Die Deutsche Bundesregierung möchte den Airlines die Alternative der Gutscheine statt Erstattung erlauben …

Ist ein Flug durch die laufenden Flugstreichungen entfallen, dann sind die Fluggastrechte eigentlich auf der Seite des Kunden.

Die Europäische Kommission hat in einer Auslegungsregel bereits die Entschädigung (250 Euro / 400 Euro / 600 Euro) gestrichen. Die meisten Flugstreichungen durch den Coronavirus werden zu einem “Außergewöhnlichen Umstand” deklariert. D. h. mangelnde Auslastung aufgrund staatlicher Vorgaben und die daraus folgenden ökonomischen Streichungen sind ein “Außergewöhnlicher Umstand” und verpflichten dann nicht zu Entschädigungsleistungen: CORONAVIRUS STREICHUNGEN: Europäische Kommission reduziert Möglichkeit für Entschädigungsleistungen durch Fluggastrechte

Ist ein Flug gestrichen hätte man auch ein Anrecht auf Rückerstattung. Die Airlines möchten Gutscheine verteilen, aber eigentlich gemäß der Fluggastrechteverordnung könnte man auf einer Rücküberweisung bestehen.

Die Deutsche Bundesregierung wird nun bei der Europäischen Kommission entweder die Veränderung der Fluggastrechteverordnung oder eine Auslegungsregel einfordern:

“BMVI, BMWi und BMJV richten das Schreiben über die zuständige Kommissarin der DG Move Valean an die Kommission. Die Regelung soll den Airlines bereits kurzfristig (denkbar über eine normkonkretisierende Verwaltungsvorschrift im Form einer Auslegungshilfe), aber auch mittelfristig durch Anpassung der Fluggastrechteverordnung die Möglichkeit geben, den Buchenden bei Pandemie-bedingten Absagen von vor dem 08.03.2020 gebuchten Flügen anstelle der binnen 7 Tagen fälligen Erstattung einen Gutschein zu geben, der folgende Bedingungen erfüllen soll:
Härtefallregelung
Gültigkeit bis 31.12.2021 – ist der Gutschein bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelöst, ist der Wert zu erstatten. …
Die Reiseveranstaltenden und Airlines sind bei der pandemiebedingten Absage von Flügen und Pauschalreisen regelmäßig verpflichtet, erhaltene Vorauszahlungen zu erstatten. Auch bei den sonstigen Veranstaltungen stellt sich die Problematik massenhafter Erstattungsansprüche. Vor dem Hintergrund zahlloser Stornierungen und Absagen ist für alle Bereiche jedoch die Gefahr erheblicher Liquiditätsengpässe verbunden, die in vielen Fällen zu einer Gefährdung des wirtschaftlichen Fortbestandes der Unternehmen und Institutionen führen kann. Insolvenzen drohen. Reiseveranstalter, Airlines und sonstige Veranstalter würden zur Vermeidung dieser Folgen den Kundinnen und Kunden gerne Gutscheine übergeben, sehen sich aber durch die geltenden gesetzlichen Bestimmungen daran gehindert.
Für alle Bereiche könnte eine Gutscheinlösung eine existentielle Hilfe sein. … Für Flugtickets ergibt sich der Erstattungsanspruch aus der unmittelbar geltenden Fluggastrechteverordnung (Nr. 261/2004): Er ist binnen 7 Tagen in bar zu erfüllen und darf mit Zustimmung des Fluggastes durch einen Gutschein ersetzt werden. Hier können nur europäische Auslegungsregelungen und Rechtsänderungen zu einer temporären Aussetzung des Zustimmungserfordernisses führen, worauf die Bundesregierung gegenüber KOM hinwirken sollte.”

Der volle Text: Im sogenannten “Corona-Kabinett” der Bundesregierung wurde heute folgender Beschluss für eine Gutscheinlösung bei Pauschalreisen, Flugtickets und Freizeitveranstaltungen gefasst


Schau doch in unseren Boardingarea DE Facebook Gruppen oder meiner Fanpage vorbei!

Vielfliegerlounge / Hilton Honors Gold&Diamond Gruppe / Marriott Bonvoy Elite Member Gruppe / American Express Platinum Gruppe / Miles and More Gruppe / Oneworld Gruppe / USA Reisen / YHBU Facebook Page

BoardingArea

Alle Deals täglich in deinem Postfach

Den Email Newsletter bestellen und keinen Deal mehr verpassen! Gesammelt alle Artikel easy als Email erhalten!

Perfekt! Alles klar. Du hat den Newsletter abonniert!