Review: Park Hyatt Melbourne

Als Nutzer von Goldpassport hat man 2014 zwei massive Entwertungen erlebt: 6000 Punkte braucht man jetzt für ein Upgrade in eine Suite für eine Nacht. Früher konnte man vier Nächte mit 6000 Punkten upgraden. Und eine neue Punkte Kategorie wurde eingeführt. Kurze Zeit später hat man aber auch Cash&Points und die My Elite Rate kreiert. Das Park Hyatt Melbourne hat eine gute Verfügbarkeit mit der My Elite Rate und damit konnte ich den Zimmerpreis um 20% senken. Warum keine Daily Rate mit 6000 Punkte Suite Upgrade? Das Hotel verfügt über riesige Deluxe Zimmer und eigentlich sollte ich ja als Hyatt Diamond das beste verfügbare Zimmer bekommen. Das Risiko habe ich gewagt.

Der Check-in war auf Deutsch. Das ist witzig, wenn Mitarbeiter den Akzent bemerken und dann die Sprache wechseln. Als Hyatt Diamond Upgrade gab es ein Deluxe Zimmer, mit Club Zugang und Restaurant Frühstück zusätzlich zu den üblichen Hyatt Diamond Geschenken. Das Angebot einer Begleitung zum Zimmer habe ich dankend abgelehnt.

Hotelmarken haben immer Gemeinsamkeiten. Intercontinental und St. Regis sind mit schweren Möbeln, viel Stoff, vergoldeten Griffen ausgestattet. Ohne die Hotelmarke zu kennen kann ich schon sagen, wo denn das Hotel wahrscheinlich hingehören wird. Das Park Hyatt Melbourne passt jetzt nicht vollkommen in die Kette Park Hyatt. Eher erinnert es an ein St. Regis oder Intercontinental. Diese zwei Hotelmarken sind ja nicht schlecht und das soll nicht abwertend klingen, aber das Design geht eher von Park Hyatt weg. Sollte ich das Hotel zuordnen, ohne die Marke zu kennen, würde ich wahrscheinlich falsch liegen.

Das Deluxe Zimmer war ein Executive Zimmer bzw. eine Junior Suite. Sehr gut gefallen hat der Ausblick auf Melbourne. Ein gutes Zimmer braucht auch eine gute Aussicht.

Das Park Hyatt Melbourne hat eine Spezialität: Es besitzt als Park Hyatt eine Club Lounge. Jetzt bin ich ja im Grand Hyatt Melbourne gewesen und war froh wieder Zugang zu einer echten Club Lounge zu haben. Ruhige Stimmung, nettes Personal, ein ausgezeichneter Evening Spread, ja so stellt man sich einen Hotel Club vor. Wenn man, wie im Fall des Park Hyatt Melbourne, dann auch noch das Frühstück im Restaurant am nächsten Morgen hergibt überzeugt man sehr.

Fazit: Sehr gerne wieder, wenn es denn nicht so weit weg wäre.

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Review: Grand Hyatt Melbourne

Für Liebhaber von Suiten ist Goldpassport ein tolles Programm. Mit 6000 Punkten kann man jede Daily Rate für eine Nacht in eine Suite verwandeln. Früher waren es noch vier Nächte für 6000 Punkte, aber Hyatt hat leider diesen Teil von Goldpassport entwertet. Die Folge ist jetzt natürlich, dass ich als Hyatt Diamond relativ wenig Anreiz zu einer Requalifizierung mit 50 Nächten habe, sondern das mit 25 Aufenthalten mache. Die Reservierung habe ich einmal durch meine persönliche Hyatt Betreuerin (Private Line) erneut buchen lassen, da sich der Preis verringert hat. Prinzipiell sollte man bei stornierbaren Aufenthalten immer schauen, ob sich der Zimmerpreis nicht verringert hat und gegebenenfalls neu buchen. Warum neige ich dazu, eher früher zu buchen? Die 6000 Punkte Suiten sind manchmal schnell ausgebucht, da ja nur die unterste Kategorie reserviert werden kann. Hat man aber einmal eine, dann muss man sie bei einer erneuten Reservierung mit einem niedrigeren Preis nicht hergeben.

Der Check-in war freundlich. Ein Manager hat sich vorgestellt und mir mitgeteilt, dass ich ein weiteres Upgrade in eine Ambassador Suite bekommen hätte. In diesem Augenblick war mir das gar nicht so bewusst, dass das eigentlich ein hervorragendes Upgrade war. Klar gab es als Hyatt Diamond Internet, 1000 Punkte und Club Zugang. Als Geschenk nehme ich meistens die 1000 Punkte, da ja sowieso in einer ordentlichen Suite (so wie auch hier) Süßigkeiten, Getränke und Wein warten. Wie viele Flaschen Wein soll ich an einem Abend trinken? Evening Spread im Club + Wein in der Suite + Wein als Diamond Geschenk wäre doch ein wenig viel an einem Abend ;)

Diese Suite hat wirklich gut gefallen. Toll eingerichtet, makellos und sauber. Auf Details hat man geachtet. In einer Suite erwarte ich Süßigkeiten, Blumen, Snacks, Obst, Mineralwasser, Magazine und Wein (den ich dann nicht trinke). Aufgabe erfüllt! Ein Highlight war  natürlich der Ausblick auf Melbourne.

Auch die Lage des Hotels ist hervorragend. Man ist in der Mitte des Geschehens.

Die Club Lounge war nicht so toll. Der Evening Spread war ok, aber sehr überlaufen. Das passt so gar nicht zu einer Club Lounge. Das Frühstück in der Club Lounge war schlecht. Es hat keine Kaffeemaschine funktioniert, keine richtige Auswahl, alles ein wenig schlampig und auch wieder sehr viele Gäste.

Fazit: Tolle Lage. Tolles Upgrade. Tolle Suite. Aber ich wurde kein Fan dieser Club Lounge.

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Review: Qantas Domestic Business Lounge Canberra

Qantas fährt in Australien eine doppelte Lounge Politik. An großen Flughäfen (Brisbane, Melbourne, Sydney und Canberra) gibt es zwei Qantas Lounges. Eine für die bezahlten Qantas Club Gäste und eine richtige Business Lounge. In den meisten Städten Australiens gibt es aber nur einen Qantas Club für alle. Der Qantas Club in Canberra war relativ voll. Die Business Lounge war hingegen ausgestorben, gut dass ich ein Business Ticket hatte und in die Business Lounge durfte. Die Lounge selbst hat gut gefallen. Sehr modern eingerichtet und ein interessantes Angebot.

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Review: Hyatt Hotel Canberra (a Park Hyatt Hotel)

Das Hyatt Hotel Canberra ist ein historisches Hotel und stark mit der Geschichte Canberras verwoben. Das wollte ich mir ansehen. Ich wiederhole mich, aber mit 6000 Punkten eine Reservierung mit einer Daily Rate in eine Suite umzuwandeln ist eines meiner Lieblingsfeatures von Goldpassport. Ganz einfach funktioniert das mit meiner Hyatt Diamond Private Line Betreuerin. Einfach eine Email schicken und die Reservierung mit Upgrade wird durchgeführt.

Der Check-in war freundlich, man hat mich auch in die Suite geführt, da der Weg nicht so einfach zu finden war. Klar gab es die klassischen Hyatt Diamond Geschenke. Diese Suite war aber jetzt nicht so toll. Sie war schon schwerer benutzt und nicht mehr in einem guten Zustand. Das Badezimmer war nicht so sauber, wie man das eigentlich erwartet. Für mich war klar: Zimmerwechsel! Man hat sich entschuldigt und natürlich durfte ich in eine andere Suite ziehen. Man hätte mir noch eine Executive Suite angeboten, aber es wurde dann doch eine renovierte Park Suite. Als Entschuldigung gab es Wein und Schokolade. Solche Fehler können schon passieren, es ist dann immer auch die Frage, wie ein Hotel damit umgeht. Das Hyatt Canberra hat das gut gelöst.

Die Suite war ganz angenehm. Sie hatte den Blick auf die Park- und Grünanlagen Canberras.

Canberra ist eine Gartenstadt und man braucht eigentlich ein Auto. Auch um das Hyatt gibt es keine einzige Möglichkeit etwas zu kaufen. Eine Club Lounge ist deswegen auch eine sehr gute Idee. Das Hotel war relativ voll und viele Gäste hatten auch Zugang zur Club Lounge. Die Lounge war aber komplett überlastet. Es gab am Abend keine Sitzplätze mehr, das freundliche Personal konnte die vielen Gäste einfach nicht mehr bedienen. Evening Spread und Frühstück waren nicht wirklich empfehlenswert. Angesichts der gut gebuchten Restaurants mit riesigen Buffets, war die Club Lounge ein wenig halbherzig geführt.

Das Hotel besticht durch die historische Substanz, die Lage in diesem wunderschönen Park und die sehr entspannte Stimmung in Canberra. Auch das Personal war sehr angenehm. Ich habe mich schon wohlgefühlt.

Fazit: Ja, ich würde das Hotel wieder besuchen. Es gibt auch nicht wirklich viele Alternativen in Canberra. Ich denke mir aber, dass in diesem Hotel noch viel Potential schlummert.

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Review: Park Hyatt Sydney

Ich liebe die Marke Park Hyatt. Und das Park Hyatt Sydney hat mich schon länger interessiert. Mit einer Best Rate konnte man den Preis doch stärker reduzieren, er war aber trotzdem noch immer anspruchsvoll ;) Upgrade in eine Suite konnte ich keines drauflegen, da dieses Hotel keine 6000 Punkte Upgrades oder Diamond Upgrades akzeptiert. Es ist von diesem Teil von Goldpassport ausgenommen. D. h. als Hyatt Diamond bekommt man das beste verfügbare Zimmer, auch nicht schlecht.

Mit der Schnellbahn ging es vom Flughafen bis Circular Quay und von dort ist das Park Hyatt nur einen kleinen Spaziergang entfernt. Es war ein wunderschöner Herbsttag und ich bin den Weg zu Fuß gegangen. Den Eingang zu finden war nicht ganz einfach, da man um das Hotel herumgehen muß und der Eingang von der Promenade ein wenig versteckt ist. Die Herren beim Empfang haben mich nicht wirklich wahrgenommen und haben sich weiter unterhalten. Ich bin aber an diesen Herren vorbei in das Hotel zur Rezeption gegangen. Dann wurde es ein wenig seltsam, da ein Herr vom Eingang gelaufen gekommen ist und mich gefragt hat, wer ich bin und was ich hier mache. So: Jemand steht mit einem Koffer an der Rezeption vor einer Rezeptionistin. Was werde ich dort wohl machen? Es war wirklich ein wenig absurd. Die Dame am Check-in hat dann das Gespräch wieder geordnet. Man hätte schon auf mich gewartet und es gäbe ein Diamond Upgrade in einen Opera Deluxe Room. Sie hat mich auch gleich mitgenommen und den Check-in am Zimmer gemacht. Einige Minuten danach hat sich sofort das Butler Team vorgestellt, aber ich möchte normalerweise niemanden in meinem Gepäck und brauche so etwas auch nicht. Eine Ausnahme gibt es: Die St. Regis Butler bringen Getränke ;)

Das Upgrade war toll. Das Zimmer könnte man locker als Junior Suite bezeichnen. Es war in einem perfekten Zustand, sehr sauber und man hat auf Details geachtet. Grandios war natürlich der Ausblick.

Zwei Dinge haben mich ein wenig irritiert und haben so gar nicht gepasst. Das Hotel hat einen wunderschönen Pool mit Blick über den Hafen und Opernhaus, aber es gab keinen abgestellten Mitarbeiter. Ich wollte schwimmen gehen, aber es hat keine Handtücher mehr gegeben und die Anlage war ein wenig verwahrlost. Es gab ein Service Telefon, dort habe ich Handtücher bestellt. Erst nach einem nochmaligen Anruf eine halbe Stunde später, ohne Übertreibung, hat es endlich Badetücher gegeben.

Das Frühstück war jetzt nicht der große Renner. Man hat Obst in einem Kühlschrank offen gleich neben Lachs und Schinken gelagert. Die Melone schmeckte dann natürlich auch nach Lachs und Schinken. Die Auswahl war jetzt nicht so aufregend. Das Service war sehr locker, extrem langsam und unpassend unterwegs. Hätte ich es bezahlt, hätte ich mich geärgert.

Fazit: Tolles Upgrade. Tolle Lage. Toller Ausblick. Ich würde sofort wieder ein Zimmer dort buchen. Aber es ist aber nicht alles Gold, was glänzt.

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