Intercontinental Budapest 2 – Presidential Suite

Das IC Budapest ist eines meiner Lieblingsintercontis. Das Hotel ist zwar nicht das teuerste IC, aber hat eine Top Aussicht. Wie die Leser meines Blogs ja auch wissen, versuche ich immer das Beste aus meinen Buchungen herauszuholen. Ich habe letzte Woche eben mal im Interconti Budapest angefragt, was ich denn für ein Zimmer buchen muß, um die Präsidentensuite zu bekommen. Die Antwort war eine Suite, ohne Club. Diese Zimmerkategorie bietet das IC auch mit BOGO (Wochenendgutschein) an und so habe ich einen Wochenendgutschein verbraten. Die Rate für diese Buchung war 330 Euro für die erste Nacht, die zweite war ja dann gratis. Dafür gabs das Upgrade auf Präsidentensuite mit Club Zugang. D. h. 175 Euro pro Nacht für die Präsidentensuite mit Club. Ganz schön toll. Die ganze letzte Woche habe ich mich wie sich ein kleines Kind auf Weihnachten gefreut.

Der Stay war dann wirklich außergewöhnlich. Ich bin am Freitag abends um 19:45 angekommen. Von der Rezeption wurde ich in den Club geschickt, um dort einzuchecken. Das ging im Club im ersten Stock flott in einigen Minuten. Es ging sich dann sogar noch der Evening Spread im Club aus. Der Club im IC Budapest ist einer meiner liebsten Clubs, da die Auswahl am Abend eigentlich ein Dinner Buffet ist. Nach dem Abendessen habe ich die Präsidentensuite in Augenschein genommen.

Die Suite war riesig: Schlafzimmer, Ankleidezimmer, begehbarer Schrank, Bad, halbes Bad, Wohnzimmer und Esszimmer. Das ganze kam gemeinsam mit einer grandiosen Aussicht, nicht nur über die ganze Donau, sondern auch vom Schlafzimmer zum Parlament und über die Dächer von Budapest. Wer die Aussicht des IC Budapest kennt weiß, dass sie der Hauptgrund dieses Hotel zu buchen ist. In der Präsidentensuite bekommt man die komplette Aussicht des Hotels geliefert. Mehr geht nicht mehr in Budapest.

Das Frühstück im Club am nächsten Tag war ruhig und wie gewohnt sehr hochwertig. Am Sonntag habe ich dann aber doch das Frühstück im Restaurant eingenommen (das ist beim Club auch dabei), da die Auswahl riesig ist und das Restaurant sehr nett ist.

Mein Fazit ist, dass ich eine neue Stufe des Travel Hackings erreicht habe. Jetzt bleibt mir noch auf die tollen Bilder zu verweisen …

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Intercontinental Kiev

Diese Woche war ich im Intercontinental Kiev. Ich habe schon länger geträumt diese Stadt zu bereisen, da sie in Europa noch als Geheimtipp gilt. In Kiev sind eigentlich nur zwei Luxus Hotelketten anwesend: Hyatt oder Intercontinental. Da sich bei beiden Hotels die Preise bei ca. 400 Euro bewegen, war die Entscheidung nicht sehr schwer, das Intercontinental zu wählen und die Nächte mit Punkten zu bezahlen. Für das Intercontinental sprach auch, dass das Intercontinental mit seinem opulenten Stil eher der Stadt entspricht.

Für den Transport zwischen Borispol Airport und dem Hotel habe ich mir den Limousinenservice gegönnt. Mit 70 Euro für einen Transport ganz schön stolz, aber wer schon mal am Flughafen Borispol angekommen ist, weiß dass es sehr gut ist, sich dort abholen zu lassen. Der Flughafen hat etwas von einem Bahnhof und es lungern dort auch ähnliche Gestalten herum. Die Limousine war wie bei Intercontinental gewohnt pünktlich da und hat gewartet. Mit einem tollen BMW ging es in die Stadt und bei der Fahrt merkte ich, warum man 70 Euro verlangt: Borispol und Kiev liegen sehr weit auseinander. Nach einer Stunde Fahrt war ich in der City von Kiev. Das Hotel liegt toll und man es kann gar keinen besseren Ort für ein Hotel in Kiev geben. Mitten in der Stadt, von Sehenswürdigkeiten umgeben und mit einer atemberaubenden Aussicht. Der Check-in gestaltete sich sehr professionell und das Hotel machte gleich auf den ersten Blick einen wahnsinnig tollen Eindruck. Ich hatte eher den Eindruck in einem Ritz Carlton als in einem Interconti zu sein. Der opulente Stil der Hotels dürfte auch ein Grund für die Belagerung des Hotels durch die Kiever High Society sein.

Der Rezeptionist gab mir ein Upgrade auf ein Zimmer mit Aussicht in einer hohen Etage. Die Entscheidung des Rezeptionisten war, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, sehr gut, da die Zimmer auf die Straße sehr laut sein müssen. Das Zimmer war sehr opulent, alles neu, super sauber, sehr bequem und mit einer freien Minibar. Dass es keine Suite war, war mir eigentlich egal und ich war sogar froh, da die Suiten in den obersten Etagen sind und gleich unter einer sehr lauten Dachgeschoss Bar liegen.

Das Hotel war für meinen Aufenthalt perfekt. Es gab ein gutes italienisches Restaurant, eine coole Dachgeschoss Bar und eine Lobby Bar. Überall konnte man das Treiben der ukrainischen oberen 10 000 beobachten, was den Aufenthalt sehr interessant gemacht hat. Check-out war ohne Probleme und sehr professionell, wie auch der Rücktransport zum Flughafen. Einziger Kritikpunkt bei meinem Stay war, dass die Post, die ich im Hotel aufgegeben habe verschwunden ist.

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Intercontinental Berchtesgaden

Schon seit Jahren hatte ich vor, dieses doch eher außergewöhnliche Interconti zu besuchen. Außergewöhnlich ist es, da es eines der wenigen Interconti Resorts in Europa ist und das einzige Kettenhotel mitten in den Alpen. Jetzt Anfang März war es soweit, ich buchte Freinächte, die ich bei der Sweet Dilemma Promotion gesammelt hatte. Ich kam um 18 Uhr in einem sehr leer wirkenden Hotel an. Der Check-in gestaltete sich als flott. Ich wußte bereits, dass ich auch bei diesem Reward Night Stay ein upgrade auf ein Studio Zimmer bekommen hatte, was eigentlich ganz ok ist. Schließlich steht einem ja laut den Geschäftsbedingungen bei Reward Nights kein upgrade zu. Der Rezeptionist teilte mir mit, dass alle anderen Royal Ambassador Benefits gelten würden (Minibar, freier Film, später Checkout …). Ich fragte noch nach einem Zimmer mit Kamin (davon hatte ich auf der Homepage gelesen), aber der Rezeptionist meinte, dass das Hotel ausgebucht sei. An diesem Freitag konnte ich das noch nicht erkennen, aber wirklich Samstag füllte sich das Haus.

Das Studio Zimmer war wirklich toll. Ich würde es mit seiner Größe von über 40 Quadratmetern und hoher Deckenhöhe eher als Junior Suite bezeichnen. Das Zimmer war neu renoviert, toll eingerichtet und sehr sehr bequem. Auf mich warteten die Royal Ambassador Geschenke: Kuchen, Kekse, Schokolade, freie Minibar und eine Flasche Wein. Ich ging nach einer anstrengenden Woche dann gleich schlafen. Am nächsten Tag weckte mich die Sonne mit der tollen Aussicht über die Berge. Mit den hohen Panoramafenstern hat das wirklich sehr gut ausgesehen. In den nächsten zwei Tagen habe ich mich der Spa-Wellness ergeben. Im Spa war es wirklich recht voll, aber am Abend und am Morgen war man eigentlich im Pool- und dem Sauna-Bereich alleine.

Die Reviews über dieses Hotel sind ja durchsetzt und es gibt auch immer wieder negative Berichte. Ich war deswegen ein wenig vorbereitet, doch auch etwas nicht so Positives zu erleben. Aber nein der ganze Stay war durchwegs positiv. Beim Checkout stellte sich jedoch heraus, dass dieses Hotel auch negative Seiten hat. Ich hatte mehrere Punkte auf meiner Rechnung, die ich sicher nicht konsumiert hatte und dazu hat man noch meine Reward Nights in Rechnung gestellt. Erst nach einiger Diskussion hatte man sich dann großzügig gezeigt und sie von der Rechnung genommen. Eines stößt mir heute noch bitter auf, man hat mir die Kursteuer für die Reward Nights berechnet und das wollte man partout nicht von der Rechnung nehmen und meinte, dass man das schon immer so mache. Ich hatte sogar die Passage bei den Terms and Agreements gezeigt, aber man meinte, dass eine Kurtaxe keine Taxe sei. Das widerspricht aber klar den Terms and Agreements von Priority Club. Jetzt schreibe ich gerade Mails mit Priority Club und bin auf den Ausgang der Geschichte schon recht neugierig.

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Schlechtester Stay 2010: Sheraton Istanbul Ataköy

Ich hatte 2010 einen Aufenthalt von einer Nacht bis zu meinem Weiterflug. Tja es gibt nicht viele Kettenhotels am Flughafen Atatürk. Alternativen wären die zwei Holiday Inns in der Nähe des Flughafen gewesens, aber wer den Verkehr in Istanbul kennt, weiß dass auch zehn Autobahnminuten schnell 1 Autobahnstunde werden können. Ich wollte kein russisches Roulette spielen um meinen Flug zu verpassen und wählte das nächste Hotel das Sheraton Ataköy. Tripadvisor hatte keinen schlechten Review. Ich bin SPG Platinum und bekomme sowieso ein Upgrade. Eigentlich konnte da gar nichts Schlechtes passieren und so hatte ich um 190 Euro ein Standardzimmer reserviert. Nach meinem Flug aus Asien kam ich um 8 Uhr im Hotel an. Der Rezeptionist gab mir meinen Schlüssel mit dem obligatorischen SPG Einband “You’ve been upgraded”.

Ich hatte ein Premier-Zimmer mit Club Zugang erhalten. Doch das Zimmer war ein Raucherzimmer. Ich bin kein militanter Nichtraucher, aber wenn in einem Raucherzimmer der Zigarrenrauch noch in der Luft hängt, dann ist es mir zu viel. Ich bat an der Rezeption um ein Nichtraucherzimmer. Der Rezeptionist meinte, das Hotel sei ausgebucht (ich habe keinen einzigen Gast gesehen) und er könne mir nur ein Standardzimmer geben.

Vor dem Rebranding war das Hotel ein Crowne Plaza Hotel. Das merkte man in diesem Standard Zimmer extrem. Es waren noch die IHG Fernbedienung, Tastatur und Fernseher drinnen. Das Zimmer dürfte beim Rebranding nicht renoviert worden sein.

Ich ging zur Rezeption um dort ein anderes Zimmer zu bekommen, doch der jetzt schon genervte Rezeptionist meinte, dass das Hotel eben ausgebucht sei. Ich habe noch immer keinen Gast gesehen und auch online war es noch verfügbar. Dann habe ich SPG Platinum Concierge angerufen, der wiederum meinte ich solle direkt mit dem Hotel sprechen. Das hatte ich ja getan und man hat mir nicht geholfen. Ich habe mich dann meinem Schicksal ergeben und die Nacht in diesem Zimmer verbracht. Einige Tage später habe ich nochmal bei SPG Platinum Concierge angerufen, der dann auch gleich mein Konto gesperrt hat. Nach einem weiteren Anruf bekam ich mein Konto mit den Punkten wieder frei. Als Kompensation für diese Nacht habe ich stolze 1000 Punkte bekommen. Für mich eine Lektion, dass SPG Platinum vor solchen Zimmern auch nicht schützt.

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Intercontinental Wien

Ich wohne in Wien und das Intercontinental ist ein Hochhaus am Rande der City von Wien. Schon länger hatte ich die Idee Silvester in einem hohen Zimmer zu verbringen und das Feuerwerk in Wien anzusehen. Das Hotel war jetzt für Wochen ausgebucht und ich wollte keine 400 Euro für ein Zimmer ausgeben. Als Royal Ambassador hätte man bei einer normal gebuchten Rate ein Zimmer freimachen müssen, aber das war mir doch zu viel Geld. Mit dem Handy Gadget von Priority Club war am Donnerstag ein Reward Zimmer zu 40 000 Punkten buchbar. Ok, was soll es, dachte ich mir, wenn ich beim Check-In ein schlechtes Zimmer bekommen hätte, dann hätte ich noch beim Check-In das Zimmer stornieren können. Vorsorglich habe ich noch am Donnerstag angerufen und mitgeteilt, dass ich gern ein Zimmer mit Aussicht in einem hohen Stockwerk hätte. Die Dame meinte, dass das Hotel ausgebucht sei (was auch nach meiner Buchung online auch der Fall war) und sie mich leider nicht auf eine Suite upgraden könnten, aber ein hohes Deluxe Zimmer sollte kein Problem sein. Beim Check-In war es dann wirklich ein Deluxe Zimmer im 10 Stock mit Blick auf den Stephansdom.

Der Check-In war sehr professionell und schnell. Die Priority Club Schlange war ohne Wartezeit. Die Managerin stellte sich vor. Mir wurden die Royal Ambassador Benefits mitgeteilt. Nett war beim Intercontinental in Wien, dass sie freie Minibar und das Upgrade auch bei einem Reward Stay gaben. Das Zimmer war dann zwar klein, aber im 10. Stock und was wollte ich mehr. Das Feuerwerk konnte ich sehen. 400 Euro wäre es mir nicht wert gewesen, aber ich muß sowieso mein Punkte Konto leeren. Man sollte ja nie zuviel Punkte am Konto haben, denn was macht man wenn IHG auf die selbe Idee wie Hilton kommt und die Punkte entwertet.

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