Nichts Neues: Austrian A320 Business Oslo – Wien

Flugzeugkabine, Flugzeug, Passagier, Platane Flugzeug Hobel, Im Haus, Person

Mit der Austrian Business von Oslo nach Wien …

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Oslo (OSL) – Wien (VIE)
Austrian A320 Business
Deal: Bezahltes Upgrade
Champagner: kein Champagner!

Die Lofoten sind nicht so ganz einfach zu erreichen. Zunächst bin ich also von Svolvær mit Widerøe nach Bodø (Trip Report), mit SAS von Bodø nach Oslo und in Oslo hatte ich einen längeren Aufenthalt vor meinem Weiterflug nach Wien. Die Preise in Norwegen sind hoch gewürfelt und noch anspruchsvoller sind sie am Flughafen Oslo. Da macht Lounge Zugang schon Sinn, aber die Lounges in Oslo sind bei den großen Loungeanbietern nicht dabei. So einen inner-europäischen Flug halte ich in der Economy schon locker aus. Austrian hat mir jedoch ein günstiges Angebot für ein Upgrade in die Business gemacht, weil ich eben derzeit zwar einen Oneworld aber keinen Star Alliance Status halte und in die Lounge von SAS wollte, bin ich darauf eingestiegen. So Upgrades mache ich sonst nicht. Ich will eher schon bei der Buchung wissen, was ich bekommen, aber hier hat es sich ergeben.

Die leicht renovierte SAS Lounge in Oslo (Review) fand ich ordentlich. Gerade das gesunde Catering ist mir in Erinnerung geblieben.

Boarding hat schon früher als angegeben begonnen und war – als ich zum Gate bin – bereits im Laufen. Leider hat man die Tricks der Billigflieger ausgegraben und zwar das Boarding begonnen, dann aber die Gäste im Finger stehen gelassen. Priority Boarding existiert ja heute oft nur am Papier. Priority Boarding in einen Bus wo man alle Passagiere mischt ist relativ sinnentleert, auch Priority Boarding um dann in einem Finger Ewigkeiten zu stehen macht irgendwie auch keinen Sinn.

Über die spartanische inner-europäische Business der Lufthansa Group brauche ich euch nicht viel zu erzählen. Ein Vorhang begrenzt die Business Sektion und ein freier Mittelplatz gibt ein wenig mehr Freiheit.

Bis zum Abflug war es schon einigermaßen karg. Keine Begrüßung oder Welcome Drink oder irgendwas. Ich weiß, auf inner-europäischen Business Produkten darf man nicht übermütig werden.

Der Flug selbst war absolut ereignislos. Beim Catering gab es genau eine Auswahl. Die Ravioli waren ganz nice. Der Kuchen hat Industrie geschrien. Ein Getränk wurde zum Essen und ein Getränk oder Kaffee nach dem Essen gereicht. Krönender Abschluss des opulenten Mahls war ein Erfrischungstuch und eine Mozartkugel.

Also so ein Business Produkt – nicht als Zubringer – alleine würde ich mir eigentlich nicht kaufen. Da ist mir um mein Geld zu Schade. Ich weiß, manche erwidern, man würde ja Zusatzleistungen wie Priority Boarding, Priority Sicherheit usw. erhalten. Das müsste aber auch alles funktionieren. Letztlich bleibt so eine inner-europäische Business eine recht einfache Geschichte. Auch wenn das Catering bei Austrian noch als besser innerhalb der Lufthansa Familie gilt, so erhält man eigentlich eine Eco mit einem günstigen Essen, Vorhang und einem blockierten Mittelsitz. Preislich sind wir also da in Europa ganz weit oben, einen Couchsessel auf regionalen Strecken wie in der restlichen Welt vergönnt man uns aber nicht.

Also ein klassischer Flug der Austrian, aber wenn ich hinten gesessen wäre, hätte es mich wahrscheinlich auch nicht gestört. Ach wie sehne ich mich um ein wenig Bemühen und wie drastisch ist der Unterschied einer inner-europäischen Business zur Business in der restlichen Welt.

Kommentare 2
  1. Das nervt wenn man im Finger warten muss, trotzdem kommt man ja dann auch früher an Bord (wenn man das möchte).

    Die Frage ist was man von einer Europa Business Class erwarten sollte. Nicht viel.
    Man kann jetzt zum x-ten Mal die Lufthansa und deren Töchter schlechtreden, aber wer macht es denn so viel besser? Air France? British? Iberia? KLM? Nein. Leider nein :-(

    Dass es die restliche Welt besser hinbekommt ist so auch nicht richtig- in den USA gibt es zwar den breiten Sitz, bei 2 Stunden wird aber auch nur der Snackkorb mit Müsliriegel und Chips gereicht.

    1. Air France hätte aber echten Champagner (https://youhavebeenupgraded.boardingarea.com/2024/04/review-von-lufthansa-business-nach-frankfurt-auf-air-france-business-nach-paris/), wobei ich da auch nicht lobe. ITA wirft Kekse und Pappbecher in ihrer C raus (https://youhavebeenupgraded.boardingarea.com/2024/05/review-ita-a220-business-rom-venedig/). Ich bin gerade Royal Air Maroc geflogen, Hammer was da geboten wird. Couchsessel, Champagner, Wagen mit Hauptspeisen, Käsewagen, Tee und Kaffeewagen.
      Ich betreibe wirklich kein LH Bashing, ich lobe da auch recht viel. Leider sind die „echten“ Kritiker aus den Medien verschwunden. Für Opernkritiken im klassischen Stil muss ich auch auf einen eigenen Blog (https://onlinemerker.com/kritiken/wiener-staatsoper/). In den klassischen Medien ist dieses Genre leider ausgestorben oder wird leider sehr unwissentlich bedient.

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