Grundregeln zur (Preis)Optimierung eurer Reisen

Hier ein paar Ansätze zur Preisoptimierung eurer Reisen …

Wir sollten uns mal über ein paar Grundregeln unterhalten. Viele meiner Leser wollen ihre Reisen preislich optimieren.

Ein paar Thesen helfen das zu verwirklichen.

Kein Ziel

Mein Blogger Freund Bart Lapers von Bart.la macht es vor. Er hat eigentlich kein Ziel. Er fährt dorthin, wo es ein günstiges Angebot gibt. Man darf also kein Ziel haben. Ich mache es eigentlich genauso.

2019 hat es z. B. das neue Hyatt Regency Bali und das Parisi Udvar Hotel Budapest um 8 000 Hyatt Punkte gegeben. Das war ein wirklich toller Deal. Oder es gibt eine Error Rate (falscher Preis eines Hotelzimmers), dann macht man das. Oder es gibt eine Error Fare (ein zu günstiger Flugpreis), dann fliegt man einfach dorthin.

Hier ist das Verreisen doch ein wenig anders als das Leben. Ein genaues Ziel im Leben zu haben, das ist ja nicht schlecht. Beim Verreisen ist das aber der Kardinalfehler. Das macht es in der Regel sehr teuer. Das hört sich vielleicht ein wenig esoterisch an, aber man muss sich mal von seinen Reisezielen befreien. Irgendwann werden bestimmte Ziele schon einen Deal bereit halten, jetzt sollte man aber nehmen, was gut ist.

Weg vom Overtourism

Keiner mag den Overtourism. Er macht Ziele sehr teuer und unangenehm. Es gibt Betrügereien. Die Leute steigen sich auf die Füße und die Qualität sinkt. Man kann dem aber entgegnen. Entweder fährt man einfach nicht dorthin, oder entgegen der Reisezeit. Venedig im Winter ist z. B. herrlich. Die Hotels haben relativ passable Preise. Die Touristen sind nicht extrem viele. Die Kanäle stinken nicht. Es ist natürlich nicht warm, aber dafür hat man ab den Abendstunden Venedig sogar für sich.

Punkte sind für Hotelstays wertvoll

Steigen die Preise, dann Punkte. Man sammelt durch Aktivitäten oder kauft bei einem Sale. Dann wenn die Zimmerpreise hoch sind, setzt man sie ein. Die IHG Point Breaks Promo ist noch immer ein sehr schöner Weg um an günstige Hotelzimmer zu kommen. Hilton Honors und die Hilton Punktesales machen auch immer ganz nette Einlösungen. Da kann man schon gewaltig rausholen.

First mit Error Fare, Sale oder Meilen

First bucht man mit Meilen, einer Error Fare oder bei einem Sale. Lufthansa hat immer wieder Sale Promos für die First abgehend von irgendwo in Europa. 2019 hat es die coole First Error Fare mit Cathay Pacific gegeben. Mit Meilen ist First auch immer gut machbar.

Business Deals im Auge behalten

Business Deals bei 1 000 Euro irgendwohin in die Welt sind eigentlich regelmäßig da. Gerade fliegt Saudia abgehend von Athen sehr günstig. Aber nicht nur so exotische Airlines haben gute Deals. Auch Qatar oder Lufthansa and Friends haben wir öfters schon locker unter 1 000 Euro gesehen. Man muss die Deals beobachten und wenn es passt zuschlagen.

Risikobereit sein

Man darf sich nicht fürchten. Wenn man einen Deal bucht, der so nicht sein sollte, dann will der Anbieter das meistens in der Art und Weise nicht so richtig durchgehen lassen. Das ist ja klar und liegt in der Natur der Sache. Gibt es ein Storno, dann einfach nicht ärgern und weiter gehts. Deals mit Risiko haben eben ein Risiko.

Bestimmte Regionen der Welt sind einfach günstig

Osteuropa und Asien fallen mir da sofort ein. Warum treibt es so viele Travel Blogger nach Asien. Man erhält viel Qualität günstig.

Punkt und Meile ehren

Ich schreibe gerne Promos mit kostenlosen Meilen oder Punkten. Wie bei Geld muss man auch die kleinen Beträge ehren. Wenn wer Punkte oder Meilen – seien die Mengen noch so gering – verschenkt, dann sollte man mitmachen. Das schult ein wenig, die Wertigkeit dieser Punkte zu begreifen.

Bestimmte Kreditkarten bieten viel

Ohne euch jetzt eine Kreditkarte verkaufen zu wollen, erhält man mit der American Express Platinum echt viele Vorzüge. Die Karte ist relativ teuer, hat aber gute Benefits. Airport Lounge Zugang kann schon viel bringen. Auch die Statusprogramme sind super. Die Hilton Honors Kreditkarte mit dem Gold Status ist mal für den Anfänger eine super Karte und bringt bei Hilton flott Vergünstigungen. Auch bei den Finanzprodukten sollte man die Promos immer beobachten und gegebenfalls zuschlagen.

Damit kann man das Preislevel schon gewaltig senken. Manche meiner Bekannten sagen mir immer, sie wollen da und dort hin, ob ich ihnen nicht helfen kann. Da ist aber schon das Grundproblem. Man muss das machen, was gerade ein guter Deal ist. Das ist eigentlich die Grundregel für eine preisliche Optimierung.


Die American Express Payback Karte hat den höchsten Bonus für einen Neuabschluss laufen. Man erhält kostenlos 4 000 Payback Punkte (= 4 000 Lufthansa Miles and More Meilen). Die Karte kann auch mit bestehender Gold oder Platinum beantragt werden. Hier die Infos –> HÖCHSTER BONUS: 4000 Miles and More Meilen mit der kostenlosen Payback American Express

Kommentare 9
    1. Mein Freund Peter Handke sagt immer, ich soll mich nur mit dem Nobelpreis zufrieden geben.

  1. Gut zusammengefasst Ich glaub deine Seite war bei mir mit die meist besuchte.
    Ich fokussiere mich auf 2 Flugsllianzen und eigentlich nur Hilton. Das schränkt etwas ein aber dementsprechend wächst das Punkte/Meilenkonto auch

  2. Gute Hinweise! Man muss auch die Wert von Zeit und die Wert von Geld abwägen, besonders diejenigen, die selbständig beschäftigt sind. Ein kurzer Blick von Flugpreisen oder Awardseite kann aus Erfahrung die ganze Nacht fortdauern.

    1. Das stimmt sicher. Best Price mache ich z. B. nicht mehr. Wie man bei IHG noch eine volle Nacht erhalten hat, da war es lustig. Nur um ein wenig zu sparen, ist es mir jetzt bei allen Marken zu viel Arbeit. Wer da Spaß und Zeit hat, kann es gerne machen, aber ich komme da schwer dazu.

    2. Kann natürlich nicht jeder (glücklicherweise ), aber man kann Webscraper einsetzen. Auch sehr viel Arbeit für die Ersteinrichtung, selbstverständlich. Man lernt freilich auch sehr viel. Ob man das Wissen dann gebrauchen kann, unterscheidet sich natürlich von Fall zu Fall.

    3. Bei Best Price gehts dann auch um den Umgang der Ketten damit. Das ist ja teilweise wie Glücksspiel. Dann muss man sich dann herumschlagen. Ich habe eigentlich gar nicht das Auffinden gemeint. Der Case selbst (nicht das Finden) ist leider mitunter sehr zeitaufwendig.

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