Die Ambassador Wochenendgutscheine werden immer mehr und mehr. Irgendwann muß man sie dann verbrauchen. Das Intercontinental The Strings Tokyo hatte mit einem Gutschein am Wochenende einen vernünftigen Preis. Die Lage des Hotels ist hervorragend und die Bilder waren vielversprechend. Es muß nicht immer das Park Hyatt Tokyo sein.

Der Check-in war sehr freundlich. Das Problem war aber, dass die wenigen Suiten ausgebucht waren und es nur ein Upgrade in einen Executive (Premier) Room gegeben hat. Für den nächsten Tag hat man aber einen Umzug in eine Suite angeboten. Damit ist man innerhalb des Programms geblieben, da ja eigentlich ein Executive Zimmer auch ein Royal Ambassador Upgrade sein kann. Natürlich gibt es die Neigung innerhalb der Kette ein Upgrade in eine Suite herzugeben (na Gott sei Dank), aber auch dieses Upgrade war möglich und in Ordnung. Klar gab es die kostenlose Minibar, ein Geschenk, Obst und das kostenlose Internet.

Das Executive Zimmer war zwar ok, sauber und hatte eine gute Aussicht, aber nicht wirklich ein echtes Executive Zimmer. Ein Executive Zimmer ist eigentlich ja eine Junior Suite. Davon war es aufgrund der Größe weit entfernt.

Die Suite, die ich am nächsten Tag bezogen habe, war wirklich ein echtes ordentliches Royal Ambassador Upgrade, wie man es normalerweise auch kennt. Eine große Ecksuite, gut eingerichtet und lichtdurchflutet.

Ich hätte das Ganze als einmaligen Ausrutscher abgetan, wenn man nicht eine Woche später genau die gleiche Geschichte wieder abgezogen hätte. Wieder gab es am ersten Tag nur ein Executive Zimmer und dann am nächsten Tag eine Suite. Das Ambassador Programm (Ambassador und Royal Ambassador) zielt auf Zimmer Upgrades. Wenn man dann aber keine Upgrades hergeben kann, weil einfach die Möglichkeiten und Suiten fehlen, wird es schwierig.

Fazit: Die Lage des Hotels ist hervorragend. Man wohnt direkt über einem der wichtigsten Knotenpunkte Tokyos. Damit ist man überall auch sehr schnell. Die Preise sind für Tokyo ganz ok. An der Upgrade Philosophie könnte man arbeiten, aber das scheint ein typisch japanisches Problem zu sein. Dieses Problem zieht sich in Japan ja durch alle Ketten hinweg.

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