Review eines absolut gelungenen Aufenthaltes im Park Hyatt Tokyo …

Das Hyatt Centric in Ginza (Review) hat mich bei meinem Aufenthalt richtig fertig gemacht. Meine kommenden Nächte habe ich storniert und mir das Park Hyatt Tokyo gegönnt.

Das Park Hyatt Tokyo liegt nicht perfekt, man wohnt umgeben von Bürotürmen. Von Shinjuku ist es schon ein Spaziergang zum Hotel. Das Haus bietet zwar einen Shuttle Service an, aber ich bin zu Fuß gegangen. Ein wenig Sonne sollte mir gut tun.

Beim Park Hyatt angekommen hat das legendäre Schauspiel begonnen. Ein Mitarbeiter hat mich als Hotelgast ausgemacht und ist die Auffahrt runtergelaufen gekommen. Mit Höflichkeitsfloskeln hat er mich durch die untere Lobby zum Lift begleitet. Dann ging es in die obere Lobby und natürlich einmal durch den berühmten Park Hyatt Gang zur Rezeption. Der erste Eindruck war sehr gut. Die Mitarbeiter alle freundlich und ich habe mich irgendwie zu Hause gefühlt.

Beim Check-in hat der Herr vom Eingang mich der Dame an der Rezeption übergeben. Die hat mich dann sehr höflich und nett geschnappt und es ging gleich in die Suite. Angekommen wurden die Formalitäten erledigt. Mein Wunsch nach einem Airport Bus Ticket hat man dann mit einem Brief durch den Türschlitz (auch legendär im Park Hyatt) bestätigt.

In dieser Suite war ich schon häufiger. Es war das eine Variante der Park Suite mit langem Gang und Blick auf den Mount Fuji. Leider war das Wetter nicht so berauschend und den Fuji hat man nicht gesehen. Wenn es aber klappt, ist der Ausblick von dieser Suite genial. Sonst sieht man einfach über das Häusermeer von Tokyo. Gerade in der Nacht ein atemberaubender Anblick.

Die Suite war absolut sauber, es hat geblitzt und auf die Details hat man perfekt geachtet. Alles war an seinem Ort. Die Einrichtung gefällt mir echt gut, die Möbel Designerstücke. Absolut geniales Feature ist die Ruhe im Park Hyatt. Das Hotel schwebt regelrecht über Tokyo. Man hört die Stadt nicht, die Zimmer sind lärmisoliert und die Klimaanlage eine Flüstervariante. Damit ist es dort leiser als im ruhigen Wald in Österreich. Edle Details (Bücher, Pflegeprodukte, Bett, Materialien usw.) sollte man nicht unerwähnt lassen. In dieser Suite war ich wirklich glücklich.

Das Park Hyatt Tokyo hat ein paar sehr tolle Globalist Features. Einerseits gibt es am Abend eine Happy Hour. Die war mal in der New York Bar, ist aber jetzt in der unteren Bar. Hier hat man im Vergleich zu meinem letzten Aufenthalt stark nachgebessert. Man bietet nette Snacks und kann von der Karte rauf und runter bestellen. Das Frühstück gibt es 24 Hours übers Roomservice. Natürlich kann man auch ins Restaurant, auch das große japanische Breakfast ist dabei. Als Globalist darf man weiters kostenlos in den Spa (eine Art Onsen im Hochhaus).

Die Hardware des Park Hyatt ist exzellent. Die New York Bar (mit außergewöhnlicher Live Musik) in der Spitze des Hochhauses ist legendär. Das Fitnesscenter ist perfekt ausgestattet. Den Pool kennt man wahrscheinlich aus dem Hollywood Film über das “Hotel Lost in Translation”. Alles immer mit dem atemberaubenden View über Tokyo.

Die Ausstattung und Lokalisierung muss man ein wenig erklären. Das Park Hyatt nimmt die obersten Etagen eines Hochhauses ein und ist in den drei Spitzen untergebracht. Da hat man sich Anfang der 90er Jahre komplett mit verrücktem Design ausgetobt. Man hat es so belassen und konserviert.

Das Park Hyatt bietet tollen Service. Die Globalist Recognition war perfekt. Meinen Stay habe ich absolut genossen. Gerne wieder. Alleine für das Lost in Translation Feeling – der Hollywood Film dreht sich eigentlich nur um das Hotel – muss es das Park Hyatt sein.

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