Meine Meinung zur British Airways A380 First von Los Angeles nach London …

Los Angeles (LAX) – London (LHR)
A380 First
British Airways First Sale Ticket: IRRE British Airways First Preise in die USA! First (Return): 1800 Euro!
Champagner: Castelnau (der First Champagner war nicht geladen)
Trip: Auf nach Colorado Springs zum House of Miles

Mit einem wirklich schön günstigen Ticket ging es dann von Los Angeles zurück nach London. Die First von Budapest über London nach Los Angeles kam auf ca. 2 150 Euro, was ja für ein First Produkt ein wirklich netter Preis war. Dazu habe ich natürlich genau die beste British Airways First Variante gebucht, 777 und 747 F sollte man aufgrund der kleinen Sitze eher auslassen.

Der Check-in war sehr flott. Man ist über einen eigenen First Bereich an der Economy Schlange schnell vorbeigekommen. So richtig Informationen gab es eigentlich keine, aber ich wusste, dass man die Qantas First Lounge benutzt.

Die Qantas First Lounge war dann ganz ok. Früher würde ich für diese Lounge nicht zum Airport kommen. Essen und Sauberkeit haben mich leider nicht umgeworfen, aber hier mehr dazu: OK: Qantas First Lounge Los Angeles

Ich bin dann auch relativ schnell zum Gate. In der Lounge hat mich wenig gehalten. Der Gate Bereich war irgendwie lustig. Den BA A380 hat man ganz am Ende des Terminal stehen gehabt und dort war es wirklich eng. Wenn sich alle Passagiere des vollen A380 dort angestellt hätten, dann wäre das wirklich äußerst spannend geworden. Man hat das Boarding sehr früh begonnen und ich habe eigentlich gar nicht geglaubt, dass da ein A380 abgefertigt wird. Wie so häufig war ich der erste Passagier im A380.

Die BA First im A380 ist im Untergeschoss. Die Kabine ist damit breiter, hat aber nicht die großen Toiletten wie im Obergeschoss. Die gehören dort zur Business. Die Hardware ist super. Es ist eigentlich der British Airways First Sitz, aber in einer riesigen Version. Der Sitz bietet ganz viel Platz und Raum, dazu ist das Design wirklich schön. Es ist sicher nicht die beste First Hardware derzeit am Markt, aber mit den vielen First Sitzen der Konkurrenz kann es die A380 BA First schon aufnehmen. Mit 14 Sitzen hat die First Section schon sehr viele Plätze, ich fand es aber nicht unangenehm. Also prinzipiell ist der BA A380 First Sitz wirklich schön und nett.

Die Crew hat sich nicht wirklich vorgestellt. Die Flugbegleiter auf meiner Seite würde ich als grob indifferent einordnen. Man hat genau nur gemacht, was man machen muss und das relativ unfreundlich.

Mit ein paar Gläsern Champagner lässt es sich warten und irgendwann war dann der A380 bis auf den letzten Platz gefüllt. Währenddessen hat man Gimmicks ausgeteilt. Den BA F Pyjama mag ich irgendwie. Der ist nicht so dick, wie man das normalerweise in F Produkten hat. Das Amenity Kit von Liberty ist ganz nett gefüllt und ok. Die Hardware der BA First passt.

In der Luft habe ich dann wieder den Champagner genommen und es ist mir aufgefallen, dass es eigentlich nicht der richtige Champagner ist. Also normalerweise hätte man den Laurent-Perrier servieren sollen, das war er aber nicht. Der FA hat mir aber versichert, dass das der First Champagner wäre. Das war dann ein wenig seltsam, weil mein Geschmack hat mir eindeutig gesagt, das war nicht der Laurent-Perrier. Ich habe dann um die Flasche gebeten und es war der Castelnau aus der Business. Ich war genau in der Phase unterwegs, wo British Airways im Concorde Room und auf den Flugzeugen der Laurent-Perrier ausgegangen ist. Für mich war das klar, weil Laurent-Perrier und Castelnau sind soweit auseinander wie Cola und Fanta.

Über das British Airways Catering habe ich schon extra mal geschrieben: SHAME: Das British Airways First Catering war leider wirklich nicht gut

Ich wollte dann einige Gerichte bestellen. Schon bei meinem Hinflug war das Catering so problematisch, dass man einfach nicht alle Gerichte essen konnte. Der Flugbegleiter hat dann extra die Managerin des Fluges geholt. Die hat mir mitgeteilt, dass man zu wenig Gerichte mit hätte. Ich dürfte eine Hauptspeise und eine Vorspeise ordern. That’s it. Eigentlich hat BA die Devise, dass man alles zu jeder Zeit von der Karte bestellen könnte. Hier hat man es aber ein wenig anders interpretiert. Meine Kritik an dieser Vorgehensweise hat sie abgetan, es interessiere sie nicht. Sie würde das jeden Tag in der First mehrfach hören, kann nichts machen und ist abgerauscht.

Bei der Bestellung waren alle anderen Gerichte aus. Ich hatte also genau keine Auswahl. Der Gruß aus der Küche waren ein paar Blätter Wurst. Das Gebäck hat mich an die Billiglinien im Discounter erinnert. Die Vorspeise war nicht berauschend. Die einzig verfügbare Hauptspeise waren eben Nudeln mit Tomatensauce und Fleischbällchen. Was soll ich da sagen, eher Kindergeburtstag oder schwedisches Möbelhaus, aber nicht First. Der Zitronenkuchen war sehr puristisch. Das absolute Highlight war der Käse.

Ich hab’ mir dann das Bett machen lassen. Das ist der Sitz dann schon ganz bequem. Das IFE hat Kunstfilme angeboten und ich habe ausgezeichnet bis London geschlafen.

Das Frühstück war ok. Für mich gab es Obst und Kaffee aus der Espresso Maschine.

Die Hardware der British Airways A380 First gefällt mir. Da ist man auf dem Niveau mit vielen anderen First Produkten da draußen. Man hat Platz und Raum, das Design ist schön. Die Nassräume sind für eine First vielleicht ein wenig klein geraten. Die Gimmicks sind gut und stylisch. Das Catering war unterirdisch. Meine Mutter hat gesagt, wenn ich BA fliegen würde, darf ich mich darüber nicht beschweren. Es war aber leider wirklich nicht gut. Der Service war gelangweilt und definitiv nicht auf First Niveau. Mit Preis und Hardware konnte BA Punkten, aber Catering und Service sind grob schwach gewesen.

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