1000 Places of Interest: 90 – Marco Polo Brücke (China – Peking)

Geschichte ist spannend. Und es ist natürlich sehr interessant, sich die Schauplätze anzusehen. Das Scharmützel zwischen japanischer und chinesischer Armee auf der Marco Polo Brücke gilt ja langläufig als Beginn des zweiten Weltkriegs in Ostasien.

Den Namen trägt die Brücke, da sie scheinbar in den Reiseberichten Marco Polos beschrieben wird. Auch das ist eigentlich ganz spannend, sich vorzustellen, wie dort ein Marco Polo herumgelaufen sein muss.

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Eine Taxifahrt in Peking

1000 Places of Interest – Eine Taxifahrt in Peking (China – Peking)

In manchen Städten fährt man U-Bahn, in Peking fährt man Taxi. Allen Infrastrukturmaßnahmen zum Trotz lieben die Einwohner ihre Taxis und haben sie gegen die Fahrräder eingetauscht. Die Taxis in Peking sind nicht so wild wie in manchen Provinzen, sie sind nicht vergittert und die Fahrer seit der Olympiade “wohl erzogen”. Man braucht aber keine noblen Taxis im Stil von Hong Kong (nicht Kowloon) erwarten, soviel Urigkeit hat man sich noch erhalten. Das heißt man fährt einen klassischen VW Santana (eine chinesische Mischung verschiedener Volkswagen Modelle). Der Taxifahrer trinkt irgendwelche seltsamen Tees. Traditionell hört man ein chinesisches Hörspiel. Und ganz wichtig: Es wird kein Wort Englisch gesprochen. Hat man die Adresse nicht in einer chinesischen Version, dann ist man verloren. Eine Karte nützt nichts, es muss in chinesischen Schriftzeichen dort stehen, sonst kann man gleich wieder aussteigen. Wenn man in die falsche Richtung möchte, ja dann heißt es auch wieder aussteigen und wenn gerade Schichtwechsel ist, dann kann man auch nicht einsteigen, denn dann findet man kein einziges Taxi. Eine Fahrt mit diesen legendären Fahrzeugen über die enormen Boulevards von Peking gehört aber zu den eindrucksvollsten Erlebnissen und darf man nicht versäumen.

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Review: Intercontinental Peking Beichen

Neben meiner Affinität zu jeder Best Price Guarantee egal welcher Provenienz bin ich riesiger Fan der IHG Point Breaks. Um 5000 Punkte werden da oft sehr gute Hotels verscherbelt. Das war auch bei der letzten Runde Point Breaks der Fall und ich konnte mich über zwei Wochen in das Intercontinental Peking Beichen einquartieren.

Auf Flyertalk gibt es einen eigenen Thread mit dem Titel “Please post your RA experiences”, wo man sehr gut abschätzen kann, wie ein Hotel sich bei Upgrades verhält. Bei Aufenthalten mit Punkten wurde dort das Intercontinental Peking Beichen als sehr großzügig beschrieben, das war ein gutes Indiz, dass das auch bei Point Breaks der Fall sein würde. Und es war der Fall ;)

Der Check-in war sehr freundlich. Das war eines der großzügigsten Intercontinentals, in dem ich je gewesen bin. Mit einer Point Breaks Reservierung (nochmals langsam 5000 IHG Punkte pro Nacht) gab es ein Upgrade in eine Junior Suite mit Ausblick, kostenlose Minibar, Internet, Geschenke und Club Zugang. Das geben viele Intercontinentals nicht einmal bei bezahlten Aufenthalten her.

Die Junior Suite war ein riesiger lichtdurchfluteter Raum mit Ausblick auf die Olympia Spielstätten. Sie war in Ordnung eingerichtet, sauber, aber die Polstermöbel sollte man verbrennen.

Die Club Lounge war stark auf den chinesischen Gast ausgerichtet (eh klar), aber man hat sich sehr bemüht das Angebot auch international zu halten. Nettes Personal und sehr freundlich. Da muß man nicht immer essen gehen.

Fazit: Extrem großzügiges Intercontinental.

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Park Hyatt Peking

Vor zwei Jahren war ich eine längere Zeit in Peking und das Park Hyatt musste es damals sein. Ich war auch sehr zufrieden, der Geist des Anfangs war damals stark zu spüren. Auch bei meinen letzten drei Aufenthalten in diesem Jahr habe ich aufgrund der positiven Erfahrungen das Park Hyatt reserviert. Trotz der Buchung mit Hyatt Best Rate (20% Nachlass) war der Preis für Peking sehr anspruchsvoll (doppelt bis dreifach zum St. Regis).

Der Check-in war distanziert, es gab als Hyatt Diamond Upgrade ein Deluxe Zimmer (= Junior Suite). Natürlich wurde geschenkt: Frühstück, Internet und Punkte. Freundlich und einladend war die ganze Veranstaltung nicht wirklich.

Das Deluxe Zimmer war interessant eingerichtet, sauber und die Details gut ausgearbeitet. Mühevoll hat die Klimaanlage versucht, die Temperatur zu regeln, gelang zur Mittagszeit aber nur mäßig. Sicher der große Pluspunkt war die Aussicht über Peking bis hin zur verbotenen Stadt.

Das Frühstück wurde reduziert und hat qualitativ abgebaut. Der Pool ist noch immer ein Highlight und einer meiner liebsten Hotel Pools.

In einem Park Hyatt erwartet man exklusiven, freundlichen und höflichen Service und das Park Hyatt Peking war vor zwei Jahren wirklich auf dem Weg ein Park Hyatt Tokyo zu werden. Das ganze Auftreten des Hotels hat sich massiv ins Negative gewandelt, aufmerksame freundliche Mitarbeiter die wissen, was sie tun, musste man suchen und fand sie leider nicht.

Fazit: Leider nicht mehr eines meiner Lieblingshotels!

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Grand Hyatt Peking

Mit Best Rate konnte ich den Preis sehr stark drücken. Ich hoffe alle Ketten werden lange ihre Best Rate Guarantee beibehalten. Gebucht hatte ich ein Standardzimmer ohne Upgrade.

Der Check-in war zwar freundlich, aber obwohl ich der Dame gesagt habe, dass mehrere Club Deluxe Zimmer buchbar sind, hat man mir ein Club Zimmer angedreht. Also ging es vom Club Zimmer wieder zur Rezeption und nach einem kurzen Gespräch mit einer Managerin von dort in ein Club Deluxe Zimmer. Hyatt Diamond heißt ja, das beste verfügbare Zimmer. Man darf sich nicht ärgern, man muß es sportlich nehmen!

Das Zimmer war groß, sauber, aber ein wenig seltsam eingerichtet und hat seine beste Zeit bereits hinter sich. Für den Preis war es ok, aber in Peking gibt es eine riesige Konkurrenz in diesem Segment, ob das Zimmer da noch mitkommt bezweifle ich.

Der Club war ein echter Grand Hyatt Club. Riesig, gute Auswahl bei Evening Spread und nettes Frühstück.

Fazit: Die Leistung war ok, aber es gibt so viele Alternativen.

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