Review einer Astor Suite im St. Regis New York …

Es gibt so Hotels, die muss man mal gemacht haben. Das St. Regis New York stand schon länger auf meiner Wunschliste. Es ist mal der Namensgeber der St. Regis Hotels in der Marriott Kette und es hat eine wirklich sehr spannende über hundertjährige Geschichte (Wikipedia).

Das St. Regis ist so wie das Park Hyatt (Review) mit Steuern und Destination Fee (50 USD) so ein New Yorker 1 000 Euro Hotel. Die Preise sind da in irgendwelchen astronomischen Höhen angekommen. Da wirken im Vergleich Hotels in Paris, London und Mailand wie Strandhotels in Caorle, Bibione oder Jesolo. Der Einsatz von 70 000 Marriott Rewards Punkten pro Nacht war damit klar.

Die Lage ist mal extrem toll. Man wohnt an der 5th Avenue gleich oben am Central Park. Das ist absolutes Zentrum von New York. Zentraler kann man in New York gar nicht mehr residieren.

Beim ersten Eindruck ging es sehr gut weiter. Beim Betreten merkt man in einem traditionellen Haus aus 1904 angekommen zu sein. Diese kleine historische Lobby hat mir wirklich gut gefallen. Einzig und allein standen da extrem viele Mitarbeiter in der Lobby rum, die aber bis auf die Herrschaften an der Rezeption scheinbar keine Aufgabe gehabt haben. Der Check-in war super freundlich. Als Bonvoy Titanium Mitglied gab es eine Astor Suite (= unterste Suite Kategorie).

Die Suite war eine sehr klassische Suite mit Wohnzimmer, Schlafzimmer und eineinhalb Badezimmern. Sie war nicht riesig, aber hatte eine ordentliche Größe. Mich selbst würde ich so nicht einrichten, aber ich mag diesen speziellen Luxushotel Stil. Alles war absolut sauber, in einem perfekten Zustand und auf die Details hat man überaus geachtet. Die Reinlichkeit muss man wirklich loben. Die Suite war jetzt nicht mehr ganz modern, aber sie war vollkommen perfekt geputzt. So etwas liebe ich. Bei der Aussicht musste ich Abstriche machen. Die meisten Zimmer des St. Regis schauen auf das Nachbarhaus. Nur die schmälere Seite blickt auf die 5th Avenue. Insgesamt hat die Suite wirklich sehr gepasst. Das St. Regis hat aber noch viel mehr speziellere und aufwendigere Suiten.

Es hat sich dann auch gleich die super nette Fr. Butler vorgestellt. Für die hatte ich eigentlich keine Aufträge. Einzig und allein meine Reinigung habe ich ihr mitgegeben. Wenn man was gebraucht hat, dann war die Reaktionszeit mit ein paar Minuten extrem flott.

Das St. Regis hat so ein Konzept des ständigen Housekeepings. Geht man länger raus, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das Zimmer neu gemacht ist. Wenn ein Hotel das macht, dann taugt mir das schon sehr.

Sehr angenehm war, dass man sehr rasch aus dem Trubel vor der Tür in einer absolut beruhigten Zone ist. Weil die Zimmer sehr groß sind und man viele Suiten hat, sieht man im Hotelbereich weitgehend keine Menschenseele.

Service ist in US Hotels immer so ein Thema. Alles rund um die Herren beim Eingang und in den Restaurants kann man im St. Regis schon auch auf sehr seltsame Mitarbeiter stoßen. Da sind viele Leute schwer unterbeschäftigt, aber sehr von sich überzeugt. Ein Kellner hat sich im Restaurant selbst einfach einen höheren Tip auf die Rechnung geschrieben. Rechnung nachträglich zu verändern finde ich äußerst gewagt. Das St. Regis hat eigentlich ein Limousinenservice. Das wurde mir verweigert, weil ich eine Tasche in der Hand hatte. Im Hotelbereich selbst, also alles so Rezeption, Housekeeping und Butler sind überaus höflich und freundlich.

Das St. Regis verlangt eine 50 USD Destination Fee. Das ist so ein US Hotel-Thema. Man zahlt 50 USD, erhält dafür einen Restaurant Credit (50 USD), Laundry Service Credit (50 USD), Chauffeur Service (man wird nur abgesetzt), Internet und Telefonate und dann noch Museumstickets. Wenn man das alles nutzt, ist das eigentlich ein nettes Package. Das Problem war aber ein absolutes Chaos auf der Rechnung. Die Posten waren fehlgebucht und beim Check-out nicht runtergenommen. Der Gast vor mir beim Check-out hatte die gleichen Problem und auch der Gast nach mir. Alle hatten Destination Fee Beträge falsch auf der Rechnung. Wenn man das administrativ nicht schafft, dann darf man so eine Gebühr einfach nicht verlangen. Dass die Leute die Destination Fee auch benutzen ist aber das gute Recht.

Das St. Regis ist eben ein sehr historisches Hotel. Viele Einrichtungsteile sind noch erhalten und nicht wegrenoviert. Die Hardware ist deswegen nicht hypermodern. Man hat ein großes Fitnesscenter in einer hohen Etage mit View auf die 5th Avenue. Die King Cole Bar – bekannt aus Filmen und wo man die Bloody Mary erfunden hat – erfreut sich großer Beliebtheit. Das wars dann auch schon mit der Hardware.

Für das Marriott Titanium Frühstück bekommt man einen 100 USD Credit pro Zimmer. Das Frühstück im Restaurant fand ich cool, kulinarisch ganz gut aber nicht überragend. Alternativ wäre auch Roomservice Frühstück dabei gewesen.

Im St. Regis muss man schon mal geschlafen haben. Dieses historische Ambiente ist sehr sehenswert. Die extreme Sauberkeit und der Zustand hat mir sehr imponiert. Von der Location her, kann man in New York nicht besser residieren. 70k Punkte pro Nacht kann man da schon investieren. Ist schon spaßig ;)

Der Aufenthalt war natürlich vor dem Ausbruch von Covid-19!

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