Review: Qatar Arrivals Lounge Doha (Passport Control Lounge)

Qatar Airways tobt sich gerade mit dem Lounge Angebot in Doha aus. Neben der neuen Business Al Mourjan und der First Al Safwa Lounge gibt es jetzt auch neue Arrival Lounges. Und da probiert man nun ein echt interessantes neues Konzept. Für die Business und First gibt es neben der klassischen Arrivals Lounge (über die ich noch schreiben werde) eine eigene Lounge mit Passkontrolle.

Man kann also vor oder vielleicht auch während der Passkontrolle noch einen Kaffee trinken oder einen kleinen Snack essen. Die Passkontrolle ist ein Teil der Lounge. Das Konzept ist so ähnlich wie wenn man von Check-in über Passkontrolle und Sicherheit gleich in die Lounge geht.

Ein interessanter Ansatz, ich verstehe es nur ehrlich gesagt nicht wirklich nicht ganz. Eines hat man geschafft: Die Passkontrolle hat nicht mehr den Charakter einer Kontrolle. Von daher ist es gelungen. Trotzdem glaube ich nicht, dass viele Passagiere das Angebot annehmen und sich setzen werden. Letztlich eine neue Idee, aber während meines kurzen Aufenthaltes war es menschenleer …

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Review: Qatar Al Safwa First Lounge Doha

Die Eröffnung der Qatar First Lounge in Doha wurde lang erwartet. Es hat sich irgendwie alles stark verzögert und erst vor einigen Monaten war es soweit. Jetzt habe ich mir diese Lounge auch angesehen.

Nur ein echtes First Ticket öffnet die Türen der Lounge. Die Statuskunden hat Qatar extra ausgeschlossen. Also entweder fliegt man in der Region die als First verkaufte regionale Business oder man ist eben mit einem internationalen First Ticket unterwegs. Das sind die einzigen zwei Möglichkeiten und schränkt die Kundschaft doch stark ein. Ich bin von Doha nach Bangkok mit meinem 250 Euro Qatar First Ticket geflogen (Meine 250 Euro Qatar A380 First war geil).

Gleich beim Check-in wird die First vom ganzen Flughafen abgetrennt. Bereits bei den Check-in Desks erschlägt förmlich die monumentale Architektur. Ein wenig mühsam ist die überproportionale Anwesenheit der Angestellten. Die Mitarbeiter scheinen nur eine Aufgabe zu kennen, nämlich zu erfragen, ob man denn wirklich in der First fliegen würde. Beim vierten Mal wurde ich dann schon leicht grantig und habe nach einem Sticker mit “First” Aufdruck gefragt, um mir nicht andauernd die gleiche Frage anhören zu müssen. Man hätte auch die Kunden gleich zum Check-in Schalter begleiten können, das wäre vielleicht höflicher, als mehrfach zu erfragen, ob man denn First fliegen würde.

Vom Check-in Bereich geht es gleich über eine abgetrennte Sicherheit und Passkontrolle in die Al Safwa Lounge. Auch da ist der erste Eindruck überwältigend. Es erinnert eher an ein Museum moderner Kunst, als an eine First Lounge. Das überdimensionale Gemälde von Keith Haring würde das sogar vermuten lassen, aber man ist wirklich in einer First Lounge. Die Architektur ist wunderschön, sehr brutal und äußerst modern. Sie hat fast schon sakrale Züge.

Die wirkliche Mitte der Lounge sind Restaurant und Bar. Es gibt Krug und man kann von einer Karte bestellen. Der Gast soll den Eindruck eines Restaurants gewinnen. Vom Restaurant hat man auch einen schönen Überblick über die Lounge. Ich habe dann einige Sachen bestellt. Die kulinarische Leistung war her mittelmäßig und kann mit der Architektur und dem ausgeschenkten Champagner leider nicht mit. In jedem traditionellen Gasthaus in Doha bekomme ich so etwas in gleicher oder sogar besserer Qualität. Das Service war ein wenig chaotisch. Es gab zwar wirklich ausgebildete Kellner, die durften aber nur abtragen, bedient wurde ich von keinem klassisch ausgebildeten Personal. Lustig war es ein älteres französisches Paar zu beobachten. Sie hatten deutliche Schwierigkeiten mit dem doch nicht so ganz reibungslosen Ablauf. Ja, alle waren nett und motiviert, aber die Grundregeln eines Restaurants hatte man nicht so parat.

Genial fand ich den für Familien reservierten Teil. Es gibt dort ein Süßigkeiten Buffet und abgetrennte Cabanas. Wer Lust auf Sushi hat, kann auch in eine Sushi Bar gehen. Die habe ich jedoch erst nach meinem Besuch im Restaurant entdeckt.

Das Design der Lounge ist richtungsweisend und extrem. Bis auf die Getränkekarte hat mich das kulinarische Angebot nicht überwältigt. Die Lounge ist durchwegs an der Spitze der First Lounges anzusiedeln, aber andere First Lounges können es noch immer mit ihr aufnehmen.

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Review: Intercontinental Doha The City

Im Intercontinental The City war ich schon mal kurz nach der Eröffnung vor Jahren und ich wollte mir ansehen, was daraus geworden ist. Die gute Bewertung bei TripAdvisor und das doch sehr ansprechende Preisniveau haben mich bei der Entscheidung für das Intercontinental bestärkt. Doha ist kein billiges Pflaster, 25 000 IHG Punkte waren da ein Schnäppchen.

Ohne großes Drama hat man mich in die Club Lounge umgeleitet. Der Check-in war extrem freundlich. Ach könnten nicht alle Mitarbeiter so nett sein. Es gab ein Upgrade in eine Executive Suite mit Club Zugang, mit schnellem Internet und mit voller freier Minibar. Royal Ambassador macht wirklich Spaß und ist derzeit der Status den man erreichen sollte. Nur zur Erinnerung: Eigentlich müsste man sich nicht so spendabel zeigen. IHG garantiert bei Punkteübernachtungen auch für Royal Ambassador Kunden genau gar nichts.

Die Suite war toll, enorm genial die Aussicht. Man war direkt an der Skyline von Doha. Die Details haben perfekt gepasst und es war wunderbar sauber. Irgendwie hat mich die Suite an das Hyatt in Abu Dhabi erinnert. Das Intercontinental in Doha hat aber die bessere Aussicht.

Genauso genial wie die Suite war die Club Lounge. Bei Evening Spread und Frühstück hat man gezeigt, was eine Club Lounge kulinarisch kann. Dieser Club hatte Restaurant Qualität.

Für das Hotel spricht eindeutig die Hardware. Es gibt ein ordentliches Fitnesscenter in der höchsten Etage, einen Rooftop Pool und einige Restaurants.

Wer meine Reviews liest, kennt meine Floskeln. Wenn mir ein Hotel extrem gut gefällt, stelle ich das fest: Alle Mitarbeiter waren freundlich und nett. Das kann ich wirklich nicht von vielen Hotels sagen, vom Intercontinental Doha schon.

Fazit: Ich gebe meine Empfehlung ab!

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Review: Doha Qatar Airways Al Mourjan Business Lounge

Ok, Doha hat sich einen neuen Airport geleistet und natürlich hat Qatar Airways dort eine ordentliche Flagship Lounge errichtet, die Al Mourjan Business Lounge. Doha Airport war immer dafür berühmt, die Gäste wie Vieh herumzutreiben. Ob des neuen Airports hat sich nicht viel geändert, der Airport ist ein Zirkus geblieben. Vielleicht hätte man sich ansehen sollen, wie man in Asien neue Airport Projekte realisiert, hat man aber scheinbar nicht gemacht.

Mein Business Ticket von Istanbul (Review) hat mich jetzt in diese Lounge gebracht und eigentlich habe ich ein wenig Ruhe erhofft. Gleich vor der Rolltreppe stehen bereits Mitarbeiter die noch vor der Fahrt mit einem Handscanner die Berechtigung für die Lounge prüfen. Ich denke mir Doha Airport hat sicher irgendwann einmal überlegt, den Gästen so Ohrtags wie Kühen zu verpassen. Die haben auch einen Barcode und werden auch immer gescannt, bevor man sie schlachtet.

Der erste Eindruck: die Lounge ist riesig, aber es sind auch extrem viele Menschen. Ich kann mich leider dem Eindruck mancher Blogger nicht anschließen, in dieser Lounge hätte man genügend Platz. Es wirkt wie eine Wartebereich eines Flughafens, nicht wie die Flagship Lounge einer Airline.

Die Lounge besteht aus einer riesigen Halle, mit sehr vielen Sitzplätzen. Es macht den Eindruck wie die plumpe Aneinanderreihung vieler gleicher Sitzmöbel. Kauft man wahrscheinlich mehr Sessel wird man Prozente bekommen haben. Designtechnisch durchgefallen und auch sehr weit weg von bequem.

Über dem Eingangsbereich gibt es ein Restaurant und Bar. Es gibt eine limitierte Karte, aber eigentlich ist vorgesehen, man sollte vom Buffet essen. Die ganze Angelegenheit hat mich sehr stark an ein All-inclusive Resort erinnert. Auch ein Glas Krug konnte mich nicht erheitern. Leider :/

Es gibt dann noch eine Kopie der Restaurant Kette Vapiano. Die Einrichtung scheint auch weitgehend identisch. Sandwiches und Nudeln sind in diesem Teil der Lounge das Thema. Vapiano’s sind aber eigentlich Fast-Food Restaurants und ich hätte mir in so einer Lounge schon ein wenig mehr erwartet.

Wirklich schön sind die Cabanas. Man hat die Abteilungen in einen echt hohen Raum eingebaut, wirkt wie eine Kirche. Praktisch ist es eher nicht, weil man hallend in diesem Raum alle Geräusche der anderen Gäste hört.

Wirklich seltsam war die Darbietung des Essens, in der ganzen Lounge. Riesige Töpfe mit Essen, hunderte Nachspeisen, in hunderten Schalen irgendein Zeug.

Fazit: Außergewöhnlich ist die ganze Angelegenheit nicht wirklich, ich war eher schockiert. Wie kann man nur in einer absolut neuen Lounge, genau die Fehler machen, die andere Airlines bereits als Fehler erkannt haben und mühsam versuchen, sie zu reparieren. Irgendwie ein Rätsel für mich.

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