Review: Leeli Lounge Male

Wenn man auf die Malediven fliegt, muss man sich auf einige Zeit in Lounges einstellen. Die Transfers sind einfach kompliziert und wetterabhängig, deswegen wird immer ein Puffer eingeplant. Diese Wartezeit muss man dann irgendwo verbringen, meistens am Flughafen.

Eigentlich war ich auf auf vieles vorbereitet. Die Reviews dieser Lounge sind weitgehend schlecht. Mein Cathay Pacific Business Ticket Male – Hong Kong hat mich aber in eine ganz ordentliche Lounge gebracht. Der Flughafen Male ist ja ein wenig beengt und überfüllt. Da war diese Lounge eine nette Oase. Eine Oase ohne Alkohol, den gibt es ja auf dem Flughafen Male nicht.

Was ein wenig seltsam war, waren die vielen Gäste der Lounge die dorthin essen gegangen sind. Es hat so ein wenig den Eindruck wie eine Werkskantine gemacht. Wer die Leute jetzt wirklich waren, das hat sich mir nicht erschlossen, sie haben aber irgendwie wie Flughafen Mitarbeiter gewirkt. Mich hat das Essen jetzt nicht wirklich umgehauen, aber denen hat’s geschmeckt.

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Review: Park Hyatt Malediven Hadahaa

Das Park Hyatt Malediven ist ein high-end Hotel mit anspruchsvollen Preisen. Es gab eine Verfügbarkeit mit Punkten, also war die Entscheidung diesen Aufenthalt so zu buchen, nicht schwer.

Der Transfer zum Park Hyatt war schon eine kleine Rundreise über die Malediven und über den Welcome Drink im Park Hyatt habe ich mich gefreut. Die Formalitäten waren schnell erledigt und mein persönlicher Guide hat mich mit einer kleinen Tour durch das Hotel zu meiner Villa geführt. Es gab kein Hyatt Diamond Upgrade, aber ich habe auch nicht wirklich damit gerechnet. Das war jetzt auch nicht wirklich so schlimm, da letztlich alle Villen eigentlich Suiten sind. Ich habe schon viel gesehen, aber der Transfer, der Rundgang über die Insel und die Suite, das waren schon sehr starke Eindrücke.

Die Villa war ausgezeichnet. Reduziertes Design, penible Sauberkeit, Detailgenauigkeit und ein starker Hang zur Perfektion haben sie ausgemacht. Nett waren natürlich die Gimmicks wie Snacks, Obst und Sekt.

Der große Vorteil des Hotels ist die geringe mögliche Anzahl von Besuchern. Für diese wenigen Gäste gibt es aber eine extreme Hardware. In den riesigen Pools ist man eigentlich immer alleine gewesen. Auch beim Schnorcheln hatte ich meine vollkommen Ruhe. Am Strand konnte man nur selten jemanden sehen.

Als Hyatt Diamond gab es natürlich das Restaurant Frühstück und damit fängt schon ein wenig Kritik an. Das Frühstück war einfach nicht gut. Man konnte zwar von einer Karte bestellen, aber die Gerichte waren teilweise ungenießbar oder einfach nur billige Convenience Produkte. Und das Hotel hat die ganze Zeit so getan, als wäre es so schwierig eine ordentliche Küche anzubieten. Aber liebes Park Hyatt ihr seid nicht die ISS, ich komme aus einem Land, wo ein ganzes halbes Jahr nichts im Freien wachsen kann und man kann trotzdem ordentlich kochen. Als Hyatt Diamond gab es auch einen kostenlosen Drink am Abend. Aber was bringt mir ein Mojito mit verdorbener Minze, und so ging es die ganze Zeit weiter.

Nach vier Tagen war ich einerseits froh und auch traurig wieder weiterzureisen. Super, war natürlich das Schnorcheln am Hausriff und die Hardware des Hotels. Kulinarisch hat mich das Hotel an die Grenzen gebracht. 400 km von Male entfernt mit einer schlechten Küche, war ein wenig problematisch. Und man ist von der Küche dort abhängig.

Fazit: Das Hotel ist top. Die Natur wunderschön. Die Insel perfekt. Die Küche leider echt nicht gut.

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Review: Sheraton Malediven Full Moon Resort

Das eigentliche Ziel meiner Malediven Reise war das Park Hyatt auf den Malediven. Jetzt war mein Flug von Houston über New York und Colombo nach Male doch eine längere Reise und gleich den Transfer zum Park Hyatt antreten, das wollte ich nicht. Ein Flughafen Hotel musste her. Obwohl viele Gäste zu sehr teuren und weit entfernten Resorts weiterreisen, hält sich die gute Hotellandschaft in Male in Grenzen. Nicht wirklich von Male und Male Airport entfernt ist das Sheraton Malediven. Es ist eigentlich so nahe am Flughafen, dass man es schon als Airport Hotel bezeichnen könnte. Das Hotel war mit Cash and Points verfügbar, also habe ich da nicht lange überlegt. Auf die Reservierung habe ich ein SPG Platinum Suite Upgrade (50 nights) für einen Overwater-Bungalow draufgelegt, wennschon, dennschon.

Der Transfer hat super geklappt. Das Hotel hatte meine Flugdaten und ein Mitarbeiter hat schon auf mich gewartet. Über den Welcome Desk ging es dann gleich zum Speed Boot und nach einer kurzen Wartezeit auf andere Gäste fuhr man ins Resort. 10 Minuten später war ich schon beim Anleger des Sheraton. Dann hat es aber eine “leichte” Verzögerung gegeben. In der Lobby konnte man sich setzen und man hat einen Welcome Drink bekommen. Jetzt bin ich schon ein wenig verwöhnt, ich akzeptiere keine langen Check-in Zeiten. SPG hat alle meine Daten und ich habe noch nie eine Rechnung nicht bezahlt, noch habe ich je ein Hotelzimmer zerstört. Der Check-in des ersten Gastes dauerte 15 Minuten, dann war jemand anderer noch vor mir und das hätte wieder 15 Minuten gedauert. Mein Geduldsfaden ist dann gerissen und ich wollte eigentlich nur meine Zimmerkarte. Ich kann ja auch schwer von der Insel flüchten, wenn ich nicht bezahle. Man hat dann auf den Check-in verzichtet und ein Mitarbeiter hat sich mit mir mit einem Buggy auf den Weg zum Bungalow gemacht.

Der Overwater Bungalow war ganz gut. Ja, Salzwasser greift die Einrichtung schlimm an und man kann den Möbeln beim vermodern fast zusehen. Der Bungalow war nicht neu, aber durchwegs gepflegt und super sauber. Ein wenig seltsam und unangenehm fand ich das unklimatisierte Badezimmer. Herrlich war es natürlich gleich ins Wasser zu hüpfen. Man darf jetzt nicht die große Korallenwelt vor dem Hotelzimmer erwarten. Das Sheraton ist keine einsame Insel, aber man kann schon schön schwimmen. Es gibt auch viele Rochen und Schildkröten dort, das ist ganz spannend.

Wenn man das Sheraton als Hotel wählt, dann darf man kein einsames Boutique Resort erwarten. Das Hotel und die Insel sind riesig. Man kann sich deswegen auch bewegen, es ist das Sheraton aber auch eine große Maschine. Interessant fand ich den Transfer vom Sheraton Branding auf ein Hotel auf einer Insel. Es roch überall nach Sheraton, man ist aber auf einer Insel :DDD

Für den nächsten Morgen war früh meine Abreise geplant. Man war nett und ich konnte mein SPG Platinum Frühstück übers Roomservice bestellen. Der Check-out lief jetzt sehr reibungslos.

Fazit: Eines der schönsten Flughafenhotels …

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