Ryanair hat es vorgemacht, man kann alles verkaufen. Austrian folgt dem Beispiel von Swiss und verkauft jetzt die Privacy Seats in der Business …

Eigentlich waren es gar nicht die Billigflieger, die die ersten Nebenverkäufe bei Reisen gemacht haben. Die Busfahrer haben auf Kaffeefahrten schon vor Jahrzehnten die Omas und Opas mit Schnapps und Kaffee abgefüllt. Jetzt verkauft man eben die besseren Sitze.

Swiss hat es bereits vorgemacht. Diese einzelnen Privacy Seats in der Business kann man nur gegen Entgelt reservieren.

Auf der Homepage von Swiss wird das alles schön erklärt: Privacy seat SWISS Business

Austrian wird die Privacy Seats jetzt auch verkaufen:

“(04.10.2017)
Mehr Platz zum Arbeiten oder Entspannen, jede Menge Privatsphäre und ein noch exklusiveres Reiseerlebnis – auf Boeing 777-Flügen in der myAustrian Business Class können Ihre Kunden ab 17. Oktober 2017 komfortable Einzelsitze gegen eine Gebühr reservieren.”

Danke: Svenblogt.boardingarea.de

135 Euro für so einen Sitz sind schon eine ganz schöne Summe. Das ist ja schon eine halbe Error Fare in der Business woanders hin ;)

HON Circle und Senatoren bekommen mit der Einführung der Gebühr bei den Privacy Seats ein neues Gimmick dazu. Sie dürfen bei der Buchung die Sitze kostenlos reservieren.

Klar, die Airlines wollen kostengünstig ihren Statusmitgliedern irgendwelche Benefits geben. Nur für so einen Sitz sind 135 Euro schon sehr hoch gegriffen. Möglicherweise könnte man ja auf die Idee kommen und eine Airline mit überhaupt besseren Business Produkten zu buchen. Die gibt es ja auch. Bei den ganz modernen high-end Business Varianten hat jeder Gast einen Privacy Seat.