1000 Places of Interest – 83 Canberra (Australien)

Fans von Planstädten kommen in Canberra voll auf ihre Kosten. Zwischen Canberra und Melbourne gelegen hat sich Australien dort im Nirgendwo in den letzten 100 Jahren eine Hauptstadt errichtet. Was sofort auffällt ist die Weite der Stadt. Normalerweise verdichtet sich eine Stadt zum Zentrum hin, bei Canberra ist alles sehr locker und unzusammenhängend. Verbunden werden die Teile der Stadt durch riesige Highways, öffentlicher Verkehr ist eher ein Fremdwort und in den Zwischenräumen enorme Parkanlagen. Nicht nur die Anlage der Stadt ist ein Grund sie zu besuchen, sondern auch die Museen die Australien dorthin gestellt hat: National Gallery of Australia, National Museum of Australia und Australian War Memorial. Für einen Besuch dieser Stadt gebe ich eine Empfehlung ab!

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Review: Westin Sydney

Für einen kurzen Stop in Sydney habe ich mir das Westin ausgesucht. Die Cash&Points Verfügbarkeit ist großartig und verglichen zum echten Preis eine gute Wahl. Bei manchen Hotels ahnt man schon, dass ein SPG Platinum Upgrade schwierig werden könnte. Um Probleme zu verhindern, habe ich eine Anfrage für ein Suite Upgrade (SPG 50 Nights) draufgelegt.

Der Check-in war ein wenig seltsam. Die Herren beim Eingang haben mich keines Blickes gewürdigt. Die Dame an der Rezeption hat sehr lange, wirklich lange, gebraucht. Warum, ist mir ein wenig schleierhaft. Ich liebe Hotels in denen meine Kreditkarte durchgezogen wird und ich meinen Schlüssel bekomme. Ein wirklich schneller Check-in liegt bei unter einer Minute, davon war man sehr weit entfernt. Schlußendlich gab es dann auch die Keycards für meine Suite.

Diese Suite hatte ein klitzekleines Problem, sie lag auf der Ebene des Daches des Nebenhauses und hatte genau die Aussicht auf die Klimaanlage. Für mich war klar, Zimmerwechsel. Ich habe zwar immer Ear Plugs mit, aber damit war die Angelegenheit nicht lösbar. Die Dame an der Rezeption war ein wenig überfordert, sie wollte mir zunächst Ohropax schicken, aber das habe ich abgelehnt. Ich werde sicher in keiner Suite die ganze Zeit Ohropax tragen. Es ging zu Rezeption, wo sich ein Manager entschuldigt hat und es eine andere Suite in einer höheren Etage gab. Dieses Geräusch war dann auf dieser Höhe nicht mehr so unangenehm. Lärm ist nach Sauberkeit und Tierproblemen in einem Zimmer mein dritthäufigster Umzugsgrund. Prinzipiell rate ich schon bei solchen Problemen einen Umzug zu verlangen. Konstruktionsbedingter Lärm kann genauso wie Ungeziefer nicht während eines Aufenthaltes beseitigt werden.

Diese zweite Suite war ganz in Ordnung.

Über Executive Club und Frühstück kann ich nichts sagen, da ich dann schon wieder weg war.

Fazit: Klar kann man einem Gast diese Suite unterjubeln und schauen was passiert.

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Review: Park Hyatt Melbourne

Als Nutzer von Goldpassport hat man 2014 zwei massive Entwertungen erlebt: 6000 Punkte braucht man jetzt für ein Upgrade in eine Suite für eine Nacht. Früher konnte man vier Nächte mit 6000 Punkten upgraden. Und eine neue Punkte Kategorie wurde eingeführt. Kurze Zeit später hat man aber auch Cash&Points und die My Elite Rate kreiert. Das Park Hyatt Melbourne hat eine gute Verfügbarkeit mit der My Elite Rate und damit konnte ich den Zimmerpreis um 20% senken. Warum keine Daily Rate mit 6000 Punkte Suite Upgrade? Das Hotel verfügt über riesige Deluxe Zimmer und eigentlich sollte ich ja als Hyatt Diamond das beste verfügbare Zimmer bekommen. Das Risiko habe ich gewagt.

Der Check-in war auf Deutsch. Das ist witzig, wenn Mitarbeiter den Akzent bemerken und dann die Sprache wechseln. Als Hyatt Diamond Upgrade gab es ein Deluxe Zimmer, mit Club Zugang und Restaurant Frühstück zusätzlich zu den üblichen Hyatt Diamond Geschenken. Das Angebot einer Begleitung zum Zimmer habe ich dankend abgelehnt.

Hotelmarken haben immer Gemeinsamkeiten. Intercontinental und St. Regis sind mit schweren Möbeln, viel Stoff, vergoldeten Griffen ausgestattet. Ohne die Hotelmarke zu kennen kann ich schon sagen, wo denn das Hotel wahrscheinlich hingehören wird. Das Park Hyatt Melbourne passt jetzt nicht vollkommen in die Kette Park Hyatt. Eher erinnert es an ein St. Regis oder Intercontinental. Diese zwei Hotelmarken sind ja nicht schlecht und das soll nicht abwertend klingen, aber das Design geht eher von Park Hyatt weg. Sollte ich das Hotel zuordnen, ohne die Marke zu kennen, würde ich wahrscheinlich falsch liegen.

Das Deluxe Zimmer war ein Executive Zimmer bzw. eine Junior Suite. Sehr gut gefallen hat der Ausblick auf Melbourne. Ein gutes Zimmer braucht auch eine gute Aussicht.

Das Park Hyatt Melbourne hat eine Spezialität: Es besitzt als Park Hyatt eine Club Lounge. Jetzt bin ich ja im Grand Hyatt Melbourne gewesen und war froh wieder Zugang zu einer echten Club Lounge zu haben. Ruhige Stimmung, nettes Personal, ein ausgezeichneter Evening Spread, ja so stellt man sich einen Hotel Club vor. Wenn man, wie im Fall des Park Hyatt Melbourne, dann auch noch das Frühstück im Restaurant am nächsten Morgen hergibt überzeugt man sehr.

Fazit: Sehr gerne wieder, wenn es denn nicht so weit weg wäre.

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Review: Grand Hyatt Melbourne

Für Liebhaber von Suiten ist Goldpassport ein tolles Programm. Mit 6000 Punkten kann man jede Daily Rate für eine Nacht in eine Suite verwandeln. Früher waren es noch vier Nächte für 6000 Punkte, aber Hyatt hat leider diesen Teil von Goldpassport entwertet. Die Folge ist jetzt natürlich, dass ich als Hyatt Diamond relativ wenig Anreiz zu einer Requalifizierung mit 50 Nächten habe, sondern das mit 25 Aufenthalten mache. Die Reservierung habe ich einmal durch meine persönliche Hyatt Betreuerin (Private Line) erneut buchen lassen, da sich der Preis verringert hat. Prinzipiell sollte man bei stornierbaren Aufenthalten immer schauen, ob sich der Zimmerpreis nicht verringert hat und gegebenenfalls neu buchen. Warum neige ich dazu, eher früher zu buchen? Die 6000 Punkte Suiten sind manchmal schnell ausgebucht, da ja nur die unterste Kategorie reserviert werden kann. Hat man aber einmal eine, dann muss man sie bei einer erneuten Reservierung mit einem niedrigeren Preis nicht hergeben.

Der Check-in war freundlich. Ein Manager hat sich vorgestellt und mir mitgeteilt, dass ich ein weiteres Upgrade in eine Ambassador Suite bekommen hätte. In diesem Augenblick war mir das gar nicht so bewusst, dass das eigentlich ein hervorragendes Upgrade war. Klar gab es als Hyatt Diamond Internet, 1000 Punkte und Club Zugang. Als Geschenk nehme ich meistens die 1000 Punkte, da ja sowieso in einer ordentlichen Suite (so wie auch hier) Süßigkeiten, Getränke und Wein warten. Wie viele Flaschen Wein soll ich an einem Abend trinken? Evening Spread im Club + Wein in der Suite + Wein als Diamond Geschenk wäre doch ein wenig viel an einem Abend ;)

Diese Suite hat wirklich gut gefallen. Toll eingerichtet, makellos und sauber. Auf Details hat man geachtet. In einer Suite erwarte ich Süßigkeiten, Blumen, Snacks, Obst, Mineralwasser, Magazine und Wein (den ich dann nicht trinke). Aufgabe erfüllt! Ein Highlight war  natürlich der Ausblick auf Melbourne.

Auch die Lage des Hotels ist hervorragend. Man ist in der Mitte des Geschehens.

Die Club Lounge war nicht so toll. Der Evening Spread war ok, aber sehr überlaufen. Das passt so gar nicht zu einer Club Lounge. Das Frühstück in der Club Lounge war schlecht. Es hat keine Kaffeemaschine funktioniert, keine richtige Auswahl, alles ein wenig schlampig und auch wieder sehr viele Gäste.

Fazit: Tolle Lage. Tolles Upgrade. Tolle Suite. Aber ich wurde kein Fan dieser Club Lounge.

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Review: Qantas Domestic Business Lounge Canberra

Qantas fährt in Australien eine doppelte Lounge Politik. An großen Flughäfen (Brisbane, Melbourne, Sydney und Canberra) gibt es zwei Qantas Lounges. Eine für die bezahlten Qantas Club Gäste und eine richtige Business Lounge. In den meisten Städten Australiens gibt es aber nur einen Qantas Club für alle. Der Qantas Club in Canberra war relativ voll. Die Business Lounge war hingegen ausgestorben, gut dass ich ein Business Ticket hatte und in die Business Lounge durfte. Die Lounge selbst hat gut gefallen. Sehr modern eingerichtet und ein interessantes Angebot.

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