Innereuropäische Business Produkte sind ein großes Rätsel für mich. Ein blockierter Mittelsitz macht aus der Economy ein Business Produkt. Ein wenig zweifle ich daran, ob man sich beim Design dieser Art zu Reisen viel gedacht hat …

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Prag (PRG) – München (MUC)
CRJ 900 – Business
Lufthansa Osteuropa First Ticket
Champagner: No

Man muss nicht nach Dublin oder London fliegen, um von günstigen Lufthansa First Tickets zu profitieren. Auch von Prag oder anderen osteuropäischen Städten funktionieren einige Frist Strecken ganz gut. Es ging also von Prag zunächst mit der Business nach München und von dort in der First nach Washington. Ziel war die Boardingarea Konferenz in der US Hauptstadt. Der Guru (Randy Petersen) hat geladen und das wollte ich mir schon geben.

Prag Airport liegt wie viele Osteuropa Airports im Dornröschenschlaf. Die EU hat investiert, alles ist neu, aber man braucht keinen Betrieb wie in Frankfurt zu erwarten. Mir persönlich gefällt das. Soviel Hektik ist nicht mein Fall. Der Lufthansa Cityline Jet hat nicht am Gate geparkt und ich musste zu den Bus Gates. Es gab zwar ein ordentliches Boarding nach Klassen getrennt, im Bus war die ganze Maschine dann wieder beisammen. Was das dann wirklich bringen soll, verstehe ich nicht ganz.

Es hat aber alles geklappt. Selten sieht man das so gut abgewickelt. Der Bus war nicht voll. Alle Passagiere diszipliniert und die beiden Busse flott abgefertigt. Die Maschine hat gewartet und wirklich reibungslos hat man dieses Boarding abgewickelt.

Ein blockierter Mittelsitz macht bei der europäischen Lufthansa Business aus der Economy eine Business. Was soll ich dazu sagen? Zwei Zimmer mit einer Verbindungstür in einem Holiday Inn Express machen aus einem Holiday Inn Express auch kein Intercontinental oder gar ein Four Seasons. Das Produkt finde ich einfach schlecht und unbequem. Wem die normale innereuropäische Business weitgehend jeglicher Provenienz gefällt, der hat einen Hang zum Masochismus oder muss sich selbst den bezahlten Preis rechtfertigen.

Es gab dann Magazine und Zeitungen. Mit denen konnte man sich die Wartezeit bis zum Abflug verkürzen. Es ging dann flott ohne großartige Verzögerungen nach München.

Ein tolles Feature gibt es bei einem Lufthansa Business Flug noch. Man bekommt ein Getränk und einen Snack. Das Frühstück war eßbar und ok, aber ich kann es nicht wirklich loben. Das Catering war weit weg von jeglicher Kreativität. Es hat mich irgendwie an ein Frühstück bei einem Bäcker erinnert. Schaut euch das mal ehrlich an. Kauft man das im Supermarkt oder beim Bäcker kommt man sicher nicht über 5 Euro.

Pünktlich war ich in München. Die First Limousine hat schon gewartet und es ging zum Terminal.

Fazit: Never würde ich ein innereuropäisches Business Produkt von Lufthansa wirklich kaufen. Es war eben der Zubringer zu meiner First, aber das war’s schon.

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