Trip Report der Emirates A380 First von New York JFK nach Dubai …

New York (JFK) – Dubai (DXB)
A380 – Emirates First
Deal: 85 000 Emirates Skywards Meilen: FIRST BLING BLING: Die geilste American Express Membership Rewards Einlösung für ÖSTERREICH
Champagner: Dom Perignon 2008

Emirates Skywards hat einen extrem coolen Sweet Spot. Für 85 000 Meilen kann man von New York nach Mailand fliegen. Skywards erlaubt auch eine Streckenführung über Dubai. Das habe ich dann mal ausprobiert und bin von JFK über Dubai nach Mailand. Hier war ich also auf der High-Roller Strecke New York – Dubai unterwegs.

Vom TWA Hotel (Review) ging es mit der AirTrain zum Terminal 4. Das war ein wenig gröber absurd, weil meine Suite im TWA Hotel hat direkt auf die Emirates Gates geblickt. Ich musste mal zu Fuß in den JetBlue Terminal und dann zur Air Train Station. Die war nur in eine Richtung unterwegs und so habe ich einmal eine Rundfahrt über den JFK Airport bekommen. Das war schon zeitraubender als ich mir das gedacht hatte.

Der Check-in war dann flott. Emirates bietet in New York einen eigenen First Schalter. Begleitung zum Flugzeug gibt es bei Emirates nicht, dafür war ich mit dem Fast Track rasch durch die Sicherheit. Die Wartezeit habe ich mir natürlich in der Emirates Lounge vertrieben (Review). Die ist eigentlich wirklich ganz gut. Aussicht und Boarding direkt aus der Lounge sind natürlich die Hammer Features. Ein Glas Champagner am Morgen sollte mich auf meine Reise einstimmen.

Weil eben Boarding direkt aus der Lounge, war es extrem unkompliziert. Die Flugbegleiter haben mich gleich beim Eingang abgefangen und zu meiner First Suite gebracht.

Die Emirates First ist mit vier Reihen am Fenster in 1-2-1 schon relativ groß ausgefallen. Die Sitze sind aber komplett verschließbar und das auch sehr weit nach oben. D. h. Privatsphäre ist wirklich sehr gegeben. Die Sitze sind absolutes Bling Bling mit ganz viel Holz und Gold. Es gibt mal einen Schmink- und Schreibtisch, dann einen großen Bildschirm und eine nicht-gekühlte Minibar. Der Sitz ist ein wenig gedrängt und ein Kasten für den Koffer fehlt wirklich. Handgepäck und Kleidung müsste man im vorderen Teil des Sitzes verstauen. Der Trolley ist dann aber nicht getrennt. Ich persönlich finde die A380 First insgesamt wirklich schön und gelungen.

Die Flugbegleiter haben dann das Emirates First Feuerwerk am Anfang des Fluges gestartet. Es gab Snack Basket, Pyjama, Slipper, Kopfhörer, Amenity Kit, Speisekarte, Gimmicks die im Amenity Kit fehlen, Tasche, Champagner und arabischen Kaffee mit Datteln. Natürlich haben sich die Flugbegleiter und der Service Manager persönlich vorgestellt. Man hat in der Emirates First vor dem Abflug schon alle Hände voll zu tun, die ganzen Geschenke entgegen zu nehmen. Da ballert Emirates den Gast einfach zu und liefert eine absolut positive Reizüberflutung.

Bulgari Amenity Kit und der sehr bequeme Pyjama haben mit getaugt. Auch die Getränkekarte- und Speisekarte haben sehr gut ausgesehen. Sehr positiv gestimmt ging es dann von JFK in die Luft.

Eine Sache hat mich gröber irritiert. Die meisten First Plätze am Fenster waren belegt. Die Passagiere haben die Koffer in die Innenplätze gestellt. Die Flugbegleiter haben die aber nicht verstaut und so sind die während des Starts herumgerollt. Ich habe mir schon gedacht, da könnte wirklich was passieren. Wenn sich so ein Handgepäck verselbstständig und durch die First nach hinten rollt, könnte das schon weh tun. Interessanterweise war das auch bei der Landung scheinbar für die Flugbegleiter kein Thema. Spannenderweise haben sie auch die Snack Baskets nicht weggeräumt. Soweit ich das weiß, müssten die eigentlich aufgrund von Verletzungsgefahr bei Start- und Landung weg.

Das Service Konzept in einer Emirates First unterscheidet sich ein wenig von anderen First Produkten. Man kann zwar immer alles von den enormen Karten bestellen, man muss es aber aktiv sagen. Weil die First Kabine so privat ist, hat man sich einfach zu rühren. Die Flugbegleiter können das sonst gar nicht checken. Meine Essenswünsche wurden aufgenommen, auch meine Dusch-Zeit reserviert.

Ich wollte ein großes Mittagessen. Die Canapes waren ganz nett. Der Kaviar Gang war exzellent. Prawn und Seasonal Salad haben überzeugt. Prawn Machbous war toll und kann man bei einer arabischen Airline einfach essen. Auch Süßspeisen sind bei den Airlines aus diesem Eck der Welt immer hervorragend. Insgesamt war das ein sehr schönes und gutes First Essen. Das hat mich schon überzeugt. Nicht extrem überdreht, aber sehr essbar und stimmig.

Dann habe ich mir das Bett machen lassen und meine Zeit mit ein wenig Schlaf und Entertainment System verbracht. Der Sitz in Bettmodus ist nicht der bequemste First Sitz, aber das sehr flauschige Unterbett und Bettzeug kompensieren das eigentlich.

Absolut für die Emirates A380 First sprechen die Nassräume. Eine eigens dafür abgestellte Mitarbeiterin sorgt ständig für Ordnung. Natürlich wurde es für mich eine Dusche vor der Landung. Da war alles schon fürs Frischmachen hergerichtet. Währenddessen hat man den Sitz wieder hergerichtet und Obst hat gewartet. Da hat man schon eine sehr starke Liebe zum Detail gemerkt.

Wie sich das für die First gehört, habe ich mir noch im Landeanflug auf Dubai einen Kaffee bestellt. Das finde ich immer ganz lustig. Die Economy sitzt schon seit einer halben Stunde und ich bestelle mir noch einen Kaffee ;) Das geht halt in einer First.

Dieser First Flug hat mir richtig getaugt. Die Übertreibungen haben schon was. Catering war super in Ordnung. Emirates hat ein eigentlich unglaubliches Getränke- und Speiseangebot. Auch das Entertainment ist gigantisch. Das kann man alles gar nicht konsumieren. Service war sehr engagiert, freundlich und höflich. Ich verstehe die Emirates First Fans schon, warum sie die Emirates First mögen.

Dieser Flug wurde natürlich vor dem Ausbruch von Covid-19 absolviert!

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