In einem nicht-rechtskräftigen Urteil wird die Forderung einer Tarifdifferenz untersagt …

Derzeit wird von vielen Airlines nur ein Rumpfflugplan aufrecht erhalten. Die Folge sind eine Unmenge an Stornierungen. Bei den Flugstreichungen gibt es dann laut Fluggastrechteverordnung drei Möglichkeiten: Rückzahlung, Gutschein oder auch die Möglichkeit der Umbuchung.

Die Airlines wollen Gutscheine ausstellen. Rückzahlung ist nicht so beliebt und wird erschwert. Bei der Umbuchung auf einen späteren Zeitpunkt verlangen viele Airlines die Preisdifferenz.

Schauen wir uns mal die Fluggastrechteverordnung zu den Umbuchungen an:

“c) anderweitiger Beförderung zum Endziel unter vergleichbaren Reisebedingungen zu einem späteren Zeitpunkt nach Wunsch des Fluggastes, vorbehaltlich verfügbarer Plätze.”

Hier lesen wir von keinem Aufpreis oder Differenzbetrag.

Dr. Böse – wir kennen ihn und die Kanzlei Franz von der Letzter-Flug-Verfallen-Lassen Geschichte mit Lufthansa – hat nun einen Fall gegenüber Lufthansa vertreten. Hier hat man für die Umbuchung eines gestrichenen First Fluges einen Aufpreis von 3 000 Euro verlangt.

Hier hat es nun eine Entscheidung gegeben:

“LG Köln: Aufzahlungsverlangen ist zu unterlassen
Das LG Köln bestätigt die Rechtsauffassung zum klaren Wortlaut der Verordnung und untersagt Lufthansa, im Falle annullierter Flüge für eine Umbuchung einen Aufpreis zu verlangen. … Die einstweilige Verfügung wird derzeit zugestellt und ist ab dann für Lufthansa bindend. Verlangt Lufthansa dennoch danach noch eine Zuzahlung für eine Umbuchung, kann gegen die Lufthansa ein Ordnungsgeld festgesetzt werden. Die Entscheidung im Eilverfahren ist lediglich vorläufig und kann von Lufthansa noch angegriffen werden.”

Der sehr lesenswerte Blogbeitrag mit dem Urteil bei Dr. Böse: LG Köln: Nach Annullierung darf Lufthansa für Umbuchung keine Zahlung verlangen

Wir haben in der Zeit vor Covid-19 doch sehr viele First Deals gesehen. Die Flüge finden gerade alle nicht statt. Eine Umbuchung würde bei den First Deals eine extreme Tarifdifferenz erzeugen. Hält das Urteil, dann sollte es eine positive Richtungsentscheidung für Umbuchungen ohne Tarifdifferenz darstellen.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig!


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