Review einer Ritz-Carlton Suite im Ritz-Carlton Bali Nusa Dua …

Bei meinem Review des Alila in Uluwatu (NEVER AGAIN: Alila Villas Uluwatu Bali – Villa) habt ihr ja richtig mitgelitten. Für mich ging es dann mit dem Ritz-Carlton in Nusa Dua besser und entspannter weiter.

Nusa Dua ist eigentlich relativ eben. Hier beim Ritz-Carlton beginnen aber die großen Klippen, die sich dann bis Uluwatu ziehen. Die Nachbarschaft teilt man sich mit Bali Hilton oder Kempinski. Die Gegend selbst ist von den großen Hotelanlagen geprägt. Party, Restaurants oder Geschäfte wie bei Sanur, Seminyak oder Kuta braucht man nicht erwarten. Hier sind die Mega-Resorts angesiedelt.

Der erste Eindruck des Ritz-Carlton Bali war mal gigantomanisch. Man kommt da bei der oberen Lobby an (eine der oberen Lobbys) und dort ist der Check-in. Vor einem erstreckt sich die riesige Anlage. Man kann sich das so vorstellen. Der Check-in ist auf der Oberseite der Klippe. Dann sind runter mehrere Etagen Restaurants. Schließlich gibt es auf dem Niveau des Meeres 300 Suiten und irgendwann ist man beim Pool und Meer. Dazwischen befinden sich nochmals Restaurants, der Club, Kids-Club und Fitnesscenter.

Der Check-in war super freundlich, aber ein wenig unbeholfen. Zunächst hat man mal meine Reservierung nicht gefunden. Der Mitarbeiter ist dann draufgekommen, dass meine Unterlagen wahrscheinlich beim Elite Desk sind. Er hat mich dann an einen Schreibtisch gebeten und da meinen Check-in erledigt. Die Titanium Benefits hat man erklärt. Als Upgrade gab es eine Ritz-Carlton Suite im vorderen Gebäude mit direktem Zugang zum Pool. Leider ist der Club Zugang kein Elite Benefit bei Ritz-Carlton und so habe ich mir den gekauft.

Dann hat mich der Mitarbeiter geschnappt und es ging zu meiner Suite. Eigentlich wollte ich mir die selbst suchen, aber er hat gemeint, die würde ich nie finden. Das kann ich jetzt bestätigen. Zunächst also war der Weg einmal runter, dann nochmals Lift umsteigen und ganz hinunter zur untersten Lobby. Dort war eine Art Golfcart Bahnhof. Ich habe ihn gebeten, ob wir nicht gehen könnten und so hat er mich bis zu meiner Suite ganz vorne am Strand begleitet. Daneben hat er mir das Resort erklärt. War ein sehr freundlicher Check-in und ein echt weiter Weg bis zu meiner Suite. Die enormen Ausmaße des Hotels sind erst ersichtlich geworden. Ein reines Suiten Hotel mit 300 Suiten, das benötigt schon Platz.

Das mehrfache Upgrade in eine Ritz-Carlton Suite mit Pool Zugang hat mir wirklich gut gefallen. Zunächst war mal ein riesiger Kleiderschrank. Dann kam das Schlafzimmer und das Wohnzimmer. Angehängt waren nochmals ein Schrankraum und ein Badezimmer. Hat man alle Türen im Schlafzimmer zugemacht, dann war man komplett vom Hotel abgeschnitten. Direkt vom Wohnzimmer ging es auf eine große Terrasse und den Einstieg in den Pool (Ein Mega-Pool für ca. 6 Suiten). Eine sehr leise Klimaanlage hat die Suite auf Kühlschrank Temperatur gehalten. Zwei Badezimmer sind immer toll. Alles war in einem guten Zustand, sehr sauber und auf die Details (Blumen, Obst, Amenities usw.) hat man sehr gut geachtet. Das Internet war flott und das Zimmer hat funktioniert. Die Suite war sehr leise. Es war jetzt kein Design Meisterstück, aber wirklich angenehm. Von dem sehr großen guten Bett schwärme ich noch immer. Irgendwie hat man es geschafft, eine Suite eines asiatischen Stadthotels direkt ans Meer zu bringen. Also keine Remote Island Geschichte, sondern eine funktionierende Suite am Beach.

Über die Ausmaße des Hotels muss ich mal was sagen. Das Hotel hat Las Vegas Dimensionen. Es gibt nur Suiten und davon 300. Das ist also ein Mega-Hotel. Um die Wege zu vereinfachen gibt es ein System von Golfcarts. Die Anlage ist also durchzogen von großen Golfcart Autobahnen. Die sind jetzt leider nicht wirklich wunderschön. Geht man in der Mitte der Anlage hat man jedoch sehr schöne Spazierwege durchs Resort. Von meiner Suite zum Ausgang des Hotels würde ich zu Fuß mit Lift locker flotten Schrittes über 20 Minuten schätzen. Man ist also in dem Hotel drinnen. Schnell mal rausgehen geht praktisch gar nicht. Deswegen sei auch Club Zugang jedem empfohlen.

Die Hardware des Hotels ist ganz stark. Es gibt ein großes Fitnesscenter. Die Suiten der unteren Etagen haben jeweils einen Pool. Es gibt nochmals den großen Resort Pool. Der Club hat auch noch einen Pool. Der Strand ist extrem breit und aufgrund der Gegebenheiten menschenleer. Man kommt dort als Nicht-Hotelgast realistisch nicht hin. An dem Strand sind eigentlich nur Ritz-Carlton Gäste. Das Resort hat eine riesige Anzahl an Bars und Restaurants.

Der Club war super. Es war so ein eigenes Gebäude mit Pool in der Mitte des Resorts. Das Personal war äußerst umgänglich und hat mich immer persönlich angesprochen. Den ganzen Tag hat man ein exzessives Buffet geboten. Der Evening Spread hatte was von Hotel Restaurant Buffet. Das Frühstück war riesig. Man hat dann noch Cocktails gemixt und ständig gab es einen Wechsel des Angebots. Also kulinarisch haben die sehr was drauf gehabt. Der Club Pool Bereich war mir ein wenig zu klein, aber ich hatte meinen eigenen Pool. Weil man im Ritz-Carlton so abgeschieden ist, würde ich den Club immer dazu nehmen.

Das Personal war super freundlich und hilfsbereit. Im Club wurde ich immer namentlich angesprochen.

Das Hotel bedient stark die Wünsche chinesischer Gäste. Die mögen keine Spaziergänge und fahren Golfcarts. Die gehen nicht so gern schwimmen und machen am Meer nur ein paar Fotos. Dafür muss die Küche und die Hardware stimmen. Design ist jetzt nicht so das große Thema.

Zwei Kritikpunkte habe ich. Die obere Lobby ist denkbar schlecht gestaltet. Die ist chaotisch und eigenartig. Ein wenig mehr könnte man sich um den Garten kümmern. Die Anlange war nicht ungepflegt, aber da geht in Bali sicher mehr. Gerade die Golfcart Autobahnen fand ich nicht sehr reizvoll.

Beim Ritz-Carlton kann man ein Stadthotel, dass man einfach ans Meer gestellt hat, erwarten. So Remote Island oder Bali Feeling muss nicht unbedingt aufkommen. Man bekommt aber eine sehr gute Hardware. Die Suite war super und äußerst angenehm. Die Recognition war vorbildlich. Der Club ist kulinarisch wirklich lecker aufgestellt gewesen. Mich persönlich haben die Dimensionen ein wenig überfordert.

Diners Vintage Karte im ersten Jahr kostenlos!
+ kostenloser Zugang zu 850 Lounges
(bei 3 600 Euro Umsatz im Jahr; maximal 24 Besuche)
+ riesiges Versicherungspaket
+ auch für Deutschland
+ erstes Jahr kostenlos!
KOSTENLOS NUR MIT PROMO CODE: "BOARDING" (im Antrag)

Promo Page (Deutschland)
Promo Page (Österreich)

BoardingArea