REVIEW: Mr.&Mrs. Smith Hotel Bohinj – Family Room

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Meine Meinung zum Hotel Bohinj in den Bergen von Slowenien …

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Ende April hat World of Hyatt die Buchungsplattform Mr. and Mrs. Smith in World of Hyatt integriert. Vorher konnte man diese kleineren Hotels von Mrs. and Mrs. Smith über IHG buchen, nun eben über Hyatt. Neben Stay Credits und Punkten verspricht World of Hyatt den Globalisten bei Mr. and Mrs. Smith Häusern auch Upgrades. Das hat mich natürlich getriggert und so habe ich mal diese neue Zusammenarbeit von World of Hyatt und Mr. and Mrs. Smith angesehen.

Das Hotel Bohinj am gleichnamigen Bergsee in Slowenien habe ich um eigentlich teure 220 Euro pro Nacht gebucht. Homepage hat gut ausgesehen und ich war guter Dinge.

Gleich vorweg sollte man ein paar Bemerkungen zur Lage verlieren. Ihr kennt wahrscheinlich den See von Bled. Der wird gerade vom Massentourismus gestürmt und gebetsmühlenartig umrunden die Touristen diesen See. Wenn man ein wenig weiter ins Tal hineinfährt kommt man an den See von Bohinj. Der ist weitgehend unverbaut und liegt absolut romantisch in den Bergen. Das neue Hotel Bohinj hat man dort an das Ufer gestellt. Leider hat man mit dem Aushub des Hotels genau zwischen Hotel und See einen Hügel geschaffen. Dann stehen da auch noch hohe Bäume als Barriere. Also nur die wenigsten Zimmer schauen auf den See. Die Hinterseite hat den Blick auf den Parkplatz und wenn man weiter oben ist auf das umgebende Gebirge. Interessanterweise hat die Fluchttreppe einen wunderschönen View. Ein Rätsel, wie ein Architekt ein Hotel so in die Landschaft stellen kann.

Bei der Anreise haben mich Bauarbeiten überrascht. Aus dem Haus direkt an der Straße machen sie geraden einen Teil des Hotels. Leider verbirgt World of Hyatt solche Meldungen in einem Drop-Down-Menü und diese Litanei an Zusatzbemerkungen bei Mr. and Mrs. Smith Hotels habe ich mir nicht durchgelesen.

Check-in war richtig schlecht, also so richtig unfreundlich. Meistens bin ich bei einem Check-in sehr ruhig, abwartend und schaue mir das mal an. Ich habe nur nachgefragt, ob das ein Upgrade wäre. Das hat man bejaht. Nicht schlecht habe ich gestaunt, als mein zugewiesenes Zimmer ein behindertengerechtes Zimmer gleich ein paar Meter neben der Lobby gewesen ist. Sie haben wirklich das wahrscheinlich unbeliebteste Zimmer ausgegraben und mir erzählt das wäre ein Upgrade. Nach einigen tausenden Nächten immer mit Status in Hotels dulde ich sowas nicht mehr devot. Ich habe ein wenig eskaliert und den diensthabenden Manager verlangt. Interessanterweise hat gleichzeitig eine Pressereise für lau eingecheckt. Die waren natürlich in den besten Zimmern des Hotels mit Aussicht untergebracht. Also zahlender Gast mit Status kein Upgrade, eingeladene Pressereise mit Upgrade. Vielleicht wollten sie keinen übel gelaunten Gast an der Rezeption und es gab einen Spaziergang durchs Hotel. Weiterer Vorschlag wäre ein Zimmer im Erdgeschoss mit Blick auf den Parkplatz gewesen. War auch nicht mein Fall. Dann gab es aber auf einmal ein Familienzimmer in einer hohen Etage mit Aussicht auf die Berge. Mit Zimmer und Kinderzimmer keine Suite und nicht so mein Fall, aber das beste Zimmer das ich dort gesehen habe.

Also zwei Schlafzimmer mit zwei Badezimmern verbunden mit einer Connecting Door war meine Herberge. Es war sauber. Gimmicks hat es nicht viele gegeben. Wirklich gut haben mir die Filzpantoffeln als Hotelschlapfen gefallen. Das war schon das Highlight des Zimmers. Sonst alles sehr klein und spärlich möbliert. Am Balkon gab es einen Stuhl, im Zimmer ein Couchtisch und einen Schreibtischsessel. Wollte man in diesem Zimmer zu zweit sitzen, musste man sich den Balkonsessel reinholen. Wollte man zu zweit am Balkon Zeit verbringen, musste man die Möbel vom Zimmer rausstellen.

Positiv will ich die Aircondition erwähnen. Oft hat man in diesen Mountain Resorts keine Aircon. Hier schon. Aussicht war, weil in einer hohen Etage auf die Berge. Weiter unten schaut man auf dieser Seite leider nur auf den Parkplatz.

Insgesamt hat mich dieses Zimmer stark an eine Jugendherberge oder ein spartanisches Sporthotel erinnert.

Beim Entschuldigen sind sie wirklich gut, das können sie und das müssen sie wahrscheinlich auch. Sie haben Housekeeping vergessen. Ich habe angerufen. Housekeeping bestand im Entleeren des Abfalleimers und man hat das Bett einmal aufgeschlagen. Ich würde mal sagen, das hätte ich in drei Minuten auch geschafft. Über sowas rege ich mich nicht auf, ich bin nur sprachlos verwundert. Und schon wieder ein Jeton für ein Getränk, das ich nicht konsumiere. Alles irgendwie strange, mühsam und hat nicht funktioniert.

Die Lage hinten am Bohinj See ist wirklich wunderschön. Man kann toll um den See und im Gebirge wandern. Ein Ausflug auf den See in Bled bietet sich an. Weil man da hinten im Talschluss wohnt, ist es in der Nacht traumhaft ruhig.

Die Hardware hat mich nicht so ganz überzeugt. Der Parkplatz ist zu klein und am Abend findet man keinen Stellplatz. Über die abstruse Ausrichtung und fehlende Aussicht des Hotels auf den See gleich gegenüber habe ich oben schon Bemerkungen verloren. Es gibt einen kleinen Pool und eine Sauna. Da müsste man aber reservieren, ich habe nicht rausgefunden wie das klappt und wollte mich nicht von einem Hotel in meiner Zeitgestaltung einschränken lassen.

An einem Morgen habe ich mir mal das Frühstück angesehen. Die Pressereise im Gratis-Rausch hat voll reingehauen. Ich habe gleich mal ein verdorbenes Lebensmittel erwischt und damit war das Essen dort für mich gestorben.

Check-out war von der Freundlichkeit vergleichbar mit dem Check-in. Die Mitarbeiter hassen entweder die Gäste oder ihren Arbeitgeber. Rechnung gab es keine, weil ich über Mr. and Mrs. Smith gebucht hätte. Ich habe Hyatt kontaktiert. Die hätten mir laut Hyatt im Hotel eigentlich eine Rechnung geben müssen. Hyatt konnte mir von denen dort auch keine Rechnung besorgen.

Wer sich in eine überteuerte Jugendherberge einquartieren möchte, dem sei das Hotel empfohlen. Der See und die Lage ist wunderschön. Am Hotel selbst haben mir eigentlich nur die Filzpantoffeln gefallen. Sonst war das von Zimmer, Upgrade und Service her eine ganz bescheidene Anti-Leistung. Man könnte ja vielleicht meinen, dass ich so meine Probleme mit kleineren Hotels von Mr. and Mrs. Smith hätte. Ich war anschließend gleich mit Mr. and Mrs. Smith in den Bergen Sloweniens im Hotel Vila Planinka. Das hat mir richtig gut gefallen und war eine Erholung von diesem Stay.

Kommentare 3
  1. Ich liebe Familienzimmer! Ohne Familie so nützlich wie ein Kühlschrank am Nordpol. Ansonsten muss ich sagen, dass es so gar nicht meins ist. Ehrlich gesagt echt hässlich. Der Rest rundet es dann ab, da passen Service und Speisenqualität ins Bild. Absolut verstehen kann ich den Ärger, dass bezahlende Gäste schlechter behandelt werden als nichtzshlende.

    1. Man hat halt zwei Badezimmer.

      Wenn sie 100 Euro dafür verlangen, dann würde ich sagen passt das Hotel schon so. Aber 220 Euro – in Slowenien – mir abzuknöpfen ist schon steil. Aber der See von Bled und die Gegend herum erleben gerade so einen Massentourismus Hype.

  2. Klar, die 2 Bäder hat man. Das stimmt. Aber ganz ehrlich, selbst geschenkt wäre mir das zu teuer, denn es kostet mich wertvolle Urlaubszeit.
    Vielleicht etwas harsch, aber mir gefällt das so überhaupt nicht.

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