Mit dem Alamo Mietwagen durch Kuwait

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Ich habe mir in Kuwait einen Mietwagen genommen …

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In den Metropolen am persischen Golf ist der öffentliche Verkehr jetzt nicht so gut ausgebaut. In Dubai und Doha könnte man auch auf die U-Bahn oder Uber setzen. In Kuwait schaut die Situation nochmals steiler aus. Kein öffentlicher Verkehr, weitgehend keine Taxis, kein Uber. Jeder fährt in Kuwait – nimmt man die Gastarbeiterbusse aus – mit einem Auto.

An einem Mietwagen kommt man in Kuwait nicht vorbei. Das ganze Land ist komplett auf Autos ausgelegt. Da ist Texas gar nichts dagegen.

Die Auswahl eines Mietwagens hat sich schwierig dargestellt. Die großen Anbieter sind alle vertreten. Ich hätte auch einen Status. Irgendwie war aber bei der Preissuche das große Chaos ausgebrochen. Ich konnte bei den verschiedenen Angeboten keine Systematik dahinter erkennen. Wie wenn man die Preise gewürfelt hätte.

Mit Vollkasko hat ein OTA einen Alamo Compact SUV für unter 200 Euro für eine Woche angeboten. So ein Angebot konnte ich nicht ablehnen und das ist schon ein sehr netter Preis gewesen.

Bei Alamo ist die Philosophie ein wenig anders als bei den anderen Anbietern. Sie haben kein wirkliches Statusprogramm. Man bucht das was man dann auch bekommt. Wenn man das über einen OTA macht, dann oft wirklich sehr günstig.

Alamo hat die Buchung an den Mutterkonzern Enterprise weitergeben und in Kuwait war das dann auch ein Enterprise Standort. Die Mietwagenfirmen haben sich alle in einem gruseligen Parkhaus neben dem Airport eingenistet. Der sehr nette Mitarbeiter hat die Formalitäten flott geklärt. Er hat einen Chat über Whatsapp hergestellt und Beschreibungen mit Videos zur Rückgabe geschickt. Die haben sich da wirklich Gedanken gemacht. Es ist nämlich an diesem Airport sehr schwierig sich zurechtzufinden. Er hat auch auf den 24 Stunden Support hingewiesen. Sollte etwas passieren oder irgendein Problem auftreten, dann könnte ich mich direkt an sie wenden. Durch das verwinkelte Parkhaus ging es zur Übergabe. Ich habe ein Video vom Fahrzeugstatus gemacht und auf ging es auf die Straßen von Kuwait. Insgesamt war das eine vorbildliche Übergabe.

Der Mietwagen hat mich nicht so ganz überzeugt. Ein Toyota Rush mit 100.000 gelaufenen Kilometer ist für ein Leihauto ein Hammer. Vom Gefühl beim Fahren hätte ich das Fahrzeug auf 200.000 geschätzt. Einen Mietwagen mit so einer hohen Zahl am Tacho ist doch eher ungewöhnlich. Vom Aussehen her war das Auto ja irgendwie in Ordnung, aber die Geräuschkulisse beim Bewegen war interessant. In Kuwait ist der Verkehr nicht sehr schnell, aber auf eine deutsche Autobahn würde ich mich mit diesem Toyota vielleicht nicht trauen. Qualitativ war der Zustand des Wagens – da meine ich jetzt nicht die Lackierung – ein wenig fragwürdig.

Kuwait ist komplett auf Auto ausgelegt. Sie haben gigantische Autobahnen und Schnellstraßen durch ihr Land gelegt. Man kann überall mit dem Auto hin und man kann überall parken. Außerhalb der Stadt werden die Autobahnen dann menschenleer, sie haben sie aber trotzdem mit drei Spuren durch ihr Land gezogen.

Fahrtechnisch ist man in Kuwait nicht so ganz diszipliniert. Sie fahren aufgrund der Radarmessungen nicht schnell, aber sie sind jetzt keine großzügigen vorausschauenden Autofahrer. Eigentlich müsste wahrscheinlich mehr passieren, aber die Spuren sind so überdimensioniert, dass man da sehr viel Luft zum nächsten Auto hat.

Richtig geil wird es an der Zapfsäule. Mit 10 Euro gibt es in Bedienung einen vollen Tank. Bitte immer Cash mitbringen, sie nehmen an den Tankstellen keine Karten.

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Rückgabe des Mietwagens war problemlos. Sie waren super freundlich, aber das Auto selbst war technisch keine Glanzleistung.

Wer sich Kuwait ansehen möchte, wird an einem Mietwagen nicht vorbeikommen. Man muss sich nicht fürchten, aber wenn sich irgendwo ein Stau aufbaut, dann wird es leicht chaotisch. Dafür hat man aber viel Spurbreite bis zum nächsten Fahrzeug und der Verkehr ist nicht übermäßig schnell.

Die Enterprise Station war vom Service vorbildlich. Das Auto war leider nicht so ganz taufrisch.

Kommentare 4
  1. In Kuwait nutze ich immer Careem, das funktioniert mindestens so gut wie Uber mit den bekannten Vorteilen (kein Verhandeln, keine Ortskenntnis nötig, etc.)

    1. Danke für den Tipp. Soweit ich mich entsinne konnte ich mich mit Ö Tel Nr. nicht anmelden.

    2. Ich hatte glaube ich so’ne Global Sim Karte von Orange aus Frankreich, mit der ging es jedenfalls, also scheint zumindest keine nationale Kuwaiti Card noetig zu sein (diese gibt es aber auch guenstig direkt am Flughafen)

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