Ding.

Auf der IHG App hat das Indigo Hotel noch munter Suiten verkauft. Und das hat mich schon gestört. Das Hotel sei ausgebucht, aber man verkauft noch Zimmer und Suiten. Ich habe nochmals das Gespräch mit der diensthabenden Managerin gesucht. Sie ist aber stur geblieben, das Hotel sei ausgebucht und man könnte die Zimmer nicht buchen. Das wäre ein Fehler von IHG. Leider muss man aber sagen, die IHG App bildet sehr genau die Verfügbarkeit der Hotels ab, das Hotel hat aber vorgezogen, mir die “fully booked” Geschichte vorzuspielen. Ach wie oft habe ich die schon gehört.

Ich habe mir noch schnell den Pool auf der Dachterrasse angesehen. Ein Mitarbeiter hat mich noch flott angeschnauzt, ob ich denn Gast in diesem Hotel bin. Die Fotos im Internet hat man schön retuschiert, die Realität sah leider nicht so rosig aus. Eher ein wenig verwahrlost.

Nach einer Stunde habe ich das Gastspiel beendet. Es kann mich keiner zwingen, in einem Hotel zu übernachten. Irgendwie war man erstaunt, ob der schnellen Abreise. Ich muss aber ehrlich sagen, ich kann mir schon den Umzug in ein anderes Hotel auch leisten und muss nicht überall schlafen.

Man hat noch eines drauf gesetzt, man würde sich bei IHG über mich beschweren. Ok, mal langsam. Das Indigo Tel Aviv beschwert sich über einen Gast. Ich war nicht unhöflich, habe keinen beleidigt oder beschimpft. Aber man muss sich auch nicht alle Dinge gefallen lassen. Und was kann passieren? Darf ich dann nicht mehr in IHG Hotels übernachten? Naja, wären alle Hotels wie das Indigo Tel Aviv würde ich das sowieso nicht mehr tun.

Das Indigo Tel Aviv hat den Zimmerpreis zurückerstattet. Sie hätten sich das Geld aber ruhig behalten können …

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Review: Sheraton TEL AVIV

Die Hotellandschaft in Tel Aviv ist hochpreisig, sehr hochpreisig. Das Sheraton Tel Aviv hatte im Vergleich dazu eigentlich eine ordentliche Preisgestaltung. Ich habe keine Best Rate gemacht, keine Punkte verwendet, für mich irgendwie eine Besonderheit ;) Auf diese Reservierung habe ich jedoch ein SPG Platinum 50nights Suite Upgrade draufgelegt.

Das Sheraton hat gleich bei der Anreise eine super Figur gemacht. Alle Mitarbeiter sehr freundlich und der Check-in hervorragend. Eigentlich wollte man mich in die Club Lounge schicken, aber ein Check-in an der Rezeption ist mir lieber, da es viel schneller geht. Die super freundliche Dame hat schnell die Zimmerkarten programmiert, die SPG Platinum Vorteile erklärt und mir freudig mitgeteilt, dass man ein wirklich schönes Upgrade für mich hätte.

Und das Upgrade sollte wirklich sehr schön sein, denn es wurde eine Ambassador Suite. Diese Suite war toll, neu renoviert, in einem exzellenten Zustand und die Details gut ausgearbeitet. Die hellen Farben haben wunderbar in die weiße Stadt gepasst.

Die Lage des Sheraton Tel Aviv ist perfekt. Zu Fuß ist man gleich im Stadtzentrum (wenn es so etwas in Tel Aviv wirklich gibt). Gleich vor dem Sheraton sind die Strände von Tel Aviv.

Wirklich genial ist der Hotelpool. Eigentlich eine riesengroße Terrasse mit Blick aufs Meer und den Strand. Schon allein wegen diesem Pool sollte man das Hotel besuchen. Er zählt mitunter zu meinen Lieblings-Pools, wie:

Park Hyatt Peking (Review)
Park Hyatt Shanghai (Review, Review, Review)
St. Regis Bali (Review, Review, Review)
Intercontinental Amsterdam (Review, Review, Review)
St. Regis Shenzhen (Review, Review, Review)
Grand Hyatt Macau (Review)
Park Hyatt Malediven (Review)
Park Hyatt Seoul (Review, Review, Review)
Grand Hyatt Kuala Lumpur (Review, Review, Review)

Die Marke Sheraton gefällt mir eigentlich. Es schwingt so etwas von Luxus-Hotel-Kette mit. Die Realität sieht leider oft viel anders aus, denn unter dem Deckmantel Sheraton verbergen sich auch gar seltsame Exemplare. Aber dieses Sheraton ist ein echtes Luxus-Sheraton. Auch in der Club Lounge zeigt sich das. Zwar ist die Gestaltung sehr leger, aber das Angebot für ein Sheraton hervorragend und mit einwandfreiem Service.

Die restliche Hardware funktioniert perfekt. Es gibt ein gut ausgestattetes Fitnesscenter.

Fazit: Ein endgeiler Pool in einer atemberaubenden Stadt!

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1000 Places of Interest 101: TEL AVIV BEACHES (Israel – Tel Aviv)

Selten gibt es so spektakuläre Stadtstrände. Über die ganze Länge der Stadt reiht sich ein Strand an den Nächsten. Und immer gibt es ein spezielles Thema: Strand für Russen, Gay Beach, für Rollstuhlfahrer oder für orthodoxe Juden. Mein Lieblingsabschnitt war aber der Hundestrand. An einem guten Shabbat sieht man da locker 100 Hunde miteinander spielen und baden.

Ja, am Shabbat wird in der eher säkularen Stadt Tel Aviv gebadet. Pensionisten tanzen an der Strandpromenade. Man zeigt sich und wird gesehen …

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