Ein Beitrag zur gesunden Ernährung: SAS Lounge Oslo

Gebäude, Zug, Verkehrsknotenpunkt, Bahnhof, Decke, Wartebereich, Im Haus, Bahn

Auf einen Abstecher in die SAS Lounge in Oslo …

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In letzter Zeit schreibe ich nur mehr ungern Lounge Reviews. Was soll man zu überfüllten Warteräumen mit Ausspeisungen wie in einer schlechten Mensa sagen? Was soll man zu Lounges schreiben, wo man eigentlich nur feststellen kann, dass es am Gate ruhiger und sauberer gewesen wäre. Über die SAS Lounge in Oslo will ich aber ein paar Worte verlieren, weil sie mir ganz gut gefallen hat.

Ende 2024 ist SAS zu Skyteam. Ein Jahr später hat man die Lounge in Oslo einem Refresh unterzogen und die Trennung zwischen Business und Gold Lounge beendet. Aus diesen zwei Lounges wurde nun eben die große SAS Lounge im internationalen Bereich.

Eine Etage höher blickt die Lounge einmal über den Check-in und mal in den Terminal hinein. Aussicht auf den Flughafen hat man leider nicht. Man bietet – weil das ja früher mal zwei Lounges waren – viele unterschiedliche Bereiche mit diversen Sitzmöglichkeiten. Design ist flott nordisch modern.

Ich habe mir ein ruhiges Plätzchen gesucht. Ja, da waren zwar viele Gäste und die Lounge würde wahrscheinlich noch weitere Fläche verkraften, aber wenigstens hat man die Passagiere nicht übereinander gelagert und die Besucher konnten sich locker verteilen.

Sehr positiv hat mir das Catering imponiert. Viele frische Salate, Obst und Fisch haben geschmeckt. Auch das Dim Sum war ganz nice. Was sie da abgeliefert haben war richtig gesund und mal eine willkommene Abwechslung zu dem ganzen Zeug, das man uns sonst so in Lounges vorsetzt.

Nicht so ganz berauschend war das Getränkeangebot. Wein aus einem Spender mit der Wahlmöglichkeit „Red Wine“ oder „White Wine“ ist kurz vor Wein aus dem Tetra Pak. Sonst waren alle Getränke aus einem Spender. Es gab einen Kaffeeautomaten und theoretisch hätte man auch Alkohol an einer Bar bestellen können. Die war aber nicht besetzt.

Die SAS Lounge in Oslo fand ich für den Besuch ganz nice. Sehr positiv hat mir das Catering imponiert. Bei den Getränken ist sicher Luft nach oben. Für eine Lounge für die eher kürzeren internationalen SAS Flüge abgehend von Oslo passt das aber alles schon.

Kommentare 5
  1. Getränke aus dem Spender finde ich in der Regel ganz ok..vor allem aus hygienischer Sicht..wieviele Hände schon so ne O-Saft Karaffe angetatscht haben will ich mir gar nicht vorstellen wollen…
    Red Wine oder White Wine aus nem Spender ist allerdings tatsächlich kurz vor Tetra-Pak..wobei bei man bei nem Tetra-Pak wenigstens noch lesen kann, was für ne Suppe drin ist…
    Oslo SAS Lounge ist tatsächlich ganz nice..und eine wohltuende Abwechslung zum LH-Einheitsbrei..

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  2. Getränke aus dem Spender finde ich eine Vollkatastrophe und übelstes Cost-Cutting.
    Ich will die Spender nicht anfassen und ich will meine Cola light mit Kohlensäure. Dosen sind hier ganz klar das Mittel der Wahl.

    So viel besser als vorher sieht mir hier auch das Essensangebot nicht aus. Vorher gab es keine Proteine, jetzt sehe ich hier auch nichts davon. Essen ohne Proteine finde ich immer reichlich sinnlos.

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  3. Man kann das Glas unter den Zapfhahn halten wie man will; das Bier will einfach nicht aufschäumen und schmeckt sehr grenzwertig. Zudem hält man es in dieser lounge auch nicht lange aus und hat schon nach 15 min. Bedarf den Ort wieder zu verlassen.

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  4. So können sich die Wahrnehmungen unterscheiden. Ich fand die Aufteilung in GOLD und Nicht-Gold immer sehr vorteilhaft. Da hatte man seine Ruhe, wenn der Hauptbereich überladen war. Für mich ist das eher eine weitere Entwertung des Status.

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  5. Ich war vor einigen Jahren im Business Teil. Das war total überfüllt und das Buffet weitgehend leer. Das was noch da war, ging im Gedränge stark unter, aber was man bekam war auch damals schon sehr gesund und mit vielen frischen Varianten.
    Wenn sie jetzt, vielleicht auch durch den Wegfall der StarAlliance Gäste, weniger Gedränge haben ist das auf alle Fälle schön zu hören.
    Zu der Saftdiskussion kann ich die ohne Kohlensäure loben. Die schmeckten wie in einem ordentlichen Hotelbuffet.

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