MIETWAGEN Review: Alamo BMW 430i

Ja, ich habe bei Alamo gemietet. Ich wollte es wissen …

Für meine Fahrt von Denver nach Colorado Springs zum House of Miles (Auf nach Colorado Springs zum House of Miles) brauchte ich einen fahrbaren Untersatz. Ein Mietwagen musste in Denver her.

Wer Horror Stories von US Mietwagenfirmen sucht, der sollte sich mal Reviews von Alamo geben. Selten sieht man so eine negative Grundstimmung. Das ist ja regelrechtes Alamo Bashing. Das Netz ist voller Horror Stories. Nach 20 irren Reviews gibt man dann schon mal auf.

Ich bin ja stolzer Besitzer des kostenlosen Top-Tier Status Hertz President’s Circle. Mit einer kleinen Trickserei war der letztes Jahr offen verfügbar: Kostenloser Hertz President’s Circle Status

Hertz war in Denver super teuer und dann habe ich mal die Suchmaschinen angeworfen. Auto Europe hat einen Alamo Mustang zum Preis eines Kleinwagen angeboten. Dazu gab es im Europa Paket alle Versicherungen. Jaja, bei einem Mustang zum Preis eines Kleinwagens konnte ich nicht Nein sagen. Der war echt wirklich billig.

In Denver ging es mit dem Alamo Bus zur Anmietestation. Die war zugegeben ein wenig urig. Ein wenig habe ich da schon gegrübelt, wo ich gelandet bin. Nobel und schön würde ich sie nicht bezeichnen. Es hatte was von Werkstatt oder Händler von gebrauchten Ersatzteilen ;)

Natürlich hatte ich die Papiere nicht ausgedruckt. Ich bin immer papierlos unterwegs. Der Herr war super nett, hat sich die Reservierung rausgesucht und dann zu schmunzeln begonnen. Ich sei ein großer Optimist mit einem Mustang in Colorado fahren zu wollen. Der Mustang wäre für das Wetter nicht wirklich geeignet, aber er könne ihn mir schon geben.

Es war ein wunderbarer Tag. Die Sonne hat geschienen und Colorado hat sich wirklich von seiner absolut bezaubernden Seite gezeigt. Für einen wirklichen Pappenstiel hat er mir ein Upgrade und das Auftanken angeboten. Das war so günstig, da konnte ich den Deal gar nicht ausschlagen. Ein BMW war mir eh lieber, aber auf den Mustang hätte ich auch Lust gehabt.

Er hat den Jungs den BMW holen lassen. Rot wäre jetzt nicht meine bevorzugte Farbe, aber das Auto war wirklich schön. Überrascht hat mich der gute Zustand. Er hatte Leder und wie bei Mietwagen häufig die volle Ausstattung.

Ich bin dann durch die Berge bis Colorado Springs. Der Frühling war schon da und es war super Wetter. Beim Wal-Mart in Colorado ist ein Mann bei seinem Auto gestanden, hat auf die Berge gestarrt und gemeint “The snow is coming”. Ich hab mir noch immer gedacht, was ist mit ihnen. Der Herr beim Autoverleih will mir nur einen Allrad geben, Leute stehen auf dem Parkplatz starren den Berg an und geben irgendwelche Prognosen ab.

Am nächsten Tag war Colorado weiß. Da hat es teilweise 20 cm Schnee gehabt. Der BMW mit der vollen Winterausrüstung und Allrad war dann schon angenehm. Der Herr vom Parkplatz und der Mann von Alamo hatten doch recht gehabt ;)

Die Rückgabe in Denver war vollkommen problemlos. Auto hin, laufen lassen, auf Wiedersehen.

Vor Alamo hatte ich ein wenig Angst und ich habe mich eigentlich schon auf ein übles Auto und Probleme eingestellt. Das war aber eine ausgezeichnete Anmietung und der Preis war eigentlich unglaublich.

Kommentare 15
  1. Cool!
    Obwohl die Emerald Aisle bei National auch nicht übel ist.
    Den status gabs ja letztes Jahr mal gratis.

    Ich hatte mit Alamo bei ca. 10 Anmietungen noch nie Probleme. Hab meistens die kleinste SUV Kategerie gebucht und IMMER ein upgrade bekommen – auch ohne einen Status zu haben. Preis/Leistung sind die oft unschlagbar günstig. Die stations sind wirklich “etwas in die Jahre gekommen” – nett formuliert ;-)

  2. Horror Stories über Alamo kann ich nicht nachvollziehen. Da muss man keine Angst haben. Ich miete fast immer bei denen, schon über 20 Jahre lang und nicht nur in US. Ich habe mit Hertz und co viel mehr Probleme gehabt. Klar, es ist auch mal was, aber alte Autos hatte ich nie, im Gegensatz zu Hertz. National ist auch super, gehört wie Alamo zu Enterprise.

    Manche Leute denken halt, sie können am falschen Ende sparen. In D gebucht, hat man auch alles drin, was man braucht. Inklusive Zusatzversicherungen.

    1. Wobei die OTA Rates für Europa auch sehr oft super sind. Scheinbar sind wir sichere Autofahrer ;) Da kann man gern eine Versicherung schenken, wenn man sie eh nicht braucht. Wir lieben eben unsere Autos ;) Vor allem in Deutschland.

  3. Mit Alamo hatte ich bis jetzt auch nur gute Erfahrungen. Miami hat am Flughafen eine tolle Choice Line mit jungen und wenig benutzten Autos (< 10'000 mi). Bei Hertz deutlich mehr Probleme gehabt, mit Raucherauto, kein Auto verfügbar, …

    1. Ich wollte gar nicht Hertz da mit reinziehen. Hertz war nur so ungleich viel teurer.

  4. Ich kenne beides. Freunde hatten bei Alamo mit Sonderkonditionen zweimal 1A Autos, ich habe als Luxury-car einmal einen zwar fast nagelneuen, dafür aber indiskutablen Mercury bekommen. Habe mir für demnächst bei Budget (da “relativ” billig) einen 7er oder ähnlich gemietet, bin ich auch mal gespannt. Denke der kommt ursprünglich von Avis.

  5. Alamo ist eigentlich toll. Wundert mich, dass es da solche Geschichten gibt. Sie sparen halt an Äußerlichkeiten, die Stationen sind oft nur größere Container, aber solange der Preis und das Auto stimmen würde ich immer wieder bei A. Buchen. Das einzige mal als es daneben war, war in Big Island, Hawaii, wo wir einen absolut besch. Jeep bekommen haben. Aber bei Rückgabe haben sie uns dafür ein paar Extras geschenkt.
    Toll find ich vor allem die Choice Lanes – selbst in der günstigsten Eco haben die fast immer was schönes dabei.
    Wieviel hat denn das Upgrade gekostet?

    1. Viele US Blogger lassen an Alamo auch kein gutes Haar. Es hat mich nur so verwundert, dass die so problemlos waren.

  6. Kann das auch bestätigen. War gerade eine Woche in NZ mit einem Auto von A unterwegs. Freundliche MA, Auto tipp-topp, Rückgabe schneller als ein Fast-Checkout bei Hilton. Viele der wilden Geschichtchen werden wohl von Mietern stammen, die auf unbefestigten Bergstraßen herumfahren und sich dann wundern, dass die Versicherung den Glasbruch nicht zahlt.

    1. Sagen darf man das natürlich nicht ;) Wobei das mit den unbefestigten Straßen gerade bei wilden Zielen (eigentlich sogar schon in Griechenland) ein kleines Problem darstellt. Es gibt Länder, da gibt es nur Schotterstraßen. Da könnte man mit dem Mietauto dann genau nur vom Platz fahren. Aber klar, die Schotterstraßen sind eigentlich immer ausgenommen.

      Blöde Frage, haben die in den USA GPS Tracking ihrer Mietwagen?

  7. Wer ab einem der großen Flughäfen bei Alamo mietet, sollte einen Online-Check-In machen und sich ein “Skip the counter”-Ticket ausdrucken. An manchen Airports spart man sich so erhebliche Wartezeiten.

    1. In MIA kann man z.B., je nach ankommenden Flügen, schon mal zwischen 30 und 120 Minuten in der Schlange stehen. Ein anderer Vorteil ist, dass man sich nicht mit “motivierten” Mitarbeitern rumschlagen muss, die einem noch die ein oder andere Versicherung aufschwatzen wollen.

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