Review: Executive Lounge Colombo

Ich hatte einige Zeit am Flughafen Colombo zu verbringen. Eigentlich hatte ich ein First Ticket nach Colombo und ein Business Ticket aus Colombo raus. Man sollte annehmen, dass es dann kein Problem sein sollte in eine Lounge zu kommen. Bei der Araliya Lounge, der Partner Lounge von Etihad, bin ich abgeblitzt. Es ist scheinbar nicht vorgesehen eine Arrival Lounge anzubieten. Mein British Airways Business Ticket hätte mich eigentlich in die gleiche Lounge gebracht, aber ohne Einladung wollte mich die Dame nicht einlassen. Die Damen bei der Araliya Lounge sind sehr streng bei den Zugangskontrollen, denn man muss ja diesen Ort der Harmonie bewachen und vor den bösen Menschen schützen :D Mit einem Business Ticket kann man ja innerhalb von Oneworld jede Business Lounge (mit einem First Ticket jede First Lounge) nutzen. Demnach hätte ich eigentlich auch in die Serendib der Sri Lankan dürfen, aber auch dort wurde ich abgewiesen. Man wollte mich erst in zwei Stunden reinlassen, sonst wäre ich zu lange in dieser Lounge.

Es gab eine vollkommen leere Lounge, die der Flughafen verkauft hat. Ich wollte eigentlich nur ein wenig Internet und nicht am Gang sitzen. Und ich wollte vor allem nicht einreisen, denn wohin hätte ich in den paar Stunden bei dem Verkehr in Colombo fahren sollen? Einmal ins Hotel nach Colombo und wieder zurück? Zeitverschwendung.

Die Lounge war eigentlich ganz nett. Es gab Getränke und ich hätte sogar von einer Speisekarte etwas bestellen können. Nach diesen vielen First und Business Flügen war meine Aufnahmebereitschaft gering. Diese Lounge war interessanterweise schöner und angenehmer als die Araliya Lounge.

Im Nachhinein betrachtet war es aber eine nicht so gute Entscheidung, da es innerhalb des Transits ein Flughafenhotel gibt. Die Zimmerpreise dort sind gering und der Lounge Zutritt für zwei Personen bewegt sich beim Preis eines Hotelzimmers.

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Review: Araliya Lounge Colombo

Vielleicht vermittle ich mit meinem Blog einen falschen Eindruck. Ich mag eigentlich keine Airports und solche Lounges sind mit ein Grund dafür. Ok, die Araliya Lounge war ruhiger als der restliche Flughafen, aber letztlich was soll das. Ich denke, die Fotos muss man nicht weiter kommentieren.

Was in dieser Lounge ganz wichtig war, war die Kontrolle des Zugangs. Ganz genau wurde geschaut, ob man denn auch eine Berechtigung hat, diesen Ort der Ruhe, der Harmonie und des Geschmacks zu betreten.

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Review: Amangalla Galle

Ich wollte einige Nächte in Sri Lanka verbringen und bin zufällig über das Amangalla Hotel in Sri Lanka gestolpert. Über Aman Resorts habe ich schon viel Gutes gelesen und so musste es das Aman Resort in Galle sein.

Aman Resorts sind nicht billig, wirklich nicht billig, aber man leistet sich ja sonst nichts. Gebucht habe ich mit Virtuoso über Classictravel.com. Was ist Virtuoso, was bringt Virtuoso? Virtuoso ist eine Art Vermittler, der Zimmer wiederum an spezielle Reisebüros weitergibt. Bei solchen Buchungen gibt es Vergünstigungen, in diesem Fall war es ein einfaches Upgrade, Frühstück und ein Lunch. Viele Reisebüros geben nur die Virtuoso Vergünstigungen an, genaue Preisangaben fehlen. Classictravel zeigt auch gleich den Preis für den Aufenthalt an, das macht diese Seite sehr bequem.

Vom Flughafen in Colombo nach Galle ist es eine mehrstündige Autofahrt. Das Amangalla bietet mit einem ganz passablen Preis einen Transfer an. Der Herr vom Aman Hotel hat bereits gewartet und mich an meinen Fahrer übergeben. Wenn man Colombo verlassen hat, dann führt die Reise sehr bequem über eine neue Autobahn bis nach Galle. Alles reibungslos, sehr angenehm und es gab Wifi in der Limousine.

Man hat bereits auf mich gewartet. Der Hotelmanager hat mich begrüßt und aufgrund der nächtlichen Stunde gleich an den Butler übergeben. Man hat mich nicht mit Unterschriften gequält und auch keine Kreditkarte verlangt. Der Butler hat mir noch schnell einige Hygiene Artikel gebracht und mich dann sofort in Ruhe gelassen. Da hat sich schon gezeigt, dass hier nicht gefragt wird, was geben wir her, sondern was braucht der Gast von uns.

Es gab ein Upgrade in einen ganz tollen Chamber Room (= Junior Suite). Die Suite hatte eine unheimlich hohe Raumhöhe, die Details waren perfekt ausgearbeitet und das Zimmer war in einem hervorragenden Zustand. Eine witzige Randnotiz: Es gab keinen Fernseher. Das hat mich ein wenig irritiert, weil ich eher dachte, dass man den Fernseher so gut versteckt hat und ich zu blöd war ihn zu finden. Aber nein, es gab keinen Fernseher. Man hat mir zwar angeboten einen Fernseher vorbeizubringen, aber ich finde ein Hotelzimmer ohne Fernseher ist eigentlich eine geniale Idee.

Am nächsten Morgen haben bereits die Butler vor meinem Zimmer gewartet, um von mir meine Wünsche zu erfahren. Ich mag eigentlich niemanden in meinem Gepäck haben und habe auspacken und bügeln dankend abgelehnt. Über die Bestellung eines Bügeleisens haben sie sich richtig gefreut und während des Frühstücks wurde das Zimmer in Windeseile wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Überhaupt wurde das Zimmer nach jedem Verlassen wieder hergerichtet. Das schaffen wirklich nicht viele Hotels und dafür meinen Respekt.

Das Frühstück war perfekt. Sehr leger, aber trotzdem nett auf der wunderbaren Terrasse mit Blick auf die Sehenswürdigkeiten der Altstadt von Galle. Die Küche hat wirklich gezaubert und ich bin noch immer von den Currys angetan.

Das Hotel selbst ist schon eine Sehenswürdigkeit der von der UNESCO zum Weltkulturerbe auserkorenen Altstadt von Galle. Es ist das alte New Oriental Hotel und wirklich ein schönes Hotel. Man hat es renoviert, ohne den Geist zu zerstören und man fühlt sich wie in eine andere Zeit versetzt. Natürlich ohne auf die schönen Dinge zu verzichten, so gibt es einen riesigen Pool im Garten. Dieser Pool ist jetzt einer meiner Lieblingspools, vor allem wegen der Größe und der sehr geringen möglichen Anzahl von Gästen dort.

Der ganze Aufenthalt war nicht mehr verbesserbar. Das Personal war unaufdringlich, aber hat sich trotzdem dauernd gefragt, was könnte der Gast jetzt gerade brauchen. Ich habe keinen einzigen unmotivierten oder unfreundlichen Mitarbeiter gesehen. Man war darüber hinaus überaus großzügig, so hat man bei Frühstück oder Lunch nie ein Limit erwähnt. Man konnte alles überall bestellen und man hat viele Dinge einfach so hergeschenkt: Minibar, Internet, Afternoon Tea usw.

Fazit: In dieses Hotel sollten manche Hotelmanager geschickt werden, um zu lernen, was ein wirklich ausgezeichnetes Hotel ausmacht.

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