Das Park Hyatt Paris ist eine gute Möglichkeit Hyatt Punkte loszuwerden. Ein besseres Verhältnis von verwendeten Punkten und dem vom Hotel verlangten Preis gibt es nur mehr in Zürich. Das Hotel habe ich jetzt schon mehrfach besucht und mein letzter Aufenthalt hat mich sehr überzeugt, wieder dieses Hotel zu buchen.

Ich habe jetzt schon viele absurde Dinge in Hotels erlebt, aber dieser Check-in stellte einen gewissen Tiefpunkt meiner Reiseerlebnisse dar. Das Wort “inkarnierte Arroganz” beschreibt die Mitarbeiterin an der Rezeption nicht mal annähernd. Zunächst wurde ich gemustert und dann gefragt “you’re checkin in”, wobei die Betonung auf dem “you” lag. Das unfreundliche Gespräch war mir zutiefst zuwider und ich musste mich wirklich beherrschen. Auf Nachfrage wurde mir auch mitgeteilt, dass ich ein Upgrade bekommen hätte und dass man meinem Wunsch nach einem ruhigen Zimmer nachgekommen wäre. Eine Begleitung aufs Zimmer habe ich abgelehnt, da ich dieser unangenehmen Situation entkommen wollte.

Das Zimmer war eigentlich in Ordnung, aber das einzige Zimmer gleich neben dem Lift. Warum teilt man mir mit, dass ich ein ruhiges Zimmer bekommen hätte, wenn dann gleich hinter dem Bett der Personallift fährt? Ich konnte sogar sagen, wo der Lift gerade steht und an eine ruhige Nacht war da nicht zu denken.

Ein Anruf an der Rezeption hat mich wieder in die Fänge dieser unfreundlichen Dame an der Rezeption gebracht. Sie hat mir lapidar mitgeteilt, dass man den Lift nicht hören kann. Damit war es ganz klar: Ich bin ein Lügner, oder? Widerwillig hat sie mich auf eine andere Etage bestellt, um mir ein anderes Zimmer zu zeigen. Noch einmal langsam: Die Rezeptionistin hat mich im Park Hyatt Paris (in einem der wenigen Palace Hotels mit einem Zimmerpreis jenseits der 700 Euro) auf eine andere Etage bestellt, um mir dann ein Downgrade zu zeigen. Das Zimmer war eben ein Standardzimmer, nicht neben dem Lift (es gibt auf jeder Etage genau ein Zimmer neben dem Lift) und damit ruhiger. Die Dame hat mich dann noch hinter meinem Rücken nachgeäfft. Schon kleine Kinder lernen, dass man das in einem Spiegel sehen kann. Ich habe mich einfach umgedreht und bin gegangen. Das war einfach nur mehr absurd.

Einige Minuten später war ein anderer Mitarbeiter der Rezeption an der Tür. Auf einmal gab es ein gleichwertiges Zimmer schräg gegenüber. Dieses Zimmer war leise und ich war zufrieden.

Irgendwie hat sich das Frühstück extrem verschlechtert. Teilweise war es ungenießbar und der Service hat nur widerwillig bedient. Dafür 49 Euro zu verrechnen ist nur mehr verrückt. Auch für mich ein Novum: von einem Hyatt Diamond Frühstück hungrig wegzugehen.

Fazit: Einige Gedanken zum Park Hyatt Paris: Ich hätte gern einen Check-in Automaten! Gut, dass es in Paris ausgezeichnete Alternativen gibt. Wer absurde Erlebnisse sucht, der wird mit dem Personal im Park Hyatt Paris seine Freude haben.

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