Review: Ararat Park Hyatt Moskau

Ich hüpfe gern von einem Hotel in das Nächste. Man sieht immer etwas Neues und die Gegend hat einen anderen Reiz. Es hat natürlich nichts damit zu tun, dass ich Aufenthalte sammeln muss ;) Das Park Hyatt hat mir bei meinem letzten Aufenthalt gut gefallen. Das Zimmer war perfekt und das ist ein wahrlich schönes Hyatt Diamond Upgrade gewesen. Beim Frühstück hätte man sich ein wenig mehr bemühen können. So eine Vorstellung war dem Hotel eher unwürdig.

Man muss eines vorweg erklären: Ich war dort in einer absolut toten Zeit. Zwischen dem 01.01. und der russischen Weihnacht hat man sogar die berühmte Hotelbar in der obersten Etage geschlossen. Ein gutes Upgrade hätte eigentlich kein Problem sein sollen.

Der Check-in war ein wenig eigenartig. In Hotels dieser Preisklasse ist eigentlich normalerweise alles vorbereitet, die Zimmer sind zugewiesen, der Brief und ein Geschenk warten bereits am Zimmer. Die Dame hat in die Lade mit den anreisenden Gäste gesehen. Dort war meine Reservierung nicht zu finden. Dann begann die große Suche nach meiner Reservierung und einem Zimmer. Es hat sich dann doch ein Zimmer gefunden und es gab meine Schlüssel mit der Bemerkung „that’s a real nice room“. Wenn man beim Check-in so eine Feststellung macht, werde ich immer skeptisch und ich sollte Recht behalten.

Das Zimmer hat mir nicht wirklich gefallen. War es bei meinem letzten Aufenthalt ein Ausblick auf das Bolshoi Theater, so hatte ich jetzt Klimaanlagen und ein Aluminiumdach vor meinem Auge. Das Design von Toni Chi hat super gefallen, das Zimmer war absolut sauber und die Details hervorragend durchdacht, aber bei der Aussicht wurde ich ein wenig depressiv. Definitiv war es nicht das beste verfügbare Zimmer. Und ein solches Zimmer hätte aufgrund der nicht so starken Buchungslage kein Problem sein müssen. Ich habe meine Bedenken mitgeteilt, man hat das nicht so wirklich ernst genommen. Man hat halbherzig einen Umzug angeboten, aber es hat irgendwie nicht einen ehrlichen Eindruck gemacht. Und ich muss einem Hotel auch nicht erklären, welche Zimmer gut und welche Zimmer nicht so gut sind.

Ich habe dann das Hotel gewechselt. Manchmal habe ich auf die Upgrade Spiele einfach keine Lust. Ich möchte mich dann mit den Hotels nicht mehr beschäftigen. Dann war auf einmal der diensthabende Manager da, dann hat man auf einmal ein besseres Zimmer gehabt und ich sollte doch im Hotel bleiben. Naja, ich hatte mein Uber Taxi bereits bestellt und wollte wirklich nicht diskutieren. Dafür schlafe ich zu oft in Hotels, mein Entgegenkommen wurde leider von anderen Hotels bereits voll ausgeschöpft. Wenn mir etwas nicht passt, dann kann gehe ich einfach. Auch wenn es nur ein seltsames Upgrade ist.

Prinzipiell gefällt mir das Design des Park Hyatt sehr gut. Die Lage ist absolut zentral, man wohnt in der Stadtmitte Moskaus.

Irgendwie fand ich es schade, dass man mit einer freundlichen und normalen Art nicht ernst genommen wird. Auch für diesen Aufenthalt gab es wieder eine Kompensation mit Punkten. Schön langsam empfinde ich eine Veränderung im Umgang mit den Hyatt Diamond Kunden. Vielleicht gibt es ja derer gerade zu viele …

Eine kleine Bemerkung in eigener Sache: Es gibt Hotels, wo ich bei 100 Übernachtungen keine einzige Beschwerde hatte. Ich denke es gibt schwierigere Gäste …

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Review: Space Lounge Moskau Scheremetjewo

Die Betreiber des Flughafens Moskau Scheremetjewo haben einen kleinen Hang zur Science Fiction Thematik. Der ganze Flughafen sieht irgendwie aus wie eine Mischung aus Todesstern und Raumstation Galactica. Die Airport Lounges ordnen sich da vollkommen ein, das sollte ja bereits aus der Namensgebung Space Lounge ersichtlich sein.

Die Lounge ist echt modern und futuristisch. Große Fenster geben den Blick auf den Airport frei. Interessant war das exzessive Alkoholangebot, aber man ist eben in Russland und Alkohol ja bekanntermaßen ein Thema. Es gab Snacks, wenngleich die kulinarische Ausstattung nicht spektakulär war. Das Internet war echt flott.

Solche Lounges sind sicher die Zukunft. Modernes Design, Snacks und Internet, ja da kann man einige Zeit verbringen.

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Review: Ararat Park Hyatt Moskau

Bei meinem letzten Aufenthalt war das Park Hyatt Moskau noch nicht renoviert, oder besser gesagt, man hat es damals gerade neu gestaltet. Tony Chi (Park Hyatt Shanghai oder Park Hyatt Bangkok) hat alles umgekrempelt und das wollte ich mir ansehen. Eine Best Rate war verfügbar und man hat diese Best Rate überraschenderweise durchgehen lassen. Da war ich eher verwundert, da gerade Hyatt derzeit jede Best Rate Anfrage mit noch so absurden Mitteln versucht abzuwehren. Und das ist nicht nur meine Meinung, das liest man sehr oft. Ich verstehe nicht, warum man diese Best Rate Garantie dann noch überhaupt durchhält. Es erzeugt eher Frust, aber diesen Best Rate Fall hat man akzeptiert. Wobei ich selbst die Konformität mit den Best Rate Garantie Regeln bezweifle ;)

Es war ein wenig spät. Der Check-in war freundlich. Man war sich über die Hyatt Diamond Regeln nicht so ganz sicher. Das war genau wie bei meinem letzten Aufenthalt. Ich schätze da werden nicht so viele Hyatt Diamond Kunden nächtigen, oder warum kenne ich mich besser aus? Man hat das Upgrade bereits vorbereitet und es gab ein wunderschönes Deluxe Zimmer mit Aussicht auf den Kreml und das Bolschoi Theater.

Das Deluxe Zimmer war wirklich cool. Tony Chi hat enorm gute Arbeit geleistet. Vom Design kann man eigentlich nur schwärmen. Es ist wirklich elegant und gleichzeitig sehr modern. Es leidet natürlich ein wenig die Bequemlichkeit, aber ich ziehe gutes Design eindeutig bei der Zimmergestaltung vor. Wenngleich ich plüschige Opa und Oma Hotels auch mag ;) Echt schön wurde das neue Badezimmer. Alles war absolut sauber und die Details im Zimmer perfekt ausgearbeitet. Kurz gesagt: Ein sehr ordentliches Deluxe Zimmer und gutes Hyatt Diamond Upgrade.

Von der Aussicht konnte ich nicht genug bekommen. Normalerweise ziehe ich komplett verdunkelte Räume beim Schlafen vor, aber wenn da so schön das Bolschoi Theater vom Bett aus zu sehen ist, dann muss man die Vorhänge offen lassen.

Als Hyatt Diamond gibt es das kostenlose Frühstück im Restaurant. Das war leider nicht mehr so toll wie das Zimmer. Der Raum hat unter der Renovierung viel Charme verloren. Das Restaurant war schon voll, aber nicht vollkommen besetzt. Das Personal heillos überfordert und unfreundlich. Wenn man ein Hotel Frühstück konzipiert, sollte man sich klar werden, was man sein möchte. Will man alles durch Bedienung und Kellner servieren, dann muss man entsprechend viel Personal haben. Und schon wieder habe ich meine pochierten Eier mit dem Kaffeelöffel gegessen. Man konnte einfach nichts bestellen, oder die Kellner waren irgendwo in der Küche verschollen. Da esse ich lieber in einer Werkskantine mit Besteck und muss nicht ewig warten. Ich habe dann relativ flott das Frühstück abgebrochen. Sorry, aber das geht in dieser Preisklasse einfach gar nicht.

Die Lage des Hotels ist super. Man ist gleich am Roten Platz und vor dem Hotel liegt das Bolschoi Theater. Gleich gegenüber ist eine der wichtigsten Stationen der Moskauer Metro. Im Tsum, Gum oder den Boutiquen kann man viel Geld ausgeben. Man ist aber auch ein wenig in einer toten Zone. Es gibt sehr viele hochpreisige Geschäfte, einen Supermarkt sucht man vergebens.

Die Hardware ist ok. Es gibt ein ordentliches Fitnesscenter. Der Pool ist sehr klein geraten und nicht wirklich spektakulär.

Das Hotel ist sehr hochpreisig. Im Winter gibt es kurze Phasen mit einer freundlichen Preisgestaltung, aber sonst hat man stolze Preise. In dieser Preisklasse hätte ich mir ein wenig aufmerksameres und freundlicheres Personal erwartet. Für das extrem schlechte Frühstück habe ich mich beschwert und eine Kompensation mit Punkten erbeten. Das ist auch geschehen.

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Der Mc Donald’s am Puschkin-Platz (Moskau)

Gleich einmal um’s Eck vom Intercontinental Moskau ist der Puschkin Platz. Da laufen die ganze Zeit Menschenmassen zu einer Mc Donald’s Filiale. Und dieser Mc Donald’s ist enorm. So etwas habe ich noch nicht gesehen.

Diesen Mc Donald’s kennen wir alle aus dem Fernsehen. 1998 hat man in der USSR die Erlaubnis zur Errichtung von Fast Food Restaurants gegeben. 1990 war es dann soweit. Die enorme Menschenschlange bei der Eröffnung dieser Filiale hat es überall in die Nachrichten geschafft. Euch heute eine echte Sehenswürdigkeit in Moskau.

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