1000 Places of Interest: 92 – Pechersk Lavra (Ukraine – Kiew)

Vor 1000 Jahren, einige Jahre nach der Taufe der Kiewer Rus (= Konvertierung zur Orthodoxie), haben sich hier am Flußufer des Dnepr Mönche vom Athos niedergelassen. Sie haben das auf ihre eigene Art und Weise, wie man es auch vom Athos in Griechenland her kennt, getan, sie haben sich nämlich Höhlen gegraben und darin gewohnt. Mittlerweile leben die Mönche nicht mehr in den Höhlen und unzählige Gebäude sind entstanden und bilden einen riesigen Klosterkomplex. Die originalen Höhlen kann man heute noch besuchen. Sie sind aber Grabstätten der Mönche und werden als Gottesdiensträume verwendet.

Bei einem Besuch sollte man sich der Bedeutung dieses Ortes gewahr sein. Neben der Sophienkathedrale gilt das Höhlenkloster als Keimzelle des russisch-orthodoxen Christentums (und allen abhängigen und gespaltenen Kirchen). Das merkt man vor allem bei den Hochfesten, wo der Pilgeransturm immens ist. Die Pechersk Lavra an einem hohen christlichen Feiertag zu sehen ist sehr beeindruckend.

Kleidungsregeln werden sehr streng genommen. Männer: lange Hosen. Frauen: langer Rock, keine freie Schulter und Kopftuch. In die sehr sehenswerten Höhlen kommt man nur “gesittet” gekleidet. Die Wächterinnen sind da streng!

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Hyatt Regency Kiev

Der Aufenthalt im Hyatt Regency Kiev war von langer Hand geplant. Mit meiner persönlichen Hyatt Betreuerin wurde mit einem Hyatt Diamond Upgrade Gutschein eine Suite reserviert und der Wunsch nach einem Zusatzbett mit dem Hotel vereinbart. Das Zimmer habe ich drei Monate vor meinem Aufenthalt bezahlt, Bestätigungen hatte ich in meinem Email Account und alles schien soweit ok.

Bei meiner Anreise war dann doch alles irgendwie anders. Man hat mir mitgeteilt, dass das Hotel die Reservierung einer Suite nicht mehr aufrechterhalten könnte und man mir eben ein Deluxe Zimmer mit Zusatzbett geben würde. Warum buche ich eine Suite mit zwei Räumen? Eben um sie auch zu bekommen und nicht damit ich dann in ein Zimmer mit Zusatzbett gesteckt werde. Die Rezeptionsmanagerin hat mir aber mehrfach mitgeteilt, dass sie absolut ausgebucht sind und ich wohl oder übel damit leben müsste.

Ich muß ehrlich zugeben, dass ich nicht wirklich sehr begeistert über diese Situation war. Meine letzte Hoffnung war die Diamond Hotline in den USA. Über das vollkommen überlastete Internet habe ich der Dame dort mein Problem erklärt. Für diese Mitarbeiterin war das ein echtes Novum, zunächst hat sie gemeint, dass sie mir nicht helfen könnte, dass Hyatt die Hotels nicht dazu zwingen könnte Reservierungen aufrecht zu erhalten und dass alle internationalen Hyatts eigenständig geführt werden. Nach dieser standardisierten Abwehr durch die Dame im Callcenter, noch dazu mit dem Hinweis es sei gerade Morgen in den USA, war ich echt genervt und wollte ihren Namen und die Information, wann man sich denn auch über die Hyatt Diamond Line beschweren könnte. Das dürfte einen Schalter bei ihr umgelegt haben und auf einmal hat sie selbstständig gemeint, sie würde im Hotel anrufen und das klären. Nach über einer halben Stunde in der Warteschleife, gab es dann eine positive Rückmeldung. Der diensthabende Manager würde sich persönlich der Sache annehmen und es zu meiner Zufriedenheit erledigen.

Dieser Manager war wirklich sehr unzufrieden über die Situation. Die Regierung hat sein Hotel vollkommen ausgebucht und keine genauen Angaben über die wirkliche Anzahl der Hotelgäste gemacht. Er hat mich scheinbar schon eine geraume Zeit in der Lobby gesucht, während ich im Café mit der Hyatt Diamond Line telefoniert habe. Die neue Lösung waren zwei Zimmer, Rückgabe des Diamond Gutscheines, für beide Zimmer Club Zugang mit Frühstück im Restaurant und für alle Gäste eine einstündige Massage. Ok, das war wirklich ausgesprochen großzügig, aber man hätte das wirklich einfacher haben können, hätte man mir die Lösung mit zwei Zimmern gleich bei der Anreise mitgeteilt, hätte man mir Ärger und sich selbst die Kompensationen erspart.

Nach einer kurzen Wartezeit im Club ging es in das Deluxe Zimmer (und das Standard Zimmer). Das Zimmer war wirklich toll, ruhig, absolut sauber und folgte in der Gestaltung dem reduzierten Design von Hyatt. Der Evening Spread war sehr gut. Das Frühstück im Restaurant ein wenig unter dem Durchschnitt der Kette.

Fazit: Eigentlich ein ganz gutes Hotel!

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Intercontinental Kiew 5

Es ist jetzt definitiv: Dieses Hotel hasst mich! Oder sollte mich hassen. Ja, die Serie von Best Price Fällen im Interconti Kiev ist fortgeführt worden und wieder muss ich in die Selbsthilfegruppe.

Der Check-in war wie gewohnt sehr höflich und die Damen waren ausgesprochen nett. Natürlich hat man wieder geschenkt: ein Upgrade in ein Club Zimmer und mit Best Price ein kostenloses Frühstück im Restaurant. Klar gab es auch alle RA Vorteile: freier Film, Minibar, Obst, Mineralwasser und freies Internet.

Zunächst wollte man mir ein Zimmer an der Vorderseite des Hotels geben, da hört man aber schon die Straße sehr laut und auf Nachfrage gab es dann auch ein Zimmer mit Blick auf die Kathedrale auf der ruhigeren Seite des Hotels.

Das Zimmer war wie gewohnt in einem hervorragendem Zustand, alles perfekt geputzt. Auch wenn manche die Ausstattung des Hotels kritisieren, ich mag diesen opulenten Stil.

Fazit: Gerade das Frühstück im Restaurant und der Evening Spread in der Club Lounge haben es mir angetan. Gerne wieder!

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Intercontinental Kiew 4

Wirklich begeistert bin ich von der Club Lounge und den Restaurants des Hotels. Ich war schon um 18:00 in der Lounge, um wieder in den vollen Genuss des Evening Spreads zu kommen. Die Dame dort hat mir mitgeteilt, dass das Dinner erst um 18:30 beginnen würde. Tja bei dieser Club Lounge ist die Bezeichnung Dinner nicht falsch gewählt. Einen so hochwertigen Evening Spread sieht man selten.  Auch das Frühstück im Restaurant muss sich nicht verstecken. Von mir eine hohe Auszeichnung: das beste Hotelfrühstück in Europa.

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