Canberra (CBR) – Melbourne (MEL)
737-800
British Airways Meilenticket
Champagner: Keiner (Australischer Sekt)

Man kann darüber diskutieren, ob es sich wirklich lohnt auf so einer kurzen Strecke in der Business zu fliegen. Es gibt einige Vorteile: Priority Boarding, man ist der erste wieder aus der Maschine draußen, normalerweise mehr Gepäck und Handgepäck und man bekommt einen Snack. Naja und die British Airways Avios müssen auch irgendwie weg.

Mein wirklicher Grund war aber, dass ich eigentlich immer nur mit Handgepäck reise und kein Gepäck einchecke. Ein kleiner Trolley und ein Weekender in der Business Class, das macht normalerweise nie ein Problem. Bei Qantas machte das schon ein Problem. Beim Boarding wurde ich darauf hingewiesen: Man darf nur ein Handgepäckstück in dieser Größe  mitführen, auch in der Business. Ja, das war mir schon bewusst, aber es gibt immer einen Unterschied zu Regeln, die ich irgendwo auf eine Homepage schreibe und wie sie dann wirklich angewandt werden. Ich habe mich ein wenig blöd gestellt, ja der unerfahrene Europäer, der sich am anderen Ende der Welt nicht auskennt. Man hat relativ unfreundlich Gnade vor Recht gelten lassen und ich durfte mein Gepäck in die Maschine mitnehmen. Eine kleine Randbemerkung: Ein gekauftes Ticket hätte sich in einem sehr anspruchsvollen Bereich bewegt, also warum man dann mit dem Gepäck so kleinlich ist, das ist mir ein Rätsel. Das war auch kein Einzelfall, weil bei meinem nächsten Inlandsflug hat man die gleiche Geschichte wiederholt.

Der Flug selbst hat mich an eine Mischung von Air China Domestic First mit Catering von Pret a Manger erinnert. Welcome Drink war Wasser. Als Snack gab es einen leichten Salat. Champagner gab es nicht, aber man hatte einen australischen Sekt mit.

Fazit: Angesichts der Probleme mit dem Handgepäck, führt sich die Qantas Business Class ad absurdum.

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