Review: Grand Hyatt Berlin

Hyatt ist meine Marke und das bereits seit Jahren. Eines der besten Features ist die Reservierung einer Suite mit Punkten. Hyatt Goldpassport hat da eine sehr interessante Philosophie. Normalerweise würde man nur das beste verfügbare Zimmer bekommen, mit einem 6 000 Punkte Upgrade kann man bereits bei der Reservierung eine Suite sichern. Damit gibt es keine Diskussion über das Upgrade. Die Suite gibt es einfach. Einmal im Hyatt Regency in Kiev (Review) konnte man mir meine gebuchte Suite nicht geben. Irgendein Patriarch der Orthodoxen Kirche ist nicht aus der Suite gegangen ;) Normalerweise mache ich so etwas ;)

Das Grand Hyatt hat ein absolut stilsicheres Design und erinnert viel mehr an ein Park Hyatt als ein Grand Hyatt. Der Service ist immer so eine Sache. Manchmal gerät man an sehr motivierte Mitarbeiter, manchmal eben nicht. Da ist man eben doch kein Park Hyatt.

Der Check-in war freundlich. Es gab ein erneutes Upgrade in eine Kategorie über die gebuchte Suite. Das ist bei Hyatt derzeit normal. Wenn man eine Suite reserviert hat, gibt es für die Hyatt Diamond Kunden oft ein erneutes Upgrade in noch eine höhere Kategorie. Diese Suite war früher die Standard Suite, das Grand Hyatt hat jedoch neue kleinere Suite als Standard Suiten geschaffen.

Diese Suite kannte ich bereits, aber man hat sie vollkommen renoviert. Absolut perfektes modernes Design, hervorragend sauber, gut durchdachte Details. Manche Park Hyatt Hotels sollten sich an dieser Suite des Grand Hyatt ein Vorbild nehmen. Irgendwie hat mich die Suite stark an die sehr coolen Suiten im Grand Hyatt Hong Kong  (Review) erinnert. Als Royal Ambassador bin ich kostenlose Minibars gewohnt. Die deutschen Hyatt Hotels gehen da einen Hyatt Sonderweg, auch in den Suiten gibt es kostenlose Minibars. Als Intercontinental heavy-User gefällt das auch extrem gut.

Die Club Lounge ist die Achillessehne des Hotels. Sie ist zu klein geraten. Das Angebot kommt leider nicht mit den Grand Hyatt Lounges im weltweiten Vergleich mit.

Die Lage des Grand Hyatt ist gut, man ist gleich am Potsdamer Platz. Die Hardware ist hervorragend. Der Pool und Spa in der obersten Etage mit Ausblick über Berlin ein absolutes Highlight.

Fazit: Ein sehr ordentliches Grand Hyatt.

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Review: Grand Hyatt Berlin – Presidential (Maybach) Suite

Eines meiner Lieblingsfeatures von Hyatt Goldpassport ist die Möglichkeit mit 6000 Punkten eine Suite zu reservieren. Das funktioniert auch ohne Hyatt Diamond und ist damit für Reisende ganz interessant, die sich einmal eine Suite leisten möchten. Das Reservieren stellt eine gewisse Schwierigkeit dar, da man eigentlich nur telefonisch diese Upgrades buchen kann. Als Hyatt Diamond auf dem Weg zum Lifetime Diamond habe ich aber eine persönliche Betreuerin und habe zwei Suiten per Email reserviert.

Bei meinem letzten Aufenthalt gab es eine Upgrade Diskussion. Die Rezeption wollte partout nur in ein Club Zimmer upgraden, Club Deluxe Zimmer wurden aber munter verkauft und waren frei. Schließlich bekam ich damals nach einiger Diskussion ein Club Deluxe Zimmer, Diskussionen die mühselig sind und für die man sich auch entschuldigt hat. Das nächste Mal wollte man sich revanchieren. Jetzt war das nächste Mal.

Check-in Zeiten interessieren mich eigentlich nicht mehr, da ich doch einige Nächte in Hotels verbringe und mit einem guten Status ein früher Check-in kein Problem sein sollte und auch nur in Ausnahmen ein Problem bei Hotels darstellt. Der Check-in im Hyatt war freundlich, der Manager des Hotels hat sich vorgestellt und nach einiger Zeit und einem Frühstück im Club gab es meine erste Suite. Auf die zweite Suite mußte ich warten. Im Grand Hyatt Berlin wurde mir schon mehrfach vorgehalten (und auch dieses Mal), dass ich zu früh da bin und schon mehrfach gab es meine Suite erst eine Minute nach der offiziellen Check-in Zeit. Pünktlich wollte ich jetzt die Schlüssel zu meiner zweiten Suite und weil das Hotel ausgebucht war, bekam ich einfach die Präsidenten Suite, auch Maybach Suite genannt. So ein Upgrade ist ja nicht schlecht und diese Suite hat mich immer schon interessiert.

Es ist schwierig, diese Suite zu beschreiben. Grundsätzlich riesig, sehr modern eingerichtet, unberührt, absolut sauber, mit hervorragend ausgearbeiteten Details. Wirklich toll war, dass die Suite für eine ordentliche Party ausgerüstet war und das alles kostenlos war: ein richtig voller Kühlschrank, überall Snacks und Süßigkeiten, Alkohol in rauen Mengen, Champagner und mehrere Flaschen Wein. Ja, da könnte man feiern.

Die Suite mag für Präsidenten sehr praktisch sein, man hat drei Eingänge, mehrere Badezimmer, eine Küche, aber sie ist schon sehr groß. Gut war, dass man das Schlafzimmer extra versperren konnte, da man nicht mitbekommen kann, was sich am anderen Ende der Suite abspielt.

Fazit: Wirklich eine gelungene Suite!

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Review: Indigo Berlin Alexanderplatz

Die IHG Best Price Guarantee ist eine der tollsten Promotions. Finde einen günstigeren Preis und die erste Nacht ist theoretisch kostenlos. Das Indigo Berlin Alexanderplatz war günstiger bei einem Drittanbieter mit Frühstück zu buchen, die IHG App hat einen teuren Preis angezeigt. Das Problematische der IHG Best Rate Guarantee sind die sehr komplizierten und ungenauen Geschäftsbedingungen. Eigentlich wäre das ein Best Price Fall gewesen, war es aber dann nicht. Der Preis für das Doppelzimmer mit Frühstück war bei IHG teurer. Der alternative Anbieter hat sofort Reservierungen ausgestellt und die Stornierungsbedingungen waren gleich. Man hat aber diesen Fall dennoch abgelehnt, da IHG den Zimmerpreis in Einzelzimmer mit Zuschlag für Frühstück für zwei Personen aufgeteilt hat. Das war mir aber in der Iphone App nicht ersichtlich, erst mit der Reservierungs-Email hat man den Preis aufgeschlüsselt gesehen. D. h. ein Zuschlag für eine zweite Person ist nicht ein Teil des Zimmerpreises (Zuschläge sind nicht Teil der Best Rate Guarantee) und der Drittanbieter müsste das Doppelzimmer mit Frühstück billiger anbieten, als IHG das Einzelzimmer ohne Frühstück. IHG Best Rate wird von mir ein wenig wie ein Glücksspiel gesehen, man weiß nie genau warum ein Fall abgelehnt wird.

Der Check-in war wild. Das ganze Hotel ist im Chaos versunken. Eine lange Schlange von Gästen wurde von einer Mitarbeiterin betreut. Kein Priority Check-in weit und breit sichtbar. Nach einer halben Stunde Wartezeit durfte ich dann endlich einchecken. Das ganze war kühl und unfreundlich. Als Upgrade gab es eine sogenannte Executive Suite in der obersten Etage.

Schon beim Weg in die Suite hat sich ein gedrängter Eindruck des Hotels manifestiert. Nirgends war Platz. Auch die Suite hätte ich nicht als Suite bezeichnet. Es war ein größeres Zimmer mit Blick auf den Innenhof und die Jugendherberge. Die Einrichtung war modern, aber weit weg von einem Andaz oder W Hotel. Das große Problem war ein übler Geruch im ganzen Zimmer. Manchmal sind Zimmer lange nicht belegt und während ich ausgegangen bin, habe ich einfach gelüftet. Bei der Rückkehr hat es noch immer gerochen. Einen Tweet später gab es einen Anruf von der Rezeption und die Möglichkeit in eine andere Suite umzuziehen.

Die zweite Suite war zwar genauso klein, hatte aber den wirklich tollen Blick auf den Alexanderplatz und den Fernsehturm. Die Aussicht war grandios.

Das Frühstück am nächsten Tag war leider unbrauchbar, überlaufen und vermeidbar. Ich habe schnell versucht das Weite zu suchen, das wurde mir aber beim Check-out schwer gemacht. Als IHG Platinum Royal Ambassador ist ja das Internet kostenlos. Das wollte man im Indigo Alexanderplatz erst nach einiger Diskussion akzeptieren.

Fazit: Eher nicht wieder, auch wenn die Aussicht grandios ist.

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Review: Intercontinental Berlin

Die Wochenendgutscheine von IHG Ambassador machen Spaß. Zahle die erste Nacht, die zweite Nacht ist kostenlos.

Der Check-in war super. Der Trainee hat gemerkt, dass er Hilfe braucht. Eine zweite Dame hat sofort freundlich übernommen und es gab als Upgrade eine Executive Suite. Natürlich hat man mich auf die Royal Ambassador Vorzüge hingewiesen und man hat mir den Club zu einem vernünftigen Preis angeboten. Jedes Programm ist anders, Intercontinental Royal Ambassador führt oft zu guten Suiten, Club Zugang ist aber nicht garantiert. Hyatt garantiert Club Zugang, gibt aber keine Suiten her. SPG gibt auch den Club aber als Upgrade nur die Standardsuiten.

Diese Suite Kategorie kannte ich schon, wobei diese Suite einen besseren Zustand hatte. Es war eigentlich ein großes Wohnzimmer mit Badezimmer bei dem die Verbindungstür zu einem anderen vollen Zimmer geöffnet wurde. Toll fand ich das Design, die ruhige Lage, die zwei vollen Badezimmer und die zwei vollen kostenlosen Royal Ambassador Minibars.

Im Club des Intercontinental Berlin war ich noch nicht, aber er hat mich wirklich beeindruckt. Es gab ständig qualitativ hochwertiges Essen und Snacks. Evening Spread und Frühstück waren hervorragend, man ist freundlich und höflich bedient worden. Sofort würde ich den Club wieder buchen. Den kann man wirklich nur empfehlen.

Fazit: Sehr guter Club. Gutes Hotel. Gute Upgrades. Die Lage des Hotels muß man mögen.

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